Hyperliquid explodiert: Warum der HYPE-Token plötzlich wieder über 50 Dollar steigt
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Der HYPE-Token von Hyperliquid sorgt aktuell erneut für Schlagzeilen am Kryptomarkt. Nachdem viele Trader in den vergangenen Tagen auf fallende Kurse gesetzt hatten, schoss der Kurs überraschend wieder über die Marke von 50 US-Dollar. Besonders bemerkenswert: Die Rallye wurde offenbar genau durch jene Trader verstärkt, die eigentlich auf einen Absturz spekulierten.
Daten von Santiment zeigen, dass die Funding Rates rund um den 18. und 19. Mai massiv ins Negative gerutscht waren. Das deutet normalerweise darauf hin, dass viele Marktteilnehmer Short-Positionen eröffnen und mit sinkenden Kursen rechnen. Stattdessen setzte HYPE seinen Aufwärtstrend fort und löste damit einen klassischen Short Squeeze aus. Trader, die gegen den Markt gewettet hatten, mussten ihre Positionen schließen und kauften den Token zurück, wodurch zusätzlicher Kaufdruck entstand.
Open Interest bleibt trotz Rallye extrem hoch
Parallel dazu bleibt auch das sogenannte Open Interest auf außergewöhnlich hohem Niveau. Laut aktuellen Daten liegt der Wert aller offenen Futures-Kontrakte rund um HYPE inzwischen bei über 1,9 Milliarden US-Dollar.
Normalerweise fällt das Open Interest nach starken Liquidationen deutlich zurück. Im Fall von Hyperliquid scheint jedoch genau das Gegenteil zu passieren. Während bearish positionierte Trader liquidiert wurden, strömten gleichzeitig neue Marktteilnehmer in den Markt und eröffneten weitere Positionen.
Das zeigt, wie groß das Interesse rund um Hyperliquid aktuell geworden ist. Viele Analysten sehen darin ein Zeichen dafür, dass der Markt das Projekt längst nicht mehr nur als kleine DeFi-Plattform betrachtet, sondern als ernstzunehmendes Ökosystem innerhalb des Kryptomarktes.
Hyperliquid dominiert plötzlich die Gebühreneinnahmen
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt Hyperliquid zuletzt auch durch seine enormen Einnahmen aus Netzwerkgebühren. Laut aktuellen Daten entfielen in der vergangenen Woche rund 43 Prozent aller Blockchain-Fees auf Hyperliquid. Das entspricht Einnahmen von etwa 11 Millionen US-Dollar.
Zum Vergleich:
Ethereum kam im gleichen Zeitraum auf rund 3 Millionen Dollar Gebührenanteil, Solana auf etwa 2 Millionen Dollar. Bitcoin dagegen zeigt laut einigen Analysten aktuell deutlich rückläufige Aktivität.
Viele Marktbeobachter sehen darin einen wichtigen Wandel innerhalb des Kryptosektors. Während Memecoins und kurzfristige Trends oft hohe Aufmerksamkeit erzeugen, entstehen die tatsächlichen Einnahmen zunehmend im Bereich des Perpetual-Tradings. Genau darauf hat sich Hyperliquid spezialisiert.
Anstatt zu versuchen, jede Funktion des Kryptomarktes abzudecken, fokussiert sich das Projekt gezielt auf ein Kernsegment – und scheint dort inzwischen eine dominante Rolle einzunehmen.
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ETFs sorgen für zusätzlichen Optimismus
Ein weiterer Kurstreiber sind die neuen ETF-Produkte rund um Hyperliquid. Unternehmen wie Bitwise und 21Shares haben zuletzt Produkte angekündigt beziehungsweise gestartet, die Investoren ein indirektes Investment in HYPE ermöglichen.
Dadurch könnten künftig deutlich mehr traditionelle Anleger Zugang zum Projekt erhalten, ohne direkt mit Wallets oder dezentralen Börsen interagieren zu müssen. Viele Investoren sehen darin einen wichtigen Schritt in Richtung institutioneller Akzeptanz.
Die Kombination aus steigender Nutzung, hohen Gebühreneinnahmen, wachsendem Open Interest und institutionellem Interesse sorgt deshalb aktuell dafür, dass Hyperliquid zu den meistdiskutierten Projekten am Markt gehört.
Liquid Chain könnte vom Infrastruktur-Boom profitieren
Während Projekte wie Hyperliquid den Bereich DeFi-Trading dominieren, rücken auch Infrastruktur-Lösungen zunehmend in den Fokus vieler Anleger. Besonders Liquid Chain wird in diesem Zusammenhang immer häufiger genannt.
Die neue Layer-3-Lösung möchte die Skalierungs- und Liquiditätsprobleme zwischen Netzwerken wie Bitcoin, Ethereum und Solana lösen und gleichzeitig den Zugang zu tokenisierten Vermögenswerten vereinfachen.

Da institutionelles Kapital immer stärker in den Kryptomarkt fließt, rechnen einige Analysten damit, dass insbesondere Infrastruktur-Projekte langfristig zu den größten Gewinnern gehören könnten. Der native $LIQUID-Token befindet sich aktuell noch im Presale. Optimistische Marktbeobachter halten nach dem Launch sogar deutliche Kurssteigerungen um ein Vielfaches für möglich, wie man sie bereits bei erfolgreichen Krypto-Presales der Vergangenheit gesehen hat.
