Trump versucht Powell loszuwerden und treibt Monero zu neuem Allzeithoch

Kryptoinvestoren schätzen ihre Privatsphäre. Das wird gerade anhand der Kursexplosion von Monero deutlich sichtbar. Der Token treibt den Trend Altcoins kaufen derzeit stark an. Wie stark Regierungen das Finanzsystem beeinflussen können, demonstriert gerade wieder einmal Donald Trump.
Die Fed weigert sich weiterhin zu liefern
Sein Kampf gegen den Vorsitzenden der amerikanischen Notenbank Fed hat gerade einen neuen Höhepunkt erreicht. Der US-Präsident wünscht sich bekanntlich deutlich niedrigere Leitzinsen, doch diese weigert sich, die Fed zu „liefern“.
Den ganzen Ärger darüber bekommt seit Monaten deren Vorsitzender Jerome Powell zu spüren. Dieser wurde zwar einst von Donald Trump in dessen 1. Amtszeit eingesetzt, doch das hindert den Präsidenten nicht daran, Powell als unfähig darzustellen.
Falschaussage vor dem Kongress?
Jetzt hat das US-Justizministerium Ermittlungen gegen den Fed-Vorsitzenden aufgenommen und prüft eine Anklage. Anlass dafür ist die Kostenüberschreitung bei der Sanierung des historischen Fed-Hauptgebäudes in Washington.

Die Behörden werfen Powell vor, bei einer Anhörung des Kongresses zum Thema Kostenüberschreitung falsch ausgesagt zu haben. Der Notenbankchef bestreitet die Vorwürfe und nannte sie in einer öffentlichen Stellungnahme einen Vorwand. Er sieht die Ermittlungen im Kontext des Drucks der Regierung und deren Drohungen.
Monero und Gold steigen weiter
Powells Amtszeit läuft in rund vier Monaten aus. Man könnte also auch abwarten, doch Trump will offenbar keine Zeit verlieren und pocht auf niedrigere US-Leitzinsen. Die Finanzmärkte reagierten skeptisch.

Der Goldpreis stieg ebenso auf ein neues Rekordniveau wie der Preis des Privacy-Coins Monero. Der war bereits in den vergangenen Tagen massiv angezogen, jetzt knackte er seinen Kursrekord und stieg auf aktuell $653,51. Damit erreicht die Rallye, die vor drei Tagen gestartet war, einen neuen Höhepunkt.