Was ist Crypto Staking? Crypto Staking Erklärung und Anleitung
Beim Krypto-Staking geht es darum, gekaufte Token im Smart Contract oder über das Staking-System eines Blockchain-Projekts zu sperren beziehungsweise zu delegieren und dafür Staking-Rewards, also Jahresrenditen in Form neuer Token, zu erhalten. Krypto-Staking basiert auf dem Proof-of-Stake und kann sowohl professionell als auch semi-professionell betrieben werden. Einige der erfolgreichsten Altcoins lassen sich staken.
Das Krypto-Staking ist zudem für viele neue Kryptowährungen eine Möglichkeit, ihre Investoren, meist aus dem Bereich der Privat- und Kleinanleger, ans Projekt zu binden und finanziell zu motivieren.
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Das Wichtigste zum Staken auf einen Blick
- Einige der erfolgreichsten Kryptowährungen am Markt sind Staking-Coins.
- Je nach Höhe der Staking-Rewards lässt sich ein passives Einkommen aufbauen.
- Da das Staking von Token vergleichsweise einfach ist, können auch Anfänger damit erste Erfahrungen sammeln.
- Staking ist jedoch nicht risikofrei: Kursschwankungen, Sperrfristen, technische Risiken und Gebühren sollten immer berücksichtigt werden.
Was ist Crypto Staking?
Im Zusammenhang mit dem Krypto-Staking werden oft Begriffe wie Sperren, Halten, Smart Contract oder Netzwerksicherheit verwendet. Um zu verstehen, was Staking ist, müssen wir uns zunächst einigen technologischen Grundlagen widmen. Als Bitcoin veröffentlicht wurde, begannen die Miner mit ihrer Arbeit.

Nach dem ersten Hype um Kryptowährungen geriet die Bitcoin-Blockchain schnell wegen ihres enormen Energieverbrauchs in die Kritik. 2012 entwickelten Sunny King und Scott Nadal eine Alternative in Form eines neuen Konsensverfahrens, das dieses Problem lösen sollte. Der entwickelte Proof-of-Stake ist im Vergleich zu Proof-of-Work wesentlich energieeffizienter.
Anders als durch Rechenleistung werden in Staking-Netzwerken über gewichtete Zufallsentscheidungen diejenigen Validatoren gewählt, die den nächsten Block erzeugen dürfen. Ethereum war zunächst ebenfalls auf dem Proof-of-Work aufgebaut, wechselte aber im September 2022 im Rahmen von „The Merge“ zum Proof-of-Stake. Bitcoin basiert bis heute auf dem Proof-of-Work.
Wie funktioniert Staking?
Sowohl Proof-of-Work als auch Proof-of-Stake dienen dazu, dass Teilnehmer in einem Netzwerk einen Konsens finden. Der Konsens muss darüber erfolgen, dass neue Blöcke in die Datenkette aufgenommen und an die Blockchain angehängt werden. Beim Proof-of-Work gewinnt der Miner, der den Block zuerst berechnet. Beim Proof-of-Stake werden Validatoren unter anderem auf Basis ihres eingesetzten Stakes ausgewählt.
Es gibt jedoch auch eine einfachere Möglichkeit, am Krypto-Staking teilzunehmen. Weiterentwicklungen der Technologien und zusätzliche Anwendungsfälle haben neue Anlageformen entstehen lassen. Sie bieten vor allem Kleinanlegern und Privatinvestoren Zugang zu Staking-Rewards, ohne dass sie selbst die technische Sicherheit eines Netzwerks gewährleisten müssen.
Beim Krypto-Staking neuer Kryptos sperren Anleger ihre finanzielle Einlage in einem digitalen Vertrag, dessen Bedingungen sie vorher kennen sollten. Dazu gehören die Dauer des Staking-Vertrags und vor allem die Höhe der Staking-Rewards beziehungsweise die Berechnung der Rendite. Diese Form des Stakings ist vor allem für Anleger geeignet, die mit geringeren finanziellen Mitteln in Krypto-Projekte investieren wollen.
Ein gängiges Verfahren, um Anlegern den Zugang zu diesem Krypto-Staking zu geben, ist ein Coin Launch oder ein Airdrop. Mit dem Kauf eines Tokens, der häufig auf einer bestehenden Blockchain programmiert ist, wird der Smart Contract freigegeben, der die Staking-Details automatisiert regelt. Anleger folgen einer einfachen Anweisung und sperren mit wenigen Klicks ihre gekauften Token im Staking-Protokoll.
Proof-of-Stake-Konzept
Wie bereits erwähnt, wurde Proof-of-Stake erstmals 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt. 2013 wurde PoS in der Kryptowährung Peercoin (PPC) allerdings zunächst nur parallel zum Proof-of-Work implementiert.
In einem Blockchain-Netzwerk, das Proof-of-Stake verwendet, haben die Besitzer der Token einen direkten wirtschaftlichen Einfluss auf das Netzwerk. Sie können neue Blöcke validieren und die Blockchain sichern. Ähnlich wie Aktionäre mit einem Unternehmen verbunden sind, sind Stakeholder in einem Blockchain-Netzwerk mit PoS wirtschaftlich mit dem Projekt verbunden.

Käme es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem erfolgreichen, böswilligen Angriff in einem PoS-Netzwerk, würde sich der Angreifer wirtschaftlich selbst schaden. Um einen Angriff durchzuführen, müsste er eine erhebliche Investition in das Projekt tätigen und könnte diese bei einem Vertrauensverlust ebenfalls verlieren.
Käme es zu einem erfolgreichen Diebstahl von Token und würde der Angreifer diese anschließend am Markt verkaufen wollen, könnte das einen starken Kursrückgang auslösen, was wiederum seiner ursprünglichen Investition schaden würde. Beim Proof-of-Work-Konsens ist es hingegen nicht erforderlich, Bitcoin zu besitzen, um einen Angriff zu versuchen.
Miner benötigen lediglich einen Großteil der Hashing-Leistung. Der Angriff auf ein PoS-Netzwerk wäre daher vor allem dann sinnvoll, wenn das Ziel des Angreifers darin bestünde, das Vertrauen in das Netzwerk selbst zu zerstören, anstatt damit Geld zu verdienen.
Proof of Stake vs. Proof of Work
Es gibt mehrere große Unterschiede zwischen beiden Konsensverfahren. Gemeinsam haben sie jedoch, dass sie dafür sorgen, dass sich Netzwerke aus mehreren Teilnehmern in einem Distributed Ledger auf einen Konsens einigen können. Lediglich die Art und Weise, wie dieser Konsens erzielt wird, ist unterschiedlich.
- Statt Rechenleistung wie beim Proof-of-Work setzen Teilnehmer beim aktiven Staking ihre finanzielle Einlage ein, um zu zeigen, dass sie keine betrügerischen Absichten haben.
- Beim passiven Staking investieren Anleger in einen Token, der auf einer Blockchain mit PoS entwickelt wurde, und sperren ihre Einlage im Smart Contract. Sie nehmen dabei nicht selbst an der technischen Sicherung des Netzwerks teil.
Beim aktiven Staking wird am Ende des Prozesses ein neuer Block erzeugt. Neue Token oder Transaktionsgebühren können dann als Belohnung an die Validatoren gehen. Sie werden in ihre Wallet transferiert und stehen ihnen nach den jeweiligen Netzwerkregeln zur Verfügung.
Über die Validierung der Transaktionen auf der Blockchain entscheidet ein Algorithmus, der unter anderem auf dem wertmäßigen Anteil der Validatoren am Netzwerk beruht. Je mehr Token ein Validator einsetzt, desto höher kann seine Chance sein, Transaktionen zu validieren.

Das Validieren der Transaktionen wird mit einem Anteil der Netzwerkbelohnungen oder Transaktionsgebühren vergütet. Miner und Validatoren können also jeweils Einnahmen erzielen, wenn sie aktiv zur Netzwerksicherheit beitragen.
Beim passiven Krypto-Staking sieht es anders aus. Hier erhalten Anleger Staking-Rewards ähnlich wie Zinsen, während die technische Abwicklung meist durch ein Protokoll, einen Validator, einen Pool oder eine Handelsplattform erfolgt.
Woher kommt das Geld für das Crypto Staking?
Es sind mehrere Varianten beim Krypto-Staking verfügbar, was auch die Finanzierung der Staking-Rewards betrifft. Das ist der Überblick:
- Die Entwickler haben bereits in der Tokenomics Staking-Rewards berücksichtigt und finanzieren diese aus einem dafür vorgesehenen Token-Pool.
- Ein Projekt verkauft zunächst einen Teil der nativen Utility-Token an Frühinvestoren. Ein Teil der Token kann später für Staking-Rewards vorgesehen sein.
- Das Geschäftsmodell beinhaltet von Anfang an eine Sperrfrist, in der Anleger nicht an ihre Token kommen. Das reduziert zeitweise das handelbare Angebot.
- Bei etablierten Netzwerken wie Ethereum entstehen Staking-Rewards aus den Netzwerkmechanismen, etwa durch Protokollbelohnungen und Transaktionsgebühren.
Woher kommen die Crypto Staking Rewards?
Krypto-Staking-Rewards können aus unterschiedlichen Quellen stammen. Wie bereits erwähnt, finanzieren Projekte die auszuzahlenden Staking-Renditen über verschiedene Methoden. Denkbar sind auch Modelle, bei denen die zu erwartende Jahresrendite erst am Ende der Staking-Frist ausgezahlt wird.
Auch ist es möglich, dass die erste Staking-Belohnung erst nach einem bestimmten Zeitraum zur Auszahlung kommt oder Anleger nach Ende des Stakings eine zusätzliche Wartefrist beachten müssen, ehe die Rewards in ihre Krypto-Wallet transferiert werden.
Was ist ein Staking-Pool?
Die Aufgabe von Validatoren ist sehr wichtig. Dementsprechend hoch haben beispielsweise die Entwickler von Ethereum die Mindestsumme festgelegt, die man besitzen muss, um als eigener Validator tätig werden zu dürfen. Bei Ethereum sind es 32 ETH, die ein Validator mindestens hinterlegen muss, um eine eigene Validator-Node im Netzwerk zu betreiben. Die Node stellt einen Knotenpunkt dar, an dem Transaktionen bestätigt werden.

In der Folge haben sich technologische Prozesse entwickelt, die es ermöglichen, über DeFi gemeinschaftliche Staking-Pools zu gründen oder ihnen beizutreten.
Ein Staking-Pool ist eine Gruppe von Anlegern eines Projekts, die ihre finanziellen Einlagen zusammenlegen, um gemeinsam am Staking teilzunehmen. Dadurch können auch Nutzer mit kleineren Beträgen indirekt an Rewards beteiligt werden.
Diese Form des Stakings lässt sich über dezentrale Plattformen oder über spezialisierte Anbieter abwickeln. Die Abwicklung erfolgt häufig über Smart Contracts oder durch einen Staking-Dienstleister. Für die Unterstützung eines Validators werden die Staking-Rewards anteilig an die Teilnehmer im Staking-Pool verteilt.
Wo kann man Staking-Pools finden?
Darüber hinaus haben sich auch zentralisierte Angebote entwickelt. Dabei treten Anbieter großer oder spezialisierter Handelsplattformen selbst als Validator-Node auf oder stellen den Zugang zu Staking-Produkten bereit. Der Reiz liegt darin, dass Kunden mit geringeren Kenntnissen Zugang zu einem komplexen Markt bekommen.
Auch beim passiven Staking kann es zur Bildung von Staking-Pools kommen. Diese bilden sich beispielsweise bei einem Staking-Coin, der über Staking-Rewards Investoren an sich binden möchte. Anleger, die ihre Token im Smart Contract des Projekts sperren, können ebenfalls Teil eines solchen Pools sein.
Die Entwickler dieser Staking-Konzepte veröffentlichen in der Regel ein Staking-Dashboard, auf dem Anleger Details über die gesamte Summe gesperrter Token sowie Angaben zu ihrer eigenen erwarteten Jahresrendite finden.
Staking Coins Liste: Bei welchen Kryptowährungen ist Staking möglich?
Nur Kryptowährungen, die auf einer Blockchain basieren, die PoS oder eine abgewandelte Form dieses Konsensverfahrens verwendet, lassen sich direkt staken. Sie werden oft als Staking-Coins bezeichnet.
Basiert der Staking-Coin nicht auf einer eigenen Blockchain und wurde auf einer fremden Blockchain entwickelt, ist die genauere Bezeichnung eigentlich Staking-Token.
- Ethereum (ETH): Einer der bekanntesten Staking-Coins. Für einen eigenen Validator werden 32 ETH benötigt, alternativ ist Staking über Pools oder Börsen möglich.
- Solana (SOL): SOL kann an Validatoren delegiert werden. Die Rewards hängen von Netzwerkaktivität, Validator-Leistung und Gebührenstruktur ab.
- Cardano (ADA): ADA lässt sich über Staking-Pools delegieren, ohne dass die Coins dauerhaft aus der eigenen Wallet übertragen werden müssen.
- Polkadot (DOT): DOT unterstützt Staking über Nominatoren und Validatoren. Die Rendite hängt von der Netzwerkbeteiligung und dem gewählten Validator ab.
- Cosmos (ATOM): ATOM kann an Validatoren delegiert werden und ist ein klassisches Beispiel für ein Proof-of-Stake-Ökosystem.
- Tezos (XTZ): Beim sogenannten Baking können XTZ-Inhaber am Netzwerk teilnehmen oder ihre Coins an Baker delegieren.
- Avalanche (AVAX): AVAX kann zur Netzwerksicherung gestakt werden. Nutzer können entweder selbst Validator werden oder ihre Coins delegieren.
- Near Protocol (NEAR): NEAR unterstützt Staking über Validatoren und bietet Anlegern eine einfache Möglichkeit, Rewards zu erhalten.
- Algorand (ALGO): ALGO nutzt ein abgewandeltes Proof-of-Stake-Modell und war lange für besonders einfache Teilnahme am Netzwerk bekannt.
- Polygon (POL): Der native Token des Polygon-Ökosystems kann für Staking- und Netzwerkfunktionen eingesetzt werden.
Wo kann man Krypto staken? Die besten Staking Broker 2026
Wir haben in dem Bericht schon ausführlich beschrieben, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, am Krypto-Staking teilzunehmen. Wer nicht selbst als Validator tätig sein will, nutzt entweder einen Staking-Pool oder die Angebote von Handelsplattformen.
Diese zeichnen sich durch niedrigschwellige Angebote und einfache Prozesse aus. Steuerlich kann Staking je nach Land, Art der Aktivität und persönlicher Situation unterschiedlich behandelt werden. Anleger sollten deshalb ihre steuerliche Situation individuell prüfen.
Wir stellen in diesem Artikel Anbieter vor, bei denen Anfänger und Kleinanleger Coins staken oder Earn-Produkte nutzen können. Dazu gehören unter anderem MEXC, Bitpanda und Coinbase. Die verfügbaren Coins, Konditionen und Renditen ändern sich laufend und sollten immer direkt beim Anbieter geprüft werden.
Crypto Staking MEXC
Die Handelsplattform MEXC gehört zu den bekannten internationalen Krypto-Börsen. Der Anbieter stellt mit MEXC Earn verschiedene Produkte bereit, über die Nutzer mit ihren Krypto-Beständen Renditen erzielen können.

MEXC bewirbt verschiedene Earn-Produkte, darunter flexible und feste Produkte sowie On-Chain-Earn-Angebote. Die konkreten Renditen variieren je nach Coin, Laufzeit, Marktphase und Produktart.
Was ist MEXC Staking?
Die Angebote von MEXC Earn sind in mehrere Bereiche aufgeteilt:
- Flexible Earn- oder Savings-Produkte
- Fixed Earn- oder Locked-Produkte
- On-Chain-Earn-Angebote
- Weitere Ertragsprodukte wie Aktionsangebote oder Spezialprodukte
Da die Angebote je nach Coin und Marktphase komplex sein können, empfehlen wir diesen Bereich vor allem Nutzern, die die Bedingungen vorab genau prüfen. Entscheidend sind Laufzeit, Gebühren, Ein- und Auszahlungsbedingungen, mögliche Sperrfristen und das jeweilige Produktrisiko.
Was ist MEXC Savings?
Bei MEXC Savings beziehungsweise Earn handelt es sich um eine Möglichkeit, verschiedene Coins über die Benutzeroberfläche der Handelsplattform in Ertragsprodukte einzubinden. Die konkret verfügbaren Kryptowährungen ändern sich regelmäßig.
Für jeden Coin können unterschiedliche Laufzeiten und Renditen gelten. Einige Produkte sind flexibel, andere haben feste Laufzeiten. Die erwartete Jahresrendite ist dementsprechend unterschiedlich hoch.
- Flexible Produkte: Die Vermögenswerte können in der Regel schneller abgezogen werden. Dafür fallen die Renditen häufig niedriger aus.
- Feste Produkte: Die Vermögenswerte sind für einen bestimmten Zeitraum gebunden. Dafür können höhere Renditen möglich sein, allerdings sinkt die Flexibilität.
Crypto Staking Bitpanda
Bitpanda, eine europäische Kryptowährungsplattform mit Sitz in Österreich, bietet seinen Nutzern verschiedene Earn- und Staking-Optionen. Seit seiner Gründung im Jahr 2014 hat sich Bitpanda zu einer bekannten Wahl für Krypto-Anleger in Europa entwickelt.

Mit Bitpanda Earn können Nutzer unterstützte Proof-of-Stake-Assets staken und dafür regelmäßige Rewards erhalten. Die verfügbaren Assets und Renditen variieren laufend.
Was ist Bitpanda Staking?
Bitpanda Staking richtet sich an Anleger, die ihre Kryptowährungen arbeiten lassen möchten, um zusätzliche Renditen zu erzielen. Die Plattform beschreibt den Einstieg als einfachen Prozess: Nutzer halten ein unterstütztes Asset, wählen es im Earn-Bereich aus, bestimmen den Betrag und starten das Staking.
- Unterstütztes Krypto-Asset halten
- Asset im Earn-Bereich auswählen
- Betrag festlegen
- Staking starten und Rewards erhalten
Was ist Bitpanda Earn?
Bitpanda Earn ermöglicht es Nutzern, durch das Staking unterstützter Coins Renditen zu erzielen. Die Rewards werden je nach Anbieterangaben regelmäßig ausgeschüttet und können automatisch wieder eingesetzt werden.
- Staking: Nutzer stellen Coins für Proof-of-Stake-Netzwerke bereit und erhalten dafür Netzwerk-Rewards.
- Flexible Nutzung: Je nach Asset und Produkt können unterschiedliche Bedingungen, Sperrfristen und Rewards gelten.
Crypto Staking Coinbase
Auch Coinbase bietet mit Coinbase Earn Produkte an, über die Nutzer je nach Standort und Asset Rewards erzielen können. Die konkrete Verfügbarkeit hängt von der jeweiligen Jurisdiktion, dem Konto und den unterstützten Assets ab.

Coinbase weist darauf hin, dass Staking-Belohnungen auf geschätzten Protokollraten basieren und sich ändern können. Nutzer müssen zudem die jeweiligen Teilnahmebedingungen erfüllen, etwa ein aktives Konto, die Standortverfügbarkeit und erforderliche steuerliche Angaben.
Vor- und Nachteile von Crypto Staking beim Broker
Das Staken von Kryptos beim Broker hat Vor- und Nachteile. Das ist die Übersicht:
- Einfache Prozesse
- Niedrige Einstiegshürden
- Teilweise flexible Produkte
- Passives Einkommen möglich
- Integrierte Wallet- und Kontofunktionen
- Gebührenmodelle können je nach Anbieter unübersichtlich sein
- Keine freie Auswahl der Validatoren
- Plattformrisiko bei zentralisierten Anbietern
- Sperrfristen oder Wartezeiten möglich
- Keine Garantie auf gleichbleibende Rewards
Crypto Staking Rendite: Wie viel kann man beim Staking verdienen?

Wie viel man beim Staking verdienen kann, hängt stark vom jeweiligen Asset, der Netzwerkaktivität, dem Anbieter, der Laufzeit und dem Risiko ab. Die Renditen können sich jederzeit ändern.
- Bei etablierten Assets wie Ethereum liegen Staking-Renditen häufig deutlich niedriger als bei jungen oder spekulativen Projekten.
- Sehr hohe APY-Angaben sollten kritisch geprüft werden, da sie oft mit höheren Risiken, geringer Liquidität oder dynamischen Reward-Modellen verbunden sind.
- Flexible Produkte bieten meist niedrigere Renditen, dafür aber eine bessere Verfügbarkeit der Assets.
- Feste Laufzeiten können höhere Renditen ermöglichen, binden das Kapital aber länger.
Grundsätzlich gibt es keine feste Grenze für eine Jahresrendite, die sich durch das Staken von Coins verdienen lässt. Anleger sollten aber genau recherchieren, wie sich die Rendite berechnet und welche Bedingungen der Staking-Vertrag enthält.
Vor allzu optimistischen Staking-Renditen wird ausdrücklich gewarnt. Wichtig ist außerdem, dass sich einige Staking-Renditen dynamisch im Verhältnis zur Anzahl der eingesetzten Token im Staking-Pool entwickeln. Je mehr Token gestakt werden, desto niedriger kann die individuelle Rendite ausfallen.
Welche Risiken bestehen beim Crypto Staking?
Krypto zu staken birgt Risiken, die Anleger vor dem Investment in ein Projekt kennen sollten. Eine gründliche Recherche ist daher unerlässlich, genauso wie ein passendes Risikomanagement. Als größte Risiken beim Staking gelten diese Faktoren:
- Unseriöse Anbieter
- Zu hohe Gebühren
- Verlust der Einlage
- Kursschwankungen
- Steuerliche Risiken
- Hackerangriffe
- Slashing bei aktivem Staking
- „Nothing at stake“-Problematik bei bestimmten PoS-Modellen
- Keine Garantie auf Rewards
Tipps zum Krypto Staken
Anleger müssen beachten, dass Guthaben aus Staking-Rewards je nach Anbieter und Netzwerk Zeit brauchen kann, bis es in der Wallet frei verfügbar ist. Wer kurzfristig an seine Gewinne möchte, sollte nach Angeboten mit flexiblen Laufzeiten suchen und dafür in Kauf nehmen, dass die Staking-Rewards geringer ausfallen.
Je nach Höhe der Einlage im Staking-Pool kann es passieren, dass Gebühren die Gewinne stark reduzieren. Bei der Auswahl von Staking-Pools sollte man nicht dem erstbesten Angebot folgen. Prüfen Sie auf jeden Fall, wie lange der Staking-Pool schon arbeitet, wie transparent er ist und welche Risiken dokumentiert sind.
Greifen Sie auf das Angebot von Handelsplattformen zu, ist es empfehlenswert, auf die Regulierung, Sicherheitsstandards und Gebührenstruktur des Anbieters zu achten. Denn genau wie beim Trading ist auch die Teilnahme am Krypto-Staking über eine vertrauenswürdige Plattform sinnvoll.
Fazit
Sicherheit geht vor hoher Rendite, das gilt auch beim Krypto-Staking. Mit einer gründlichen Recherche, passenden Sicherheitsmechanismen und einem realistischen Blick auf Rendite und Risiko besteht eine Chance auf Staking-Erträge. Für den Aufbau eines passiven Einkommens müssen Anleger aber beachten, dass ein entsprechender Gegenwert an Token im Smart Contract, bei einem Validator, in einem Pool oder bei einem Anbieter gebunden werden muss.
Anleger sollten das passende Staking-Verfahren und geeignete Staking-Coins nach individuellen Kriterien im Rahmen ihres Risikomanagements auswählen. MEXC, Bitpanda und Coinbase sind mögliche Plattformen, auf denen Anfänger und fortgeschrittene Trader unterschiedliche Finanzprodukte zum Staken oder Earnen finden können.
Mit einem gründlichen Vergleich der Gebühren und Konditionen lassen sich am Markt attraktive Staking-Produkte finden. Sehr hohe Renditeversprechen sollten jedoch immer besonders kritisch geprüft werden.
FAQs
Wann lohnt sich Staking?
Wie funktioniert Staking Crypto?
Wie viel verdient man mit Staking?
Wo kann man am besten Krypto staken?
Ist Crypto Staking sinnvoll?
Quellen:
