K33: Rekord-LTH-Supply signalisiert Bärenmarkt-Ende
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Die On-Chain-Metrik, die Krypto-Analysten in Bärenmärkten am genauesten beobachten, hat einen historischen Höchststand erreicht. K33 Research meldet einen Rekordwert beim Long-Term-Holder-Supply von Bitcoin – und interpretiert dieses Signal als Hinweis, dass der laufende Bärenmarkt sich seinem Ende nähern dürfte. Kurzfristig fehlt dem Markt noch das Momentum für eine Trendbestätigung; übergeordnet aber verdichtet sich das On-Chain-Bild zu einem der klarsten Akkumulationssignale dieses Zyklus.
Was der Rekordstand beim LTH-Supply bedeutet
Der Long-Term-Holder-Supply – kurz LTH-Supply – misst, wie viele Bitcoin von Adressen gehalten werden, die ihre Coins seit mindestens 155 Tagen nicht bewegt haben. Ein Rekordstand bedeutet: Mehr BTC als je zuvor liegen in den Händen von Investoren, die aktiv entschieden haben, nicht zu verkaufen. K33 Research, die norwegische Krypto-Analysefirma unter der Leitung von Vetle Lunde, verweist darauf, dass dieses Muster historisch nahezu ausnahmslos in der Endphase von Bärenmärkten aufgetreten ist – nicht in deren Mitte.
Genau dieser Punkt ist analytisch entscheidend. Der hohe LTH-Supply signalisiert nicht bloß passives Halten, sondern aktive Überzeugung: Wer in einem Abschwung nicht verkauft, setzt implizit auf künftige Kurserholung. Glassnode hatte bereits 2024 darauf hingewiesen, dass rund 68 Prozent des zirkulierenden Bitcoin-Angebots seit mehr als einem Jahr nicht bewegt worden war und der illiquide Supply auf 15,4 Millionen BTC geklettert war – ein Niveau, das tradeable Supply strukturell verknappt, sobald Käufer in den Markt zurückkehren.
Redistribution läuft aus – K33 sieht Erschöpfung der Verkäufer
K33 bettet den aktuellen Rekordstand in einen größeren Zykluskontext ein. Lunde argumentiert, dass seit Anfang 2024 rund 1,6 Millionen BTC aus Langzeit-Wallets reaktiviert und in den Markt zurückgeführt wurden – eine der größten Redistributionsphasen der Bitcoin-Geschichte. 2024 und 2025 rangieren dem Analysehaus zufolge als zweithöchstes und dritthöchstes Jahr für die Reaktivierung von Langzeit-Supply, übertroffen nur vom Bullenmarkt 2017.
Das Entscheidende: Wenn Redistribution in diesem Ausmaß stattgefunden hat und der LTH-Supply trotzdem auf ein Allzeithoch klettert, spricht das dafür, dass frisches, überzeugtes Kapital die abgegebenen Coins absorbiert. Der Sell-Side-Druck nähert sich strukturell seiner Erschöpfung. Warum Bitcoin-Bullen strukturell die Oberhand behalten, lässt sich auch im breiteren Zyklus-Kontext nachvollziehen – die LTH-Dynamik ist dabei ein zentrales Element.
Ergänzend verweist K33 darauf, dass im Mai 2026 mehr als 50 Prozent des zirkulierenden Bitcoin-Angebots im Verlust notierte – ein Niveau, das das Analysehaus historisch eher in der Nähe von Bärenmarkt-Böden verortet als in Phasen anhaltender Verkaufswellen. Hinzu kommen 81 aufeinanderfolgende Tage mit negativen 30-Tage-Durchschnitts-Funding-Rates im Derivate-Markt, was auf fehlenden spekulativen Überhang hindeutet.
Institutionelle Perspektive und offene Bedingungen
Das K33-Signal steht nicht isoliert. BlackRocks Rick Rieder sieht Bitcoin strukturell deutlich höher – eine institutionelle Positionierung, die zur Akkumulationsthese der Long-Term-Holder passt. Wenn große Asset Manager Bitcoin als langfristige Allokation betrachten, entsteht auf der Käuferseite genau jene Nachfrage, die erschöpfte Sell-Side-Dynamiken in Trendwenden umwandelt.
Vollständig aufgelöst ist das Bild allerdings noch nicht. Bitcoin-Miner verzeichnen weiterhin Verluste, was zeigt, dass der Markt noch nicht alle Stressindikatoren hinter sich gelassen hat. Miner-Kapitulation und LTH-Akkumulation laufen in Bärenmarkt-Endphasen häufig parallel – der eine Indikator bestätigt den anderen, ohne dass daraus automatisch ein unmittelbarer Kursanstieg folgt.
Sollte sich der LTH-Supply auf dem Rekordniveau stabilisieren und gleichzeitig die Funding-Rates in positives Terrain drehen, wären die klassischen Voraussetzungen für eine Post-Kapitulations-Basis erfüllt. Entscheidend bleibt, ob Bitcoin die zyklischen Tiefststände als Support bestätigt und ob Spot-Nachfrage – nicht nur Derivate-Aktivität – die nächste Aufwärtsbewegung trägt.
Cross-Chain-Infrastruktur im Presale: LiquidChain ($LIQUID)
Während erfahrene Bitcoin-Investoren hodln und das LTH-Signal auf Bodenbildung hindeutet, positionieren sich manche Krypto-Anleger bereits für den nächsten Zyklus – mit frühen Einstiegen in Infrastrukturprojekte. LiquidChain ($LIQUID) befindet sich aktuell noch im Presale und will als Layer-3-Protokoll die Liquidität von Bitcoin, Ethereum und Solana in einer einzigen Ausführungsebene vereinen.
Das Projekt setzt auf eine eigene Cross-Chain VM mit Proof Engine und Proof-of-Stake-Validatoren; das Gesamtangebot ist auf 11,8 Milliarden Token fixiert – weiteres Minting ist vertraglich ausgeschlossen. Staking und Cross-Chain-Settlement gehören zur nativen Token-Utility. Der Presale läuft noch bis Ende Juni 2026, ein CEX-Listing ist für Q3 2026 geplant.
Zum Presale: LiquidChain ($LIQUID) – Jetzt mehr erfahren
