Krypto News: Ethereum Foundation veröffentlicht Roadmap bis 2030
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Die Ethereum Foundation hat mit der sogenannten „Strawmap“ eine neue, ambitionierte Roadmap für die Weiterentwicklung des Ethereum-Protokolls vorgestellt.
Initiiert von Justin Drake und dem EF Protocol Team, soll das Dokument eine ganzheitliche Perspektive auf kommende L1-Upgrades bieten – weit über die nächsten Hard Forks hinaus.
Anders als klassische Roadmaps versteht sich die Strawmap ausdrücklich als Diskussionsgrundlage und Koordinationsinstrument. Sie bündelt technische Vorschläge, Upgrade-Abhängigkeiten und langfristige Visionen in einer einzigen visuellen Übersicht und richtet sich vor allem an Entwickler, Forscher und Governance-Teilnehmer im Ethereum-Ökosystem.
Fünf North Stars bis 2030: Geschwindigkeit, Skalierung, Sicherheit und Privatsphäre
Im Zentrum der Strawmap stehen fünf sogenannte „North Stars“, also strategische Zielbilder für Ethereum Layer 1 und Layer 2 bis zum Ende des Jahrzehnts. Diese sind klar definiert und technologisch unterlegt.
Erstens: „fast L1“ – ein schnelleres Nutzererlebnis durch kürzere Slot-Zeiten und Finalität in Sekunden. Ziel ist eine deutlich verbesserte UX auf Basisebene, ohne auf Sicherheit zu verzichten.
Zweitens: „gigagas L1“ – eine Skalierung auf rund 1 Gigagas pro Sekunde, was etwa 10.000 Transaktionen pro Sekunde entsprechen würde. Möglich werden soll dies durch zkEVM-Integration und Echtzeit-Proving.

Drittens: „teragas L2“ – eine massive Skalierung auf Layer 2 mit bis zu 1 Gigabyte pro Sekunde Datenverfügbarkeit, was rechnerisch in Richtung 10 Millionen TPS gehen könnte. Hier spielt Data Availability Sampling eine zentrale Rolle.
Viertens: „post quantum L1“ – Ethereum soll langfristig quantensicher werden, etwa durch hash-basierte Kryptografie. Fünftens: „private L1“ – native Privatsphäre auf Protokollebene, unter anderem durch abgeschirmte ETH-Transfers.
Die Strawmap deckt laut Entwurf sieben geplante Forks bis 2029 ab, bei einer groben Kadenz von einer Fork alle sechs Monate. Sie ordnet Upgrades entlang der drei Ebenen Consensus Layer (CL), Data Layer (DL) und Execution Layer (EL) und visualisiert technische Abhängigkeiten durch Pfeile. Dunkle Boxen markieren sogenannte „Headliner“, also besonders ambitionierte Kern-Upgrades pro Fork. Wichtig ist: Die Strawmap ist kein verbindlicher Fahrplan, sondern ein „Strawman“ – bewusst als offenes, weiterentwickelbares Dokument angelegt.
In einem dezentralen Ökosystem mit vielfältigen Stakeholdern kann es keine offizielle Roadmap geben. Vielmehr versteht sich die Strawmap als transparenter Impuls, um Forschung, Entwicklung und Governance strategisch zu bündeln und zu beschleunigen.
Layer-2 bleibt zentral: Dieses Narrativ könnte auch Bitcoin erfassen
Während die Strawmap klar macht, dass Ethereum seine Layer-1-Ambitionen massiv ausbaut, bleibt Layer-2 weiterhin ein entscheidender Hebel für echte Massentauglichkeit. Teragas-L2 mit Data Availability Sampling zeigt, wie stark die Skalierung perspektivisch auf Rollups verlagert wird. Genau dieses Denken – schlanke Basisschicht, leistungsfähige Ausführungsebene darüber – könnte künftig auch im Bitcoin-Ökosystem an Bedeutung gewinnen. Denn je stärker Kapital, DeFi-Anwendungen und möglicherweise auch KI-basierte Use Cases wachsen, desto relevanter werden performante Second-Layer-Strukturen auch für Bitcoin.
Vor diesem Hintergrund wirkt Bitcoin Hyper aktuell besonders spannend. Das Projekt verfolgt das Ziel, die Sicherheit und Markenstärke von Bitcoin mit der Geschwindigkeit moderner Smart-Contract-Infrastrukturen zu kombinieren. Technisch basiert das Konzept auf einer Layer-2-Architektur, die Transaktionen außerhalb der Bitcoin-Mainchain verarbeitet und die Ergebnisse gebündelt zurückführt. Dadurch soll Bitcoin programmierbarer und deutlich skalierbarer werden, ohne die Basisschicht zu überlasten.

Ein zentrales Element ist die Integration einer performanten Virtual-Machine-Struktur, die an bekannte Hochgeschwindigkeits-Ökosysteme erinnert. Entwickler könnten dadurch Anwendungen bauen, die auf Bitcoin abgesichert sind, aber in einer schnellen Umgebung laufen. Gleichzeitig sorgt Bridging-Technologie dafür, dass BTC als Basiswert eingebunden werden kann.
Ökonomisch ist das Projekt noch in einer frühen Phase. Der Presale ermöglicht derzeit einen vergleichsweise günstigen Einstieg, während bereits erste Buchgewinne für frühe Teilnehmer sichtbar sind. Zusätzlich wird Staking mit rund 38 Prozent APY beworben, was frühe Investoren incentiviert, Liquidität bereitzustellen und das Netzwerk zu unterstützen. Damit positioniert sich Bitcoin Hyper als spekulativer, aber strategisch interessanter Layer-2-Ansatz im wachsenden Wettbewerb um skalierbare Bitcoin-Infrastruktur. Wer hier günstig dabei sein möchte, hat jetzt noch die Chance.
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