Bitcoin noch nicht am Tiefpunkt? On-Chain-Daten zeigen fehlende Kapitulation

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Patrick Krauss ist Krypto-Autor mit Schwerpunkt auf Marktnews und Plattform-Vergleichen. Bei Cryptonews DE schreibt er vor allem Krypto-News und Branchenmeldungen. Darüber hinaus analysiert er...

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Zuletzt aktualisiert am: 

Viele Anleger fragen sich aktuell, ob Bitcoin den Boden der laufenden Korrektur bereits gefunden hat. Neue On-Chain-Daten deuten jedoch darauf hin, dass ein wichtiges Merkmal früherer Bärenmarkttiefs bislang noch fehlt: die vollständige Kapitulation der Marktteilnehmer.

Historisch betrachtet entstanden große Bitcoin-Böden häufig dann, wenn Anleger in Panik große Mengen BTC mit Verlust verkauften. Genau diese massiven Verlustereignisse scheinen bislang jedoch auszubleiben.

Frühere Marktzyklen zeigten deutlich stärkere Verluste

Bei den großen Bärenmarkttiefs der vergangenen Jahre wurden enorme Mengen Bitcoin mit Verlust verkauft.

Während des Bärenmarktes 2022 realisierten Anleger Verluste von rund 1,2 Millionen BTC. Ende 2022 und Anfang 2023 folgte ein weiteres großes Verlustereignis mit etwa 1,16 Millionen BTC.

Diese Phasen gelten für viele Analysten als klassische Kapitulationsereignisse. Schwache Marktteilnehmer gaben auf, verkauften ihre Bestände und machten Platz für langfristig orientierte Investoren.

Aktuelle Verluste deutlich niedriger

Die aktuelle Korrektur hat ebenfalls zu spürbaren Verlusten geführt. Laut den vorliegenden Daten wurden bislang jedoch lediglich rund 234.000 Bitcoin mit Verlust verkauft. Ein vorheriger Tiefpunkt lag bei knapp 400.000 BTC.

Obwohl diese Zahlen auf den ersten Blick hoch erscheinen, liegen sie deutlich unter den Werten früherer Bärenmärkte.

Aus Sicht vieler On-Chain-Analysten könnte dies bedeuten, dass der Markt zwar unter Druck steht, die große Panikphase jedoch noch nicht erreicht wurde.

Was eine Kapitulation normalerweise signalisiert

Eine vollständige Kapitulation gilt an den Finanzmärkten häufig als Zeichen dafür, dass ein nachhaltiger Boden entstehen könnte.

Typischerweise gehen solche Phasen mit mehreren Entwicklungen einher:

  • Panikverkäufe erreichen ihren Höhepunkt
  • Schwache Marktteilnehmer verlassen den Markt
  • Langfristige Investoren beginnen verstärkt zu akkumulieren
  • Das Angebot auf dem Markt nimmt ab

Erst wenn dieser Prozess weitgehend abgeschlossen ist, konnten in der Vergangenheit größere Aufwärtsbewegungen starten.

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Bullisches und bärisches Szenario

Die aktuellen Daten lassen unterschiedliche Interpretationen zu.

Auf der bullischen Seite steht die Annahme, dass institutionelle Investoren und langfristige Anleger den Verkaufsdruck absorbieren. Dadurch könnte Bitcoin stabiler sein als in früheren Marktzyklen. Die vergleichsweise niedrigen realisierten Verluste würden dann auf eine stärkere Marktstruktur hindeuten.

Auf der bärischen Seite argumentieren Analysten, dass größere Kapitulationsereignisse bislang fehlen. Sollte sich die Geschichte wiederholen, könnte eine weitere Korrektur notwendig sein, bevor ein nachhaltiger Boden entsteht.

Anleger leiden – aber sie kapitulieren noch nicht

Die aktuellen Zahlen zeigen vor allem eines: Viele Investoren stehen unter Druck, doch die Verzweiflung früherer Bärenmärkte ist bislang nicht sichtbar.

Während vergangene Tiefpunkte häufig mit Verlustverkäufen von mehr als einer Million Bitcoin einhergingen, liegt der aktuelle Wert deutlich darunter. Das bedeutet nicht automatisch, dass weitere Kursrückgänge folgen müssen. Es zeigt jedoch, dass das klassische “Handtuchwerfen” vieler Marktteilnehmer bislang noch nicht in den Daten erkennbar ist.

Für Anleger bleibt die Frage daher offen, ob Bitcoin bereits den Boden gefunden hat oder ob die finale Kapitulationsphase noch bevorsteht.

Liquid Chain: Profitiert die nächste Blockchain vom wachsenden Kapitalzufluss?

Während Bitcoin-Anleger auf das Ende der Korrektur warten, richten viele Investoren ihren Blick bereits auf neue Projekte mit hohem Wachstumspotenzial.

Eines davon ist Liquid Chain. Das Projekt entwickelt eine Layer-3-Lösung, die die Liquidität verschiedener Blockchain-Netzwerke wie Bitcoin, Ethereum und Solana miteinander verbinden soll. Ziel ist es, Kapital effizienter zwischen den Ökosystemen bewegen zu können und die Fragmentierung des Kryptomarktes zu reduzieren.

Der native $LIQUID-Token befindet sich derzeit noch im Vorverkauf und stößt bereits auf großes Interesse bei frühen Investoren. Da der Token während des Presales in mehreren Preisstufen verkauft wird, profitieren frühe Käufer von den geplanten Preiserhöhungen bis zum Börsenstart.

Zusätzlich bietet das Projekt aktuell attraktive Staking-Möglichkeiten, die in der frühen Phase deutlich höhere Renditen ermöglichen als bei vielen etablierten Kryptowährungen.

Sollte der Markt nach der aktuellen Korrektur wieder in einen Aufwärtstrend übergehen, könnten insbesondere Infrastruktur-Projekte wie Liquid Chain zu den Gewinnern der nächsten Wachstumsphase gehören.

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Marktübersicht

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