Michael Saylor unbeeindruckt: Strategy kauft weiter
Trotz der massiven geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und einer restriktiven US-Geldpolitik bleibt Michael Saylor seiner Linie treu. Während der Bitcoin-Kurs derzeit rund 40 % unter seinem Allzeithoch von 126.000 US-Dollar notiert, nutzt der MicroStrategy-Gründer die Volatilität für weitere Zukäufe. Mit einem aktuellen Bestand von 720.737 BTC festigt das Unternehmen seine Position als weltweit größter börsennotierter Bitcoin-Halter und fungiert in der derzeitigen Marktphase als eine der wichtigsten Stützen für den Kryptomarkt.
Die Mathematik der Knappheit: „Nicht genug für alle“
Saylors jüngste Strategie wird von einem einfachen, aber wirkungsvollen Narrativ getragen: der absoluten Knappheit. Angesichts von weltweit über 60 Millionen Dollar-Millionären, aber nur 21 Millionen jemals existierenden Bitcoin, wird deutlich, dass selbst für die reichsten Individuen der Erde nicht ein ganzer Coin zur Verfügung steht. Da in diesen Tagen die Marke von 20 Millionen geschürften Bitcoin (95 % der Gesamtmenge) überschritten wird, verschärft sich der Kampf um die verbleibenden Bestände. Saylor setzt darauf, dass institutionelle Käufer und die neuen Bitcoin-ETFs das Angebot weiter verknappen und so den Boden für den nächsten Bullenzyklus bereiten.
MicroStrategy-Aktie trotzt dem Trend – Dividenden-Chance für Europäer
An der Börse wird Saylors Beharrlichkeit belohnt. Die Aktie von MicroStrategy (MSTR) konnte auf Wochensicht um 8 % zulegen und notiert aktuell bei rund 139 US-Dollar. Besonders für europäische Anleger ergeben sich durch neue Finanzprodukte interessante Möglichkeiten: Mit dem 21Shares Strategy Yield ETP können Investoren indirekt auf die Strategie setzen und über die Vorzugsaktien des Unternehmens von einer jährlichen Dividende von über 11 % profitieren. Dies bietet einen Cashflow-Vorteil, den das direkte Halten von Bitcoin so nicht ermöglicht.
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