Die deutsche Bank ING Deutschland eröffnet Privatanlegern Zugang zu kryptobasierten ETNs

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Die Produkte machen Wallets oder private Schlüssel überflüssig, da sie in bestehende Brokerage-Konten integriert werden können.
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Martin SchwarzVerified
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Martin Schwarz hat einen MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Er ist seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs und seit...

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ING Deutschland hat den Zugang für Privatkunden zu börsengehandelten Wertpapieren (ETNs) mit Kryptowährungsbezug eröffnet, sodass Kunden über die Wertpapierplattform des Unternehmens in Bitcoin, Ethereum und Solana investieren können.

Wichtigste Erkenntnisse:

  • ING Deutschland bietet Privatanlegern nun bankintegrierte ETNs für Bitcoin, Ethereum und Solana an.
  • Die Produkte machen Wallets oder private Schlüssel überflüssig, da sie in bestehende Brokerkonten integriert werden können..
  • ING weist darauf hin, dass ETNs trotz steuerlicher Angleichung und regulierter Handelsplätze mit hohen Risiken verbunden sind.

Bei den Produkten handelt es sich um physisch hinterlegte ETNs, die von etablierten Anbietern wie 21Shares, Bitwise und VanEck ausgegeben werden.

Die Wertpapiere bilden die Wertentwicklung einzelner Kryptowährungen ab und werden über den Direct Depot-Service von ING an regulierten Börsen gehandelt, wodurch Krypto-Engagements in ein traditionelles Brokerage-Modell integriert werden.

ING strebt niedrigere Barrieren mit bankintegrierten Krypto-ETNs an

ING erklärte, dass das Angebot darauf ausgelegt ist, Reibungsverluste für Privatanleger zu reduzieren, indem es sich auf die vertraute Bankinfrastruktur stützt.

Kunden müssen keine Wallets von Drittanbietern, privaten Schlüssel oder separate Krypto-Konten verwalten, da die ETNs zusammen mit anderen Wertpapieren in ihren bestehenden Portfolios gehalten werden.

„Dies schafft einen weiteren besonders niederschwelligen Zugang zu Krypto-Investments über börsengehandelte Produkte“, sagte Martijn Rozemuller, Geschäftsführer von VanEck Europe, in einer übersetzten Erklärung.

Er fügte hinzu, dass viele Anleger ein Krypto-Engagement bevorzugen, das in bestehende Verwahrungs- und Berichtsstrukturen passt und gleichzeitig transparente Kosten bietet.

Die Bank wies auch darauf hin, dass die ETNs unter das deutsche Steuerrecht für Krypto-Investments fallen.

Nach den derzeitigen Vorschriften können Kapitalgewinne steuerfrei sein, wenn Positionen länger als ein Jahr gehalten werden, wodurch die Produkte mit der Behandlung von direkten Kryptowährungsbeständen in Einklang gebracht werden.

Gleichzeitig betonte ING, dass die Instrumente mit erheblichen Risiken verbunden sind. In den mit der Einführung einhergehenden Offenlegungen verwies die Bank auf extreme Preisvolatilität, potenziellen Totalverlust im Falle einer Insolvenz des Emittenten, Liquiditätsbeschränkungen, Marktmanipulation und regulatorische Unsicherheit.

Auf einer Informationsseite beschrieb ING Kryptowährungen als spekulative Assets, deren Preise stark von der Marktpsychologie beeinflusst werden.

Dieser Schritt markiert eine weitere Etappe in der schrittweisen Expansion von ING in den Bereich der digitalen Assets. Die niederländische Bankengruppe, deren Geschichte bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht, hat sich in ganz Europa mit Blockchain-basierten Finanzdienstleistungen befasst.

Im September schloss sich ING einem Konsortium europäischer Banken an, das an einer auf Euro lautenden Stablecoin arbeitet, um einen vertrauenswürdigen Zahlungsstandard für die Region zu schaffen.

Mit der Einführung von krypto-gebundenen ETNs für Privatkunden schließt sich ING einer wachsenden Zahl europäischer Banken an, die regulierte Wege zu digitalen Vermögenswerten ohne direkten Token-Besitz anbieten.

ING tritt Bankenkonsortium bei, das unter MiCA eine auf Euro lautende Stablecoin erforscht

Wie berichtet, bereitet ING die Einführung einer auf Euro lautenden Stablecoin als Teil eines Konsortiums mit anderen Banken vor.

Das Projekt befindet sich noch in einem frühen Stadium, wobei mehrere teilnehmende Institutionen auf die Genehmigung durch den Vorstand und die behördliche Freigabe warten, um eine gemeinsame Emissionsstelle zu gründen. ING lehnte es ab, sich zu den Plänen zu äußern.

Die Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) der Europäischen Union die Stablecoin-Landschaft der Region durch die Festlegung von Lizenzanforderungen, Reservevorschriften und Aufsichtsstandards neu gestaltet.

MiCA hat das Interesse an eurogestützten digitalen Währungen erhöht, indem es einen klareren Rahmen für Banken zur Ausgabe konformer Produkte geschaffen hat.

ING wäre nicht die erste europäische Bank, die in diesen Bereich einsteigt. Die Société Générale hat über ihre Einheit SG FORGE bereits eine euro-gestützte Stablecoin auf den Markt gebracht, während Analysten darauf hinweisen, dass MiCA regulierte Angebote wie den EURC von Circle gestärkt hat.

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Marktübersicht

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