Kopf-an-Kopf-Rennen bei Bitcoin: BlackRock oder Strategy?
Die institutionelle Adoption von Kryptowährungen gilt für viele Analysten als einer der wichtigsten langfristigen Kurstreiber für Bitcoin. Denn während Privatanleger häufig kurzfristig reagieren und Gewinne schnell mitnehmen, agieren große Unternehmen, Vermögensverwalter und ETFs meist deutlich strategischer. Das könnte die Volatilität langfristig reduzieren und Bitcoin stabiler machen.
Genau deshalb richtet sich der Blick aktuell besonders auf die größten BTC-Halter der Welt. Dort zeichnet sich inzwischen ein spektakuläres Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Denn BlackRock und Strategy liefern sich inzwischen einen historischen Wettlauf um die Spitzenposition unter den größten institutionellen Bitcoin-Besitzern der Welt. Die aktuellen Zahlen zeigen: Der Abstand ist inzwischen minimal.
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BlackRock gegen Strategy – das Bitcoin-Rennen wird extrem knapp
Die aktuellen Daten von Bitbo zeigen eindrucksvoll, wie dominant inzwischen sowohl Strategy als auch BlackRock im Bitcoin-Markt geworden sind. Strategy hält aktuell rund 818.334 BTC und bleibt damit hauchdünn der größte institutionelle Bitcoin-Halter weltweit. Direkt dahinter folgt jedoch bereits der iShares Bitcoin Trust von BlackRock mit etwa 818.146 BTC. Der Abstand beträgt damit nur noch knapp 188 BTC – bei einem Gesamtwert von jeweils rund 67 Milliarden US-Dollar.
Besonders bemerkenswert: Beide Akteure kontrollieren inzwischen jeweils fast 3,9 Prozent aller jemals existierenden Bitcoins. Damit vereinen allein diese beiden Institutionen zusammen bereits fast acht Prozent des gesamten maximalen Bitcoin-Angebots von 21 Millionen Coins auf sich. Das unterstreicht die enorme Bedeutung institutioneller Nachfrage für den Markt.

Hinter den beiden Spitzenreitern fällt der Abstand inzwischen deutlich größer aus. Die USA als Staat halten laut Bitbo rund 198.000 BTC, China etwa 194.000 BTC. Selbst große ETF-Produkte wie der Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund kommen „nur“ auf rund 190.000 BTC. Grayscale hält etwa 150.000 BTC. Damit wird deutlich: BlackRock und Strategy spielen inzwischen in einer völlig eigenen Liga.
Gerade BlackRock zeigt dabei eine beeindruckende Dynamik. Der Spot-Bitcoin-ETF konnte seit seiner Zulassung massive Zuflüsse verzeichnen und holt gegenüber Strategy immer weiter auf. Das verdeutlicht, wie stark institutionelle Investoren inzwischen über regulierte ETF-Produkte in Bitcoin investieren. Gleichzeitig bleibt Strategy rund um Michael Saylor der aggressivste langfristige Unternehmenskäufer am Markt. Genau dieses Duell dürfte für Bitcoin-Anleger in den kommenden Monaten weiter enorm spannend bleiben.
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Strategy baut Bitcoin-Position weiter aus – jetzt über 4 Prozent aller BTC
Eine viel beachtete Analyse von CryptoQuant aus dem April zeigt eindrucksvoll, wie aggressiv Strategy seine Bitcoin-Strategie zuletzt weiter ausgebaut hat. Nach dem jüngsten Kauf von rund 34.164 BTC zog das Unternehmen zwischenzeitlich sogar an BlackRock vorbei und hielt damals etwa 815.061 BTC. Inzwischen liegt der Bestand laut aktuellen Daten sogar bei über 818.000 BTC. Damit kontrolliert Strategy inzwischen fast vier Prozent des gesamten maximalen Bitcoin-Angebots.
Die CryptoQuant-Daten zeigen dabei besonders deutlich, wie stark sich die Akkumulation zuletzt beschleunigt hat. Während die Bitcoin-Bestände über Jahre relativ kontinuierlich anstiegen, kam es insbesondere seit Ende 2024 zu einer massiven Kaufwelle. Die orangefarbene Kurve der gehaltenen BTC schoss regelrecht nach oben. Parallel dazu stieg auch der Anteil am zirkulierenden Angebot stark an und näherte sich der Marke von vier Prozent.
Spannend ist zudem der Blick auf den durchschnittlichen Einstiegspreis. Laut CryptoQuant lag der realisierte Durchschnittspreis der gesamten Strategy-Bestände zuletzt bei rund 75.527 US-Dollar pro Bitcoin. Damit bewegte sich der Marktpreis im April zeitweise direkt rund um den durchschnittlichen Einkaufspreis des Unternehmens. Zwischen Februar und April rutschte Strategy dadurch kurzfristig sogar in nicht realisierte Verluste.
Die jüngste Bitcoin-Erholung brachte jedoch eine Trendwende. Laut der Analyse notierte BTC zuletzt wieder oberhalb des durchschnittlichen Einstiegspreises von Strategy. Dadurch wechselte die unrealized PnL-Metrik wieder in den positiven Bereich. Die Analyse schätzte die nicht realisierten Gewinne zuletzt wieder auf rund 242 Millionen US-Dollar.
Gerade diese Entwicklung zeigt, wie langfristig Strategy inzwischen agiert. Trotz massiver zwischenzeitlicher Buchverluste wurde die Position weiter ausgebaut. Für viele Marktbeobachter gilt das als stark bullisches Signal für die langfristige institutionelle Bitcoin-Nachfrage.
Polymarket sieht weiteres explosives Wachstum bei Strategy
Auch die Prognosemärkte rechnen offenbar weiterhin mit einer aggressiven Bitcoin-Akkumulation durch Strategy. Auf Polymarket wird aktuell darauf gewettet, ob das Unternehmen bis Ende 2026 mehr als eine Million BTC halten wird. Der Markt bewertet dieses Szenario derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 53 Prozent. Damit sieht die Mehrheit der Teilnehmer weiteres massives Wachstum bei den Bitcoin-Beständen von Strategy als realistisches Szenario.

Das ist bemerkenswert, denn schon heute kontrolliert das Unternehmen rund 818.000 BTC und damit fast vier Prozent aller jemals existierenden Bitcoins. Der Schritt auf mehr als eine Million BTC würde bedeuten, dass Strategy künftig fast fünf Prozent des gesamten maximalen Angebots halten könnte.
Die Prognosemärkte zeigen damit eindrucksvoll, wie stark Anleger weiterhin auf die langfristige Bitcoin-Strategie von Michael Saylor setzen. Trotz zwischenzeitlicher Kursrückgänge und hoher Volatilität preist der Markt aktuell also keineswegs ein Ende der aggressiven Käufe ein. Vielmehr gehen viele Trader offenbar davon aus, dass Strategy auch in Zukunft Kapital aufnehmen und weitere Bitcoins akkumulieren wird.
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