Deutschland bleibt Konjunktur-Schlusslicht, die EZB bekräftigt eine Zinssenkung im Juni

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Georg Steiner
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  • Was sagt der IWF voraus?
  • Was sind die Gründe für den Stillstand?
  • Welche Signale sendet die EZB?

Nach ersten zarten Signalen einer wirtschaftlichen Erholung in Deutschland würgt der Internationale Währungsfonds (IWF) die Hoffnungen ab. Seine Prognose für 2024 sieht lediglich ein Mini-Wachstum vorher.

Frau mit Sparschwein

Zuletzt sah es so aus, als ob sich Teile der deutschen Wirtschaft erholen würden. Doch der Internationale Währungsfonds gibt Deutschland in seiner letzten Prognose wenig Chancen, sich aus der Krise zu befreien. Ganz im Gegenteil, glaubt man der wirtschaftlichen Vorhersage, dann bleibt Deutschland das Schlusslicht in Europa.

Die Prognosen werden nach unten korrigiert

Vergleicht man die Vorhersage eines Wachstums von 0,2 Prozent mit anderen westlichen Industriestaaten, dann zeigt sich, dass Deutschland auch hier den letzten Platz einnimmt. Damit nicht genug verschlechtern sich die Aussichten weiter. Noch im Januar dieses Jahres war der IWF von einem Wachstum in Höhe von 0,5 Prozent ausgegangen; eine Besserung ist also weiterhin nicht in Sicht.

Deutschland liegt damit beim prognostizierten Wachstum weiterhin am Ende der Liste aller führenden westlichen Industriestaaten. Erst 2025 soll es wieder besser werden, dann rechnet man beim IWF mit einem deutschen Wachstum von 1,3 Prozent. Doch auch hier haben die Experten ihre Erwartungen reduziert; vor einigen Monaten ging man noch von einem Plus von 1,6 Prozent aus.

Die Konsumenten haben keine Lust auf Shopping

Schuld an der Lage sind laut Ansicht der Experten die Konsumenten in Deutschland. Sie üben sich weiterhin in Zurückhaltung, wenn es darum geht, den hart verdienten Euro im Land auszugeben. Dazu kommen noch strukturelle Probleme. Die arbeitende Bevölkerung in Deutschland schrumpft, die Hürden für Investitionen sind zu hoch.

Angesichts der tristen Lage darf man zumindest von der EZB Unterstützung erwarten. Christine Lagarde bekräftigte gestern Signale, dass die Notenbank im Juni damit beginnen wird, die Leitzinsen zu senken.

Im Juni sollen die Zinsen erstmals sinken

Sie gab an, dass die Inflation wie erhofft zurückweichen würde und möchte diesen Prozess noch etwas beobachten. Sollte es nicht zu unerwarteten Krisen oder Entwicklungen kommen, dann sieht sie den Moment gekommen, um die restriktive Zinspolitik zurückzufahren. Das soll in angemessen kurzer Zeit passieren.

Diese Aussagen interpretieren Beobachter als Signal, dass es im Juni so weit sein wird. Darauf hoffen nicht nur Verbraucher, sondern auch Wirtschaft und Politik. Niedrigere Zinsen würden das Wirtschaftsklima aufhellen und Investitionen begünstigen. Davon könnten auch Krypto-Investoren profitieren, schließlich begünstigt ein Niedrigzinsumfeld den Kauf von Coins. Das gilt für Bitcoin ebenso wie für neue Währungen wie Dogeverse. Sie alle hoffen auf einen baldigen Aufschwung, der auch die Verbraucher zu mehr Konsum animiert.

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