Bitcoin schützt besser als Gold gegen Iran-Krieg

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Patrick Krauss ist Krypto-Autor mit Schwerpunkt auf Marktnews und Plattform-Vergleichen. Bei Cryptonews DE schreibt er vor allem Krypto-News und Branchenmeldungen. Darüber hinaus analysiert er...

Zuletzt aktualisiert am: 

In den letzten 24 Stunden tendierte der Bitcoin-Preis leicht fester und wird aktuell bei rund 71.000 US-Dollar gehandelt. Damit setzt sich eine insgesamt robuste Handelswoche fort, in der Bitcoin auf Wochensicht rund 5 % zulegen konnte. Besonders bemerkenswert ist diese Entwicklung vor dem Hintergrund eines schwierigen makroökonomischen Umfelds: Die globalen Aktienmärkte standen zuletzt deutlich unter Druck, nachdem der Konflikt rund um den Iran erneut eskalierte und geopolitische Risiken zunahmen. Auch der Goldpreis verzeichnete zuletzt spürbare Abgaben.

Vor diesem Hintergrund zeigt sich eine interessante Entwicklung: Bitcoin präsentiert relative Stärke gegenüber traditionellen Assetklassen. Während Risikoassets schwächeln und selbst klassische Krisenhedges wie Gold nachgeben, bleibt die führende Kryptowährung vergleichsweise stabil. Einige Marktbeobachter interpretieren diese Entwicklung als mögliches Zeichen dafür, dass Bitcoin zunehmend als eigenständige Anlageklasse wahrgenommen wird. Gerade in Phasen makroökonomischer Unsicherheit könnte sich diese relative Stärke künftig als wichtiger Faktor für die Marktstruktur erweisen. Das beeinflusst die Bitcoin Prognose zunehmend:

Analysten sehen Hinweise auf mögliche Bodenbildung bei Bitcoin

Mehrere Marktanalysten sehen derzeit interessante Signale, die auf eine mögliche Bodenbildung beim Bitcoin-Preis hindeuten könnten. Besonders im Fokus steht dabei das Verhältnis zwischen Bitcoin und Gold – ein Indikator, der von vielen Makro-Investoren genutzt wird, um relative Stärke zwischen beiden Assets zu beurteilen.

Der bekannte Krypto-Analyst Michaël van de Poppe verweist darauf, dass der Relative-Strength-Index (RSI) im Bitcoin-Gold-Verhältnis weiterhin im überverkauften Bereich liegt. Historisch betrachtet habe eine solche Konstellation häufig markante Wendepunkte markiert. In den Jahren 2015, 2018 und 2022 seien ähnliche Signale aufgetreten, die letztlich eine Bodenbildung im Markt ankündigten.

Zusätzlich erkennt van de Poppe auf kurzfristigen Zeitebenen eine bullische Divergenz zwischen Preisentwicklung und Momentum. Diese technische Konstellation gilt in der Chartanalyse oft als Hinweis darauf, dass Verkaufsdruck nachlässt und eine mögliche Trendwende bevorstehen könnte. Besonders relevant sei dabei, dass Bitcoin erstmals seit dem Bruch im Oktober wieder über den 21-Tage-Moving-Average steigt. Sollte sich dieser Ausbruch bestätigen, könnte dies kurzfristig weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen.

Auch der Fidelity-Makrostratege Jurrien Timmer sieht in den aktuellen Marktbewegungen Hinweise auf eine mögliche Stabilisierung. Er verweist auf das langfristige Power-Law-Modell von Bitcoin, das den Preisverlauf über mehrere Marktzyklen hinweg beschreibt. Nach dieser Analyse liegt ein zentraler Unterstützungsbereich derzeit im Bereich von 60.000 US-Dollar.

Zwar schließt Timmer nicht aus, dass Bitcoin diese Marke kurzfristig unterschreiten könnte. Dennoch deuteten sowohl die Power-Law-Supportlinie als auch das Verhältnis von Bitcoin zu Gold darauf hin, dass sich in dieser Zone ein struktureller Boden ausbilden könnte. Historisch gesehen habe sich Bitcoin in der Nähe solcher langfristigen Trendlinien häufig stabilisiert, bevor ein neuer Aufwärtstrend begann.

Die Kombination aus technischen Signalen, relativer Stärke gegenüber traditionellen Märkten und langfristigen Bewertungsmodellen sorgt daher derzeit für vorsichtigen Optimismus unter einigen Marktbeobachtern. Sollte sich die aktuelle Stabilisierung bestätigen, könnte Bitcoin in den kommenden Wochen erneut versuchen, eine nachhaltige Aufwärtsbewegung einzuleiten.

Bitcoin übertrifft Gold und Aktien – Markt reagiert auf geopolitische Spannungen

Bitcoin zeigt aktuell eine bemerkenswerte relative Stärke gegenüber traditionellen Märkten. Laut aktuellen Marktberichten stieg der Kurs kurzfristig auf 73.800 US-Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit rund einem Monat. Innerhalb von nur 24 Stunden legte die Kryptowährung um etwa 5 % zu.

Besonders auffällig ist die Entwicklung im Vergleich zu anderen Anlageklassen: Seit Beginn der jüngsten Eskalation im Iran-Konflikt konnte Bitcoin rund 11 % an Wert gewinnen, während sowohl US-Aktien als auch Gold im selben Zeitraum Verluste verzeichneten. Ein möglicher Auslöser für die jüngste Kursbewegung war eine Aussage von US-Finanzminister Scott Bessent, der Maßnahmen zur Begrenzung stark steigender Ölpreise signalisierte.

Für viele Marktteilnehmende unterstreicht diese Entwicklung erneut die zunehmende Rolle von Bitcoin als eigenständiges Makro-Asset, das in geopolitisch unsicheren Zeiten teilweise sogar besser performen kann als klassische Kriseninvestments.

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