Krypto-Experten: „Wir bleiben ZEC-Bullen“ – Kursziel bei 3000 Dollar

Zcash zeigt in einem schwachen Kryptomarkt bemerkenswerte relative Stärke. Auf Wochensicht liegt ZEC rund 12 Prozent im Plus und gehört damit zu den stärksten großen Coins. Aktuell notiert Zcash wieder im Bereich von rund 500 US-Dollar, nachdem der Privacy-Coin zuletzt deutliches Momentum aufgebaut hatte.
Nun sorgt eine neue bullische Einschätzung von The Rollup für zusätzliche Fantasie: Die Analysten bekräftigen ihren Investmentcase, bleiben nach eigener Aussage „ZEC-Bullen“ und stellen für den nächsten Bullenmarkt sogar ein Kursziel von 2.000 bis 3.000 US-Dollar in den Raum. Der zentrale Kurstreiber ist dabei das kommende Ironwood-Upgrade.
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Zcash Prognose: Warum The Rollup jetzt extrem bullisch ist
The Rollup begründet den bullischen Investmentcase vor allem mit Ironwood. Das Upgrade soll einen neuen Shielded Pool einführen und damit ein altes Kernproblem adressieren: die Sorge vor sogenannten „undetectable counterfeiting bugs“. Gemeint ist die theoretische Angst, dass durch kryptografische Fehler unbemerkt zusätzliche Coins entstehen könnten. Genau dieses Risiko war für viele Investoren ein zentraler Unsicherheitsfaktor, weil bei Privacy-Coins nicht jede Bewegung transparent nachvollziehbar ist. Die Ironwood-Struktur soll nun formal verifiziert werden und damit mathematisch nachweisen, dass solche versteckten Counterfeit-Risiken künftig ausgeschlossen werden.
Für The Rollup ist das entscheidend, weil damit ein großer Teil des Bear-Case verschwinden würde. Wenn Zcash nach Ironwood nicht nur Privacy bietet, sondern zugleich mehr Vertrauen in die tatsächliche Geldmenge schafft, könnte sich die Wahrnehmung am Markt stark verändern. In dem Post heißt es sinngemäß, dass Zcash nach Ironwood wieder stärker als echtes cypherpunk-orientiertes, zensurresistentes Geld wahrgenommen werden könnte. Genau daraus leiten die Analysten die These ab, dass die aktuelle Konsolidierung eher eine Akkumulationsphase vor einem größeren Ausbruch sein könnte.
Das Kursziel von 2.000 bis 3.000 US-Dollar bleibt natürlich hochspekulativ. Ausgehend von rund 500 US-Dollar würde dies etwa eine Vervierfachung bis Versechsfachung bedeuten. Die Argumentation dahinter ist jedoch klar: Zcash kombiniert ein knappes Asset-Narrativ mit Privacy, wachsendem Vertrauen durch Ironwood und zuletzt starker relativer Stärke. Gerade wenn der Markt das Upgrade erst verzögert einpreist, könnte laut den Bullen noch erhebliches Neubewertungspotenzial entstehen. Dennoch bleibt ZEC volatil – Ironwood muss erfolgreich umgesetzt werden, damit dieser bullische Case Bestand hat.
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Ironwood als Wendepunkt: Zcash wird neu eingeordnet
Noch bullischer stuft YashasEdu den neuen Zcash-Narrativ rund um Ironwood ein. Der Analyst argumentiert, dass Zcash nach erfolgreichem Upgrade nicht mehr nur als klassischer Privacy-Coin betrachtet werden sollte. Stattdessen könne ZEC eine deutlich größere Rolle in der Finanzinfrastruktur einnehmen. Der Kernpunkt: Wenn Kapital on-chain bewegt wird, wollen große Marktteilnehmer nicht zwangsläufig ihre Strategie, ihre Wallet-Struktur oder ihre Positionierung offenlegen. Genau hier könnte Zcash mit privater Abwicklung einen echten Nutzen bieten.
Besonders wichtig ist dabei der Verweis auf das reduzierte Supply-Risiko. Durch die formale Verifizierung des neuen Ironwood-Pools sollen nicht erkennbare Counterfeiting-Bugs ausgeschlossen werden. Damit würde ein alter Kritikpunkt an Zcash deutlich entschärft. Für den Analysten entsteht dadurch ein neues Profil: ZEC wäre nicht nur ein Privacy-Asset, sondern eine native Einheit für vertrauliche On-chain-Finanzströme. Langfristig sieht er darin erhebliches Potenzial.
Zcash im letzten Quartal: Aus Krise wird Stärke
Der Analyst stuft das letzte Quartal für Zcash überraschend positiv ein – trotz eines massiven Schocks. Im Mittelpunkt stand die Ende Mai entdeckte Orchard-Schwachstelle, ein kritischer Fehler im wichtigsten Shielded Pool von Zcash. Dieser hätte theoretisch unentdeckte gefälschte ZEC innerhalb des Pools ermöglichen können. Die Folge war zunächst Panik: ZEC fiel nach vorherigen Mehrjahreshochs bei rund 650 bis 670 US-Dollar zeitweise um etwa 46 Prozent bis in den mittleren 300-Dollar-Bereich. Zudem wurden rund 745.000 ZEC aus den Shielded Pools abgezogen.
Doch genau hier sieht der Analyst den bullischen Punkt. Die Zcash-Teams reagierten schnell: Eine Emergency-Fork schloss die Schwachstelle innerhalb weniger Tage, es gab keine Hinweise auf eine Ausnutzung, und Ironwood soll Orchard nun vollständig ersetzen. Damit wird aus einer potenziell existenziellen Krise ein Beweis für Resilienz. Besonders stark: Die Hashrate stieg im Quartal um rund 38 Prozent auf neue Hochs, obwohl der Kurs heftig einbrach. Auch gegen Bitcoin sah ZEC stark aus, da der Coin im Quartal rund 75 Prozent gegenüber BTC zulegen konnte.
Für den Analysten war Q2 damit kein Schwächebeweis, sondern ein Wendepunkt: Zcash wurde hart getestet, reagierte schnell und geht mit Ironwood nun strukturell gestärkt in das nächste Quartal.
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