Raoul Pal erklärt Investmentcase – „ETH ist wie Microsoft“

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März 2026
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Patrick Krauss ist Krypto-Autor mit Schwerpunkt auf Marktnews und Plattform-Vergleichen. Bei Cryptonews DE schreibt er vor allem Krypto-News und Branchenmeldungen. Darüber hinaus analysiert er...

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Ethereum bleibt die zweitwertvollste Kryptowährung der Welt, doch das Jahr 2026 verlief bislang enttäuschend. Seit Jahresbeginn hat die Kryptowährung rund ein Drittel ihres Werts verloren und notiert weiterhin etwa 60 Prozent unter ihrem Allzeithoch.

Während Bitcoin seine Dominanz im Markt ausbauen konnte, kämpft Ethereum mit schwacher Kursentwicklung, Kritik an der Ethereum Foundation und einer nachlassenden Anlegerstimmung. Viele Investoren stellen sich inzwischen die Frage, ob Ethereum seine frühere Führungsrolle im Kryptosektor zurückerobern kann.

Dennoch gibt es weiterhin prominente Marktbeobachter, die langfristig großes Potenzial sehen. Einer davon ist Makro-Investor Raoul Pal, der zuletzt erneut seinen Investmentcase für Ethereum erläuterte.

Weiterlesen: Die besten Krypto Presales 2026

Raoul Pal sieht Ethereum als Profiteur des nächsten Liquiditätszyklus

Für Raoul Pal ist Ethereum weiterhin eine der aussichtsreichsten Wetten im gesamten Kryptomarkt. Der Gründer von Real Vision argumentiert seit Jahren, dass die globale Liquidität der wichtigste Treiber für Risikoanlagen sei. Steigt die Geldmenge weltweit an und lockern Zentralbanken ihre Geldpolitik, profitieren laut Pal insbesondere Technologieaktien und Kryptowährungen. Ethereum sei dabei besonders sensibel gegenüber diesen Liquiditätsströmen.

Pal verweist darauf, dass Ethereum inzwischen weit mehr als nur eine Kryptowährung ist. Das Netzwerk bildet die Grundlage für große Teile der DeFi-Branche, tokenisierte Vermögenswerte, Stablecoins und zahlreiche institutionelle Blockchain-Anwendungen. Während viele Anleger Ethereum lediglich als Coin betrachten, sieht Pal darin vielmehr eine Art digitales Betriebssystem für das Finanzsystem der Zukunft.

Besonders optimistisch stimmt ihn die Entwicklung rund um die Tokenisierung von Real-World-Assets. Immer mehr Banken, Vermögensverwalter und Finanzdienstleister experimentieren mit der Ausgabe digitaler Wertpapiere und tokenisierter Fonds. Ein Großteil dieser Anwendungen wird direkt auf Ethereum oder Ethereum-kompatiblen Netzwerken aufgebaut. Dadurch könnte die Nachfrage nach dem Ökosystem langfristig deutlich steigen.

Zudem verweist Pal regelmäßig auf den sogenannten Netzwerkeffekt. Je mehr Entwickler, Anwendungen und Kapital sich auf Ethereum konzentrieren, desto schwerer wird es für konkurrierende Blockchains, Marktanteile zu gewinnen. Trotz des schwachen Kursverlaufs bleibt Ethereum weiterhin die mit Abstand wichtigste Infrastruktur für dezentrale Finanzanwendungen.

Nach Ansicht von Pal unterschätzen viele Marktteilnehmer aktuell die langfristigen Chancen des Netzwerks. Während der Markt vor allem auf die kurzfristige Kursschwäche blickt, sieht er Ethereum als strategische Positionierung für den nächsten globalen Liquiditätszyklus. Sollte die Geldmenge in den kommenden Jahren wieder deutlich wachsen und die institutionelle Adoption von Blockchain-Technologien weiter zunehmen, könnte Ethereum laut Pal zu den größten Gewinnern im Kryptosektor zählen.

Ethereum dominiert DeFi weiterhin – ein zentraler Baustein im Investmentcase

Ein weiterer wichtiger Punkt im Investmentcase von Raoul Pal ist die anhaltende Dominanz Ethereums im DeFi-Sektor. Trotz der schwachen Kursentwicklung und wachsender Konkurrenz durch Solana, Sui oder andere Layer-1-Netzwerke bleibt Ethereum das Zentrum der dezentralen Finanzwelt. Ein Blick auf die aktuellen Daten von DeFiLlama zeigt, dass ein erheblicher Teil des gesamten DeFi-Kapitals weiterhin auf Ethereum basiert.

Besonders auffällig ist dabei die Verteilung des Total Value Locked (TVL). Unter den größten Protokollen finden sich zahlreiche Ethereum-Schwergewichte wie Lido, Aave, Sky, Ethena, Spark, Morpho oder Ether.fi. Allein Lido verwaltet rund 18 Milliarden US-Dollar an hinterlegtem Kapital, während Aave auf mehr als 11 Milliarden US-Dollar kommt. Zusammen vereinen diese Protokolle einen beträchtlichen Teil der gesamten DeFi-Liquidität auf sich.

eth

Für Raoul Pal ist genau das ein entscheidender Faktor. Denn Kapital zieht häufig weiteres Kapital an. Entwickler, Nutzer und institutionelle Investoren bevorzugen meist jene Netzwerke, auf denen bereits die größte Liquidität vorhanden ist. Dieser Netzwerkeffekt macht Ethereum trotz aller Kritik weiterhin zur wichtigsten Infrastruktur für dezentrale Finanzanwendungen.

Während viele Anleger aktuell vor allem auf den schwachen ETH-Kurs blicken, verweist Pal deshalb auf die fundamentale Nutzung des Netzwerks. Die größten Lending-, Staking- und Restaking-Protokolle der Branche bauen weiterhin auf Ethereum auf oder sind eng mit dem Ökosystem verbunden. Solange Ethereum die Heimat eines Großteils des weltweiten DeFi-Kapitals bleibt, sieht Pal darin einen wesentlichen Grund, warum das Netzwerk langfristig seine führende Rolle behaupten könnte.

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Bitcoin-Layer-2 als Konkurrenz? Neue Lösungen als Ethereum-Konkurrenz

Ethereum dominiert den Markt für Smart Contracts zwar weiterhin, doch Konkurrenz schläft nicht. Neben Netzwerken wie Solana oder Sui rückt inzwischen auch ein anderer Trend immer stärker in den Fokus: Bitcoin-Layer-2-Lösungen. Die Grundidee dahinter ist einfach. Während Bitcoin bislang vor allem als digitales Wertaufbewahrungsmittel genutzt wird, sollen Layer-2-Netzwerke zusätzliche Funktionen ermöglichen – von schnellen Transaktionen über DeFi-Anwendungen bis hin zu Smart Contracts.

Für den Markt könnte das ein spannender Faktor werden. Denn wenn Bitcoin künftig nicht nur als „digitales Gold“, sondern auch als Basis für ein eigenes Ökosystem genutzt wird, würde dies potenziell die Nachfrage nach nativen Bitcoins erhöhen. Schließlich dienen BTC bei vielen Layer-2-Konzepten als zentrale Reserve, Sicherheitsbasis oder Zahlungsmittel innerhalb des Systems.

Genau auf diese Entwicklung setzt auch Bitcoin Hyper. Das Projekt gehört aktuell zu den auffälligeren Presales im Markt und zeigt trotz des schwierigen Marktumfelds relative Stärke. Bereits rund 33 Millionen US-Dollar Kapital wurden eingesammelt – ein bemerkenswerter Wert in einer Phase, in der viele Anleger eigentlich deutlich vorsichtiger agieren.

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Technologisch verfolgt Bitcoin Hyper einen interessanten Ansatz. Das Projekt möchte die Sicherheit und Bekanntheit von Bitcoin mit den schnellen Ausführungsgeschwindigkeiten moderner Blockchains kombinieren. Dafür setzt das Team auf eine Layer-2-Infrastruktur, die Elemente aus dem Solana-Ökosystem mit der Bitcoin-Welt verbindet. Eine zentrale Rolle spielt dabei eine Zero-Knowledge-Bridge, die Vermögenswerte zwischen der Bitcoin-Blockchain und der Layer-2-Ebene übertragen soll.

Befürworter sehen darin die Chance, Bitcoin für Anwendungen nutzbar zu machen, die bislang überwiegend auf Ethereum oder Solana stattfinden. Dazu gehören dezentrale Börsen, DeFi-Protokolle oder andere Blockchain-Anwendungen, die hohe Geschwindigkeit und niedrige Transaktionskosten benötigen.

Zusätzlich bietet Bitcoin Hyper aktuell Staking-Renditen von bis zu 36 Prozent APY, was für viele spekulative Anleger einen zusätzlichen Anreiz darstellt. Natürlich bleiben Presales grundsätzlich risikoreich und der langfristige Erfolg muss sich erst noch beweisen. Dennoch zeigt die hohe Kapitalzufuhr, dass das Interesse an Bitcoin-Layer-2-Lösungen derzeit wächst.

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