Ethereum Prognose: Gründer sicher – zehntausende Unternehmen kommen jetzt

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Patrick KraussVerified
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März 2026
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Patrick Krauss ist Krypto-Autor mit Schwerpunkt auf Marktnews und Plattform-Vergleichen. Bei Cryptonews DE schreibt er vor allem Krypto-News und Branchenmeldungen. Darüber hinaus analysiert er...

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Ethereum notiert aktuell bei rund 1.800 US-Dollar und konnte sich damit zuletzt zumindest leicht von seinen Tiefständen lösen. Von einer nachhaltigen Trendwende kann jedoch noch keine Rede sein. Der Kurs konsolidiert weiterhin, während das Allzeithoch inzwischen mehr als 60 Prozent entfernt liegt.

Im Vergleich zu Bitcoin und anderen großen Kryptowährungen zeigt ETH damit eine deutliche relative Schwäche. Dennoch könnte sich das Fundament langfristig stärker entwickeln, als es der aktuelle Kurs vermuten lässt. Ethereum-Mitgründer Joseph Lubin rechnet sogar mit einer umfassenden Neubewertung. Entscheidend seien dabei nicht kurzfristig steigende Gebühren, sondern ein stark wachsendes Netzwerk aus Unternehmen, Layer-2-Lösungen und gestaktem ETH.

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Darum erwartet Joseph Lubin eine Neubewertung von Ethereum

Joseph Lubin vertritt die These, dass die Gebühren auf der Ethereum-Basisschicht bewusst niedrig bleiben sollten. Hohe Einnahmen für Layer 1 seien seiner Ansicht nach nicht das primäre Ziel. Viel wichtiger sei es, die Nutzung des gesamten Ethereum-Ökosystems zu fördern und möglichst viele Unternehmen, Anwendungen und Finanzsysteme in das Netzwerk zu integrieren. Niedrige Kosten könnten diese Entwicklung beschleunigen.

Lubin erwartet, dass sich in den kommenden zwei bis drei Jahren Zehntausende Unternehmen auf einer Kombination aus Ethereum Layer 1, verschiedenen Layer-2-Netzwerken und privaten EVM-kompatiblen Blockchains ansiedeln werden. Solche Systeme könnten beispielsweise auf Technologien wie Besu basieren und dennoch vollständig mit öffentlichen Ethereum-Netzwerken kommunizieren. Ethereum würde dadurch weniger wie eine einzelne Blockchain und stärker wie eine gemeinsame Abwicklungs- und Sicherheitsinfrastruktur funktionieren.

Ein aktuelles Beispiel zeigt allerdings auch das Problem dieser Strategie. Die Robinhood Chain soll seit ihrem Start rund 816.000 US-Dollar umgesetzt haben. Davon gingen laut der dargestellten Analyse ungefähr 726.000 US-Dollar an Robinhood und rund 80.000 US-Dollar an Arbitrum. Ethereum selbst erhielt demnach lediglich etwa 1.538 US-Dollar. Kurzfristig fließt also nur ein sehr kleiner Anteil der wirtschaftlichen Aktivität direkt an Layer 1.

Lubin sieht darin dennoch keinen strukturellen Nachteil. Mit wachsender Aktivität könnten auch die absoluten Gebühreneinnahmen von Ethereum zunehmen. Gleichzeitig entstehe ein monetärer Aufschlag für ETH, da der Coin für Gas, Sicherheiten, Staking und die Absicherung verschiedener Netzwerke benötigt werde. Werden immer mehr ETH langfristig gebunden, sinkt das frei verfügbare Angebot. Kommt zusätzlich eine stärkere Verbrennung von Gebühren hinzu, könnte Ethereum unter bestimmten Bedingungen wieder netto deflationär werden. Die mögliche Neubewertung basiert somit weniger auf hohen Einzelgebühren, sondern auf zunehmender Nutzung, wachsender Knappheit und ETH als zentralem Vermögenswert des gesamten Ökosystems.

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Arbitrum deutet das Comeback der Ethereum-Layer-2 an

Besonders Arbitrum liefert derzeit Hinweise darauf, dass der lange Zeit schwache Layer-2-Sektor wieder an Dynamik gewinnt. Der native ARB-Token legte innerhalb einer Woche rund 23 Prozent zu und gehörte damit zu den stärksten Kryptowährungen innerhalb der Top 100. Auslöser für das erneute Interesse war unter anderem die neue Robinhood Chain, die auf der Technologie von Arbitrum basiert und das Potenzial Ethereum-kompatibler Layer-2-Netzwerke erneut in den Fokus rückte.

Arbitrum profitiert davon gleich mehrfach. Einerseits zeigt die Robinhood-Integration, dass etablierte Finanzunternehmen auf bestehende Skalierungsinfrastruktur zurückgreifen können, statt eigene Systeme vollständig neu aufzubauen. Andererseits fließen Gebühren und wirtschaftliche Aktivität teilweise an Arbitrum, während Ethereum als übergeordnete Abwicklungs- und Sicherheitsebene dient. Die jüngste Kursstärke von ARB signalisiert deshalb, dass Anleger wieder stärker auf reale Nutzung, institutionelle Adoption und steigende Netzwerkaktivität setzen. Damit könnte Arbitrum stellvertretend für ein breiteres Comeback der Ethereum-Layer-2 stehen.

Während Ethereum konsolidiert, zeigt dieses Bitcoin-L2 relative Stärke

Lubins Prognose macht deutlich, dass der langfristige Wert eines Netzwerks nicht ausschließlich von den aktuellen Gebühreneinnahmen abhängt. Entscheidend ist vielmehr, ob eine Blockchain künftig zusätzliche Anwendungen, Entwickler und wirtschaftliche Aktivität anziehen kann. Genau hier setzen inzwischen auch neue Bitcoin-Layer-2-Projekte an. Sie wollen die Sicherheit und Bekanntheit von Bitcoin mit einer schnelleren, programmierbaren Infrastruktur verbinden. Ein Projekt, das in diesem Bereich derzeit besonders viel Aufmerksamkeit erhält, ist Bitcoin Hyper.

Bitcoin Hyper soll als Layer-2-Netzwerk die technischen Beschränkungen der Bitcoin-Basisschicht überwinden. Während Bitcoin vor allem als sicherer und dezentraler Wertspeicher gilt, sind komplexe Anwendungen und schnelle Transaktionen auf Layer 1 nur eingeschränkt möglich. Bitcoin Hyper möchte deshalb die Solana Virtual Machine als Ausführungsumgebung integrieren. Dadurch sollen Transaktionen parallel verarbeitet sowie dezentrale Anwendungen, DeFi-Protokolle, Handelsplattformen und weitere Smart-Contract-Anwendungen ermöglicht werden. Das Projekt versucht somit, die Sicherheit und Liquidität von Bitcoin mit der Geschwindigkeit und Programmierbarkeit zu kombinieren, für die Solana bekannt ist.

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hyper

Eine sogenannte Canonical Bridge soll dabei die Verbindung zwischen Bitcoin Layer 1 und dem neuen Layer-2-Netzwerk herstellen. Nutzer sollen BTC auf der Basisschicht hinterlegen und eine entsprechende Repräsentation innerhalb von Bitcoin Hyper verwenden können. Zero-Knowledge-Proofs sollen wiederum dazu dienen, gebündelte Transaktionen effizient zu verifizieren und die Ergebnisse zwischen den beiden Ebenen abzusichern. Allerdings befindet sich diese Infrastruktur noch in der Entwicklung, weshalb die tatsächliche technische Umsetzung erst nach dem Mainnet-Start beurteilt werden kann.

Relative Stärke zeigt Bitcoin Hyper derzeit vor allem im Presale. Trotz des schwachen Gesamtmarktes wurden laut aktuellen Berichten bereits annähernd 33 Millionen US-Dollar eingesammelt. Zusätzlich können frühe Käufer ihre HYPER-Token staken, wobei zuletzt eine variable Rendite von rund 36 Prozent pro Jahr ausgewiesen wurde.

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