Solana Prognose: Dieser Widerstand muss jetzt fallen
Solana zeigt sich zum Wochenausklang etwas stabiler und notiert aktuell wieder bei rund 90 US-Dollar. In den vergangenen 24 Stunden legte der Kurs leicht zu, auch auf Wochensicht bleibt ein moderates Plus bestehen. Damit nähert sich SOL erneut der psychologisch wichtigen Marke von 100 US-Dollar an.
Dennoch bleibt die Ausgangslage angespannt. Vom Allzeithoch ist Solana weiterhin rund 70 Prozent entfernt, was das Sentiment vieler Anleger belastet. Nach dem starken Abverkauf der vergangenen Monate fehlt bislang die nachhaltige Dynamik für eine echte Trendwende. Entscheidend dürfte nun werden, ob ein zentraler Widerstand überwunden werden kann.
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Solana vor entscheidender Widerstandszone bei 98 US-Dollar
Der bekannte Krypto-Analyst Ali Martinez sieht bei Solana aktuell eine technisch äußerst spannende Ausgangslage. Seit Februar bewege sich SOL laut seiner Analyse innerhalb eines klar definierten Kurskanals. Die Unterseite dieser Range liege im Bereich von rund 78 US-Dollar, während sich die Oberkante bei etwa 98 US-Dollar befinde. Genau dieser Bereich gilt nun als entscheidender Widerstand für die kommenden Wochen.
Zuletzt testete Solana die Marke von 98 US-Dollar bereits kurzzeitig, wurde dort jedoch deutlich abgewiesen. Der schnelle Rücksetzer zeigte, dass auf diesem Niveau weiterhin erheblicher Verkaufsdruck besteht. Dennoch bewertet Martinez die jüngste Stabilisierung positiv. Denn nach dem Rücklauf auf rund 88 bis 91 US-Dollar kaufen Anleger den Dip erneut auf. Damit könnte sich laut dem Analysten bereits die nächste Bewegung Richtung Range-High vorbereiten.
Besonders wichtig wäre nun ein Tagesschlusskurs oberhalb von 98 US-Dollar. Sollte dieser Ausbruch gelingen, sieht Martinez zunächst Potenzial für einen Anstieg bis etwa 107 US-Dollar. Darüber hinaus nennt er sogar 117 US-Dollar als mögliches zweites Kursziel. Damit würde Solana erstmals seit langer Zeit wieder eine klare bullische Struktur aufbauen.
Scheitert SOL hingegen erneut an der Widerstandszone, könnte der Kurs wieder in Richtung der Pivot-Zone bei 88 US-Dollar zurückfallen. Im schwächeren Szenario wäre sogar ein vollständiger Rücklauf zur Unterstützung bei rund 78 US-Dollar denkbar. Genau deshalb bleibt die Zone um 98 US-Dollar aktuell die wohl wichtigste Marke für Solana-Anleger.
Glassnode-Daten machen Solana-Anlegern wieder Hoffnung
Neben der charttechnischen Ausgangslage sorgen aktuell auch Onchain-Daten für neue Hoffnung bei Solana. Besonders auffällig ist derzeit die sogenannte „Exchange Net Position Change“-Metrik von Glassnode. Diese misst, ob mehr SOL auf Kryptobörsen ein- oder ausgezahlt werden. Genau hier zeigt sich seit Anfang Mai eine spannende Entwicklung.
Nachdem im April zeitweise wieder größere Mengen SOL auf Börsen transferiert wurden, dreht der Trend nun erneut. Die aktuellen Daten zeigen zunehmend negative Werte bei der Net Position Change. Das bedeutet: Mehr Solana wird von Börsen abgezogen, als eingezahlt wird. Genau das interpretieren viele Analysten als positives Signal.

Denn wenn Anleger ihre Coins von Handelsplattformen abziehen, deutet das häufig darauf hin, dass sie ihre Bestände länger halten möchten. Kurzfristiger Verkaufsdruck nimmt dadurch ab. Gleichzeitig wird das frei verfügbare Angebot auf Börsen knapper. Gerade in Phasen möglicher Trendwechsel kann das eine wichtige Grundlage für stärkere Kursbewegungen schaffen.
Bereits Anfang des Jahres waren ähnlich starke Abflüsse zu beobachten. Damals folgte kurze Zeit später eine deutliche Stabilisierung des SOL-Kurses. Nun könnte sich dieses Muster erneut andeuten. Besonders spannend: Die aktuellen Börsenabflüsse fallen zeitlich genau mit der erneuten Annäherung an die wichtige Widerstandszone um 98 US-Dollar zusammen.
Sollte die Nachfrage weiter steigen und gleichzeitig weniger SOL auf Börsen verfügbar sein, könnte sich die Angebotslage zunehmend verengen. Genau diese Kombination gilt im Kryptomarkt oft als bullischer Faktor. Noch reicht das allein zwar nicht für einen bestätigten Ausbruch, doch die aktuellen Glassnode-Daten liefern Solana-Bullen zumindest neue Argumente für eine mögliche Fortsetzung der Erholung.
MVRV Z-Score deutet bei Solana auf Unterbewertung hin
Eine weitere spannende Onchain-Metrik liefert aktuell zusätzliche Hoffnung für Solana-Anleger: der sogenannte MVRV Z-Score von Glassnode. Diese Kennzahl wird genutzt, um mögliche Über- oder Unterbewertungen eines Assets zu identifizieren. Vereinfacht gesagt vergleicht die Metrik den aktuellen Marktwert eines Coins mit dem durchschnittlichen Wert, zu dem Anleger ihre Coins zuletzt bewegt haben.

Historisch galt bei Solana: Sehr hohe Werte im MVRV Z-Score traten häufig nahe wichtiger Markt-Hochs auf. Genau das war etwa während der Rallye 2021 oder auch bei den starken Anstiegen 2024 zu beobachten. Immer wenn die Kennzahl stark überhitzte, folgten später größere Korrekturen.
Aktuell zeigt sich jedoch ein völlig anderes Bild. Der MVRV Z-Score bewegt sich inzwischen wieder im negativen Bereich beziehungsweise nahe der neutralen Zone. Genau das interpretieren viele Analysten als Zeichen dafür, dass Solana derzeit fundamental nicht überbewertet erscheint. Vielmehr könnte SOL im historischen Vergleich sogar unterbewertet sein.
Besonders interessant: Bereits in früheren Marktzyklen markierten ähnliche Werte häufig Phasen, in denen sich langfristige Einstiegsgelegenheiten bildeten. Zwar liefert die Metrik kein direktes Kaufsignal, doch sie zeigt, dass sich der Markt aktuell deutlich weniger euphorisch verhält als während früherer Hochphasen.
Sollte Solana nun zusätzlich wichtige Widerstände überwinden und gleichzeitig positive Onchain-Daten anhalten, könnte genau diese Kombination eine Grundlage für eine nachhaltigere Erholung schaffen. Die aktuelle Bewertung wirkt jedenfalls deutlich gesünder als noch in den überhitzten Marktphasen der vergangenen Jahre.
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