Bitcoin Prognose: Jetzt fällt die Entscheidung

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März 2026
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Patrick Krauss ist Krypto-Autor mit Schwerpunkt auf Marktnews und Plattform-Vergleichen. Bei Cryptonews DE schreibt er vor allem Krypto-News und Branchenmeldungen. Darüber hinaus analysiert er...

Zuletzt aktualisiert am: 

Bitcoin befindet sich weiterhin in einem ausgeprägten Bärenmarkt. Mit einem Kurs von rund 64.000 US-Dollar notiert die Kryptowährung etwa 50 Prozent unter ihrem Allzeithoch. Von nachhaltiger Stärke kann daher bislang keine Rede sein. Zuletzt überwogen vielmehr Schwäche, geringe Dynamik und eine hohe Unsicherheit. Dennoch gibt es erste Anzeichen dafür, dass sich der Abwärtstrend seinem Ende nähern könnte.

Schließlich hält das bisherige Bärenmarkttief bereits seit rund sechs Monaten, während sich Bitcoin zuletzt stabilisiert hat. Ob sich daraus tatsächlich eine Trendwende entwickelt, bleibt jedoch offen. Aktuelle On-Chain-Daten zeigen, dass Bullen und Bären weiterhin um die Kontrolle kämpfen.

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Bitcoin kämpft um die entscheidende Trendwende

Nach Einschätzung der Analysten von Swissblock versucht Bitcoin derzeit, eine Trendwende einzuleiten. Der Übergang in eine bullische Marktphase bleibt allerdings blockiert. Ein wesentlicher Belastungsfaktor ist, dass der Bitcoin-Kurs zuletzt sowohl die Kostenbasis der vergangenen sieben Tage als auch jene der vergangenen 30 Tage unterschritten hat. Diese Marken zeigen vereinfacht, zu welchen durchschnittlichen Preisen kurzfristige Marktteilnehmer ihre Coins erworben haben. Notiert Bitcoin darunter, befinden sich viele dieser Anleger im Verlust, wodurch bei Erholungen zusätzlicher Verkaufsdruck entstehen kann.

Gleichzeitig fehlt dem Markt bislang ein überzeugendes Momentum. Der entsprechende Indikator bewegt sich laut Swissblock weiterhin innerhalb einer sogenannten Transition Zone. Dieser Übergangsbereich signalisiert weder einen klaren Aufwärtstrend noch eine bestätigte Fortsetzung des Bärenmarkts. Solange der Momentumwert oberhalb von minus 50 bleibt, dürfte Bitcoin nach Einschätzung der Analysten zunächst in einer Konsolidierung verharren. Damit wäre eine Bodenbildung weiterhin möglich, aber keineswegs bestätigt.

Für die Bullen rückt nun insbesondere die Marke von 65.000 US-Dollar in den Fokus. Erst eine nachhaltige Rückeroberung dieses Kursbereichs könnte neues Momentum freisetzen und eine Fortsetzung der Erholung wahrscheinlicher machen. Scheitert Bitcoin dagegen erneut an dieser Schwelle und fällt das Momentum unter die kritische Grenze, droht eine weitere Abwärtsbewegung. Die Daten liefern somit vorsichtigen Grund zur Hoffnung, zeigen aber zugleich, dass die entscheidende Richtungsentscheidung noch aussteht.

Bitcoin-Umverteilung gehört dazu – langfristig bullische Prognose

Die aktuellen On-Chain-Daten lassen sich als typische Bereinigungsphase innerhalb eines Bitcoin-Zyklus interpretieren. Nach einem starken Hoch folgen häufig deutliche Kursverluste, in denen kurzfristige und schwache Marktteilnehmer ihre Coins verkaufen. Gleichzeitig nutzen langfristig orientierte Investoren die niedrigeren Preise zur Akkumulation. Genau dieser Eigentümerwechsel scheint zuletzt stattgefunden zu haben.

Nach Angaben von Adam Livingston wechselten innerhalb von neun Monaten rund 3,4 Millionen Bitcoin in eine neue Kostenbasiszone rund um das aktuelle Kursniveau. Der Anteil des Angebots in den beiden relevanten Preisbereichen sei dabei von knapp 30 auf fast 47 Prozent gestiegen. Damit wurde ein großer Teil der verfügbaren Coins zu deutlich niedrigeren Kursen neu verteilt. Der Markt baut gewissermaßen ein neues Fundament auf.

Bullisch wirkt zudem, dass immer mehr Bitcoin anschließend nicht mehr bewegt wurden. Der Anteil der seit mindestens einem Jahr ruhenden Coins stieg, während die sogenannten Coin Days Destroyed deutlich zurückgingen. Diese Kennzahl misst vereinfacht, wie viele ältere Bitcoin ausgegeben werden. Ein Rückgang deutet darauf hin, dass langfristige Halter ihre Bestände weniger stark verkaufen.

Das passt zu einer möglichen Bodenbildungsphase: Coins wechseln zunächst von unsicheren zu überzeugteren Anlegern und verschwinden danach zunehmend vom liquiden Markt. Dadurch kann der Verkaufsdruck langfristig sinken. Selbst während des deutlichen Rücksetzers im Juni nahm die Konzentration rund um die aktuelle Kostenbasis weiter zu.

Eine sofortige Rallye garantiert diese Entwicklung allerdings nicht. Sie zeigt vielmehr, dass der Bärenmarkt strukturell reifer wird. Sollte die Nachfrage zurückkehren, könnte das verknappte liquide Angebot eine spätere Aufwärtsbewegung verstärken.

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Marktübersicht

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Market Cap
$2,300,339,066,886
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