Milliarden-Potenzial: Experte schlägt diesen ETH-Trade für Bitmine vor
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Während Strategy längst als wichtigstes Bitcoin-Treasury-Unternehmen gilt, nimmt BitMine diese Rolle zunehmend für Ethereum ein. Was Michael Saylor für Bitcoin und Strategy verkörpert, ist Tom Lee inzwischen für Ethereum und BitMine: ein prominenter Kapitalmarkt-Erzähler, der digitale Assets in eine institutionelle Investmentlogik übersetzt.
Genau deshalb wird BitMine mittlerweile nicht nur als ETH-Wette betrachtet, sondern als mögliches Ethereum-Pendant zu Strategy. Nun verweist Yan Liberman auf einen spannenden Gedanken: BitMine könnte nicht nur bei der Treasury-Strategie von Strategy lernen, sondern auch bei der Finanzierung.
Denn während Strategy mit bevorzugten Aktien neue Kapitalquellen erschlossen hat, besitzt BitMine einen Vorteil, den Bitcoin selbst nicht bietet: Ethereum generiert durch Staking laufende Erträge. Daraus könnte theoretisch ein eigenes Finanzierungsmodell entstehen, das ETH-Bestände, Rendite und Kapitalaufnahme miteinander verbindet.
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Experte: BitMine könnte Strategy-Modell auf Ethereum übertragen
Yan Liberman bringt in seiner Analyse einen konkreten Vorschlag ins Spiel: BitMine könnte sich an Strategy orientieren und eigene Preferred Shares ausgeben. Der Vergleich ist naheliegend, weil Strategy mit Instrumenten wie STRC gezeigt hat, wie sich eine große Krypto-Treasury über den Kapitalmarkt weiter skalieren lässt. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im Basiswert. Bitcoin selbst wirft keine laufenden Erträge ab. Ethereum hingegen kann gestakt werden und generiert damit eine native Rendite.
Liberman rechnet deshalb vor: Bei rund 4,98 Millionen ETH und einem ETH-Preis von 2.400 US-Dollar läge die Treasury rechnerisch bei etwa 12 Milliarden US-Dollar. Wird dieser Bestand mit rund 3 Prozent gestakt, entstünden theoretisch etwa 360 Millionen US-Dollar pro Jahr an Erträgen. Bei einer angenommenen Preferred-Rendite von 10 Prozent könnte diese laufende ETH-Rendite wiederum rund 3,6 Milliarden US-Dollar an bevorzugtem Kapital „selbst finanzieren“.
Der Clou: BitMine hätte laut dieser Logik heute weder Schulden noch Preferred Shares. Eine solche Struktur könnte also direkt wertsteigernd wirken, weil zusätzliches Kapital für weitere ETH-Käufe zur Verfügung stünde, ohne sofort die gleiche Verwässerungslogik wie bei Stammaktien auszulösen. Steigt der ETH-Preis, steigen auch die Staking-Erträge in Dollar. Bei 4.000 US-Dollar je ETH wären es nach dieser Rechnung bereits rund 600 Millionen US-Dollar pro Jahr – genug, um theoretisch 6 Milliarden US-Dollar an Preferreds mit 10 Prozent Rendite zu bedienen.
Wie funktioniert STRC bei Strategy?
STRC steht für „Stretch“ und ist eine unbefristete Vorzugsaktie von Strategy. Sie hat einen angegebenen Wert von 100 US-Dollar je Aktie und zahlt aktuell eine variable jährliche Dividende von 11,5 Prozent, die monatlich in bar ausgeschüttet wird. Strategy beschreibt STRC als Instrument, dessen Dividendenrate monatlich angepasst werden kann, um den Kurs möglichst nahe am Nennwert von 100 US-Dollar zu halten.
Wichtig ist: STRC ist keine normale Aktie und auch kein direkter Bitcoin-Besitz. Anleger erhalten primär eine laufende Dividende, während Strategy mit dem aufgenommenen Kapital weitere Bitcoin-Käufe finanzieren kann. Laut SEC-Unterlagen sind die Dividenden kumulativ, werden aber nur ausgezahlt, wenn sie vom Board erklärt werden und rechtlich verfügbare Mittel vorhanden sind.
Zuletzt wollte Strategy STRC sogar attraktiver machen: Die Ausschüttung soll künftig halbmonatlich statt monatlich erfolgen, während die annualisierte Rendite unverändert bleiben soll. Ziel ist mehr Nachfrage, weniger Kursschwankung und ein stabilerer Handel nahe 100 US-Dollar.
Bitcoin vor neuem Zyklus? Warum mehr Nutzen zum Kurstreiber werden könnte
Die Überlegungen rund um BitMine und Ethereum zeigen ein zentrales Prinzip im Kryptomarkt: Kapital folgt Nutzen. Während Ethereum durch Staking bereits heute laufende Erträge generiert und dadurch neue Finanzierungsmodelle ermöglicht, fehlt Bitcoin bislang genau diese Ebene an Funktionalität. Doch genau hier könnte sich ein entscheidender Wandel anbahnen. Denn theoretisch gilt: Wenn Bitcoin über Layer-2-Lösungen zusätzlichen Nutzen erhält, könnte dies einen völlig neuen Kurstreiber darstellen – einen, der die Nachfrage strukturell und nachhaltig erhöht.
Die Parallele zu Ethereum ist dabei offensichtlich. Dort hat sich gezeigt, dass Anwendungen, DeFi und Renditemöglichkeiten Kapital anziehen und Ökosysteme wachsen lassen. Sollte Bitcoin eine ähnliche Entwicklung durchlaufen, würde sich auch das Narrativ verändern: weg vom reinen „Store of Value“, hin zu einer produktiven Basis für Anwendungen. Genau dieser zusätzliche Nutzen könnte die Nachfrage nach nativen Bitcoins massiv steigern, da sie als Basis-Asset für das gesamte Ökosystem benötigt werden.

Ein möglicher Beschleuniger dieser Entwicklung sind moderne Bitcoin-L2-Lösungen. Sie könnten Skalierung, Geschwindigkeit und programmierbare Anwendungen ermöglichen, ohne die Sicherheit der Bitcoin-Blockchain zu kompromittieren. Besonders spannend ist in diesem Kontext das Projekt Bitcoin Hyper. Dieses kombiniert die Vorteile von Bitcoin mit der Geschwindigkeit und Effizienz der Solana Virtual Machine und setzt auf eine zk-basierte Bridge zwischen Layer 1 und Layer 2. Dadurch könnten erstmals komplexe DeFi-Anwendungen direkt im Bitcoin-Ökosystem entstehen.
Auffällig ist zudem die starke Nachfrage im Presale: Trotz anhaltendem Bärenmarkt wurden bereits rund 32,5 Millionen US-Dollar eingesammelt – ein klares Zeichen relativer Stärke. Ergänzt wird das Modell durch Staking-Möglichkeiten mit rund 36 Prozent APY, was zusätzliche Anreize für frühe Investoren schafft.
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