Nigel Farage und Kwasi Kwarteng bauen Bitcoin-Schatzkammer weiter aus

Die von Nigel Farage unterstützte Investmentgesellschaft Stack BTC hat ihre Bitcoin-Bestände am 13. April 2026 signifikant aufgestockt. Das an der Aquis-Börse gelistete Unternehmen, das vom ehemaligen britischen Finanzminister Kwasi Kwarteng geleitet wird, erwarb 37 zusätzliche Bitcoin für insgesamt 2 Millionen Britische Pfund (ca. 2,7 Millionen US-Dollar). Mit diesem Zukauf zu einem Durchschnittspreis von rund 72.385 US-Dollar pro Coin hält das Unternehmen nun insgesamt 68,1898 BTC in seiner Bilanz.
Ein Meilenstein für Bitcoin in der britischen Politik
Die Beteiligung von Nigel Farage, dem Vorsitzenden von Reform UK und amtierenden Parlamentsmitglied, gilt als bemerkenswertes Signal für die Akzeptanz digitaler Assets in der britischen Politik. Farage, der zuvor bereits rund 286.000 US-Dollar in das Unternehmen investiert hatte und einen Anteil von 6,31 Prozent hält, bezeichnete die Aufstockung der Bestände als konsequenten Schritt für eine „Bitcoin Treasury“. Laut Stack BTC markiert dieser öffentliche Support durch einen Parteiführer einen historischen Moment für die Branche im Vereinigten Königreich. Die Märkte reagierten positiv auf die Nachricht; die Aktie von Stack BTC (STAK) verzeichnete am Montag einen Kursanstieg von 7,5 Prozent.
Reform UK als Vorreiter bei Krypto-Finanzierungen
Nigel Farage positioniert seine Partei Reform UK zunehmend als krypto-freundliche Kraft. Allein im Jahr 2025 sammelte die Partei rund 18 Millionen US-Dollar an krypto-basierten Spenden und Geldern ein, womit sie die regierende Labour-Partei sowie die Konservativen in diesem Bereich weit hinter sich ließ. Diese Entwicklung unterstreicht den Trend, dass alternative politische Bewegungen verstärkt auf dezentrale Finanzierungskanäle setzen, um ihre Kampagnen zu stützen und Unabhängigkeit von traditionellen Spendengebern zu signalisieren.
Regulatorischer Gegenwind für Krypto-Spenden
Die wachsende finanzielle Schlagkraft durch digitale Vermögenswerte ruft jedoch die Regulierungsbehörden auf den Plan. Im März 2026 kündigte die britische Regierung an, Pläne für ein vorübergehendes Verbot von Krypto-Spenden an politische Parteien voranzutreiben. Ziel dieser Maßnahmen ist es, das Risiko intransparenter Einflussnahme aus dem Ausland zu minimieren. Während Farage und Stack BTC ihre Geschäftsmodelle und politischen Aktivitäten enger mit Bitcoin verknüpfen, bereiten politische Entscheidungsträger strengere Regeln vor, die einen der am schnellsten wachsenden Finanzierungskanäle der Reform-Partei einschränken könnten.
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