MiCA tritt am 30. Dezember in Kraft: Wichtige Richtlinien für Kryptomärkte enthüllt

Die Regeln sollen am 30. Dezember dieses Jahres in der gesamten 27-Mitgliedsstaaten umfassenden Union in Kraft treten.
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Die EU-Finanzmarktaufsichtsbehörde, die European Securities and Markets Authority (ESMA), hat aktualisierte technische Regulierungsstandards und Leitlinien veröffentlicht.

Die Entscheidung kommt vor der vollständigen Anwendung der Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA). Die Regeln sollen am 30. Dezember dieses Jahres in der gesamten EU mit 27 Mitgliedern in Kraft treten.

Das Inkrafttreten der MiCA-Regelung ab dem 30. Dezember 2024 ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Schaffung eines regulatorischen Rahmens für den Kryptomarkt“, sagte Verena Ross, Vorsitzende der ESMA.

Ross wies auch darauf hin, dass die neue Regelung nicht ausreichen wird, um die dem Markt für Krypto-Assets innewohnende Unsicherheit und Volatilität zu beseitigen. Sie fügte hinzu, dass Investoren die Risiken vollständig verstehen sollten, bevor sie sich in diesem Bereich engagieren.

Rahmenwerk adressiert Marktmissbrauch

MiCA bietet einen Rahmen für Krypto-Asset-Märkte, um Bedenken im Zusammenhang mit Marktmissbrauch, Anlegerschutz und operativer Belastbarkeit auszuräumen.

Laut der Regulierungsbehörde hat die ESMA in den vergangenen 18 Monaten in Zusammenarbeit mit der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) über 30 technische Standards und Leitlinien entwickelt, um eine reibungslose Umsetzung zu gewährleisten.

Die aktualisierten Regeln enthalten technische Regulierungsstandards zum Marktmissbrauch und beschreiben Systeme und Verfahren zur Aufdeckung und Verhinderung von Missbrauch auf den Märkten für Krypto-Assets.

Diese Standards enthalten auch Meldevorlagen für mutmaßlichen Marktmissbrauch und detaillierte Koordinierungsverfahren für die Behandlung von grenzüberschreitenden Durchsetzungsfragen.

Ripple-Experte sagt, dass die MiCA-Regulierung noch lange nicht abgeschlossen ist

In einem kürzlich geführten Interview mit CryptoNews gab Tom Kiddle, Mitbegründer von Palisade und ehemaliger Ripple-Manager, einen Einblick in die MiCA-Verordnung der EU. Während MiCA für seine Klarheit auf dem Markt gelobt wird, äußerte Kiddle wichtige Bedenken.

Von der Frage, ob MiCA einen ausreichenden Schutz für Kleinanleger bietet, bis hin zur Lücke in der Regulierung von NFTs und dezentraler Finanzierung (DeFi), glaubt Kiddle, dass die Regulierung ein wichtiger erster Schritt ist.

Angesichts der zunehmenden geopolitischen Spannungen und der Tatsache, dass Kryptowährungen als Mittel zur Geldwäsche unter die Lupe genommen werden, wird die globale regulatorische Zusammenarbeit für die Zukunft der Krypto Assets von entscheidender Bedeutung sein.

Die MiCA-Gesetze der EU mögen einen Wettbewerbsvorteil bieten, aber das globale regulatorische Umfeld ist immer noch stark fragmentiert.

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