Deutsche Immobilienpreise sinken rasant, wann kommt der Umschwung?

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Georg Steiner
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Jahrelang kannten die Preise für Wohnimmobilien nur eine Richtung, und zwar nach oben. Damit ist es vorerst einmal vorbei. Die Preise sinken deutlich.

Einfamilienhaus

Die Trendwende am Immobilienmarkt ist nicht mehr zu übersehen. Eine neue Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft zeigt, dass die Preise 2023 so stark gefallen sind, wie schon seit 60 Jahren nicht mehr.

Wertverlust von bis zu 20 Prozent

So wurden Eigentumswohnungen um rund 9 Prozent billiger, Einfamilienhäuser gar um mehr als 11 Prozent. Noch dramatischer war der Preisverfall bei Mehrfamilienhäusern; sie gaben um 20 Prozent nach. Doch damit dürfte eine Bodenbildung erreicht worden sein, denn im letzten Quartal 2023 stabilisierten sich die Preise wieder.

Ganz anders verhält sich im Moment das Kryptoverse, das aktuell überwiegend im Plus liegt. Das gibt auch neuen Coins wie Smog die Chance, schneller Anleger zu finden.

Unter Einrechnung der Inflation noch höher

Der dramatische Preisrückgang überraschte die Forscher, sie hatten so etwas seit den 1960er-Jahren nicht mehr beobachtet. Berücksichtigt man allerdings die Inflation, dann zeigt sich, dass der Rückgang um weitere fünf Prozent höher ist.

Was sich zunächst dramatisch liest, ist jedoch aus Sicht der Wissenschaftler eine lange fällig gewesene Preiskorrektur. Immerhin konnte der Immobilienmarkt auf eine lange Rallye zurückblicken, die zumindest seit dem Jahr 2009 angehalten hatte.

In diesem Zeitraum waren die Preise für Immobilien um das 3- bis 4-fache angestiegen. Angesichts dieser Entwicklung seien die jetzt festgestellten Wertminderungen nicht besorgniserregend.

Eine ähnliche Entwicklung hatte es schon in den 1960er-Jahren gegeben. Doch im Unterschied zu heute hatte sich die Preiskorrektur damals über einen Zeitraum von zehn Jahren hingezogen. Doch die Situation erscheint nicht mit heute vergleichbar.

Hohe Baukosten und Inflation drücken die Nachfrage

Immerhin mussten die Volkswirtschaften einen enormen Inflationsanstieg verkraften. Dieser zwang die Notenbanken zu einer restriktiven Zinspolitik, die mittlerweile in Rekordzinsen mündete.

Die Kombination aus hohen Baukosten und hohen Zinsen wirkte dämpfend auf die Kauf- und Baulust bei Immobilien. Seit Sommer 2022 fallen daher die Preise rasant. Doch das könnte sich schon bald wieder ändern. Schließlich sind die Inflationsraten zuletzt deutlich gesunken. Beobachter rechnen mit dem baldigen Beginn von Zinssenkungen durch die Notenbanken, das sollte in Folge auch das Immobiliengeschäft neu beleben.

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