„Satoshi Nakamoto“ fürchtet um seine Sicherheit und muss untertauchen

Bitcoin
Peter Todd versteckt sich
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Es war die Nachricht der letzten Wochen. Eine US-Dokumentation kündigte vor der Ausstrahlung an, den legendären Erfinder von Bitcoin zu enttarnen. Satoshi Nakamoto sollte nicht länger ein Phantom bleiben, doch die groß angekündigte Enthüllung entpuppte sich als inhaltlicher Flop.

Bitcoin studieren

Der kanadische Programmierer Peter Todd soll laut Ansicht der Macher hinter dem Pseudonym stecken, doch dieser bestritt entschieden, Nakamoto zu sein. Er warf den Machern vor, seine Sicherheit zu gefährden, jetzt haben sich seine Befürchtungen bestätigt.

Eine Vielzahl von Menschen will an sein angebliches Vermögen

Peter Todd ist nach der Ausstrahlung der Dokumentation mit vielen „Verrückten“ konfrontiert und fürchtet um seine Sicherheit. Er zog sich jetzt aus der Öffentlichkeit zurück, um sich zu schützen.

Der vermeintliche Satoshi Nakamoto wird seither mit Anfragen von Menschen bombardiert, die an seinem angeblichen Reichtum teilhaben wollen. Sie verlangen finanzielle Unterstützung, weil sie davon ausgehen, dass er tatsächlich Satoshi Nakamoto ist. Doch dessen Identität wurde schon mehrfach „enthüllt“, bisher konnte kein klarer Beweis vorgelegt werden, dass jemand wirklich Bitcoin erfunden hat.

Angst vor Entführung und Überfällen

Der letzte Kandidat, Peter Todd geht davon aus, dass die Belästigungen noch länger andauern werden, und hält sich daher versteckt. Schließlich besteht die Gefahr, dass er Ziel von Entführungen oder Raubüberfällen wird.

Unterdessen verteidigt der Filmemacher Cullen Hoback, der mit seiner Dokumentation „Money Electric: The Bitcoin Mystery“ die Aufregung erst ausgelöst hatte, seine Arbeit. Er ist weiterhin von seiner Theorie überzeugt.

Fotos sollen seine Unschuld beweisen

Peter Todd hingegen versucht weiterhin, seine „Unschuld“ zu beweisen. Mittlerweile hat er Fotos vorgelegt, die beweisen sollen, dass er zum fraglichen Zeitpunkt anderweitig beschäftigt war. Er sieht keinen Nutzen in der Jagd nach dem Bitcoin-Phantom. Bitcoin werde längst durch die Ideen der Community geprägt, der Erfinder spiele dabei keine Rolle mehr.

Aus einer Idee ist zudem eine Bewegung geworden. Bitcoin hat zahlreiche Nachfolger gefunden, die versuchen, den Erfolg zu wiederholen. Coins wie Freedum Fighters kommen regelmäßig neu auf den Markt und suchen nach Anlegern.

Natürlich würde der echte Satoshi Nakamoto eine enorme Menge an Bitcoins kontrollieren und daher wäre schon deshalb seine Identität von Interesse, doch ob diese jemals nachweislich enthüllt werden kann, bleibt weiter fraglich.

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