Wall Street Experte: KI bedroht Tech-Aktien & Bitcoin profitiert
Künstliche Intelligenz war zuletzt wohl das dominierende Thema an den Finanzmärkten. Gerade rund um den AI-Boom entstanden enorme Kapitalverschiebungen, während Anleger zunehmend hinterfragen, welche Unternehmen tatsächlich langfristig profitieren werden.
Besonders Software-Aktien gerieten zuletzt stärker unter Druck – ein regelrechter „AI Scare Trade“ machte sich breit. Denn die Sorge wächst, dass KI klassische Geschäftsmodelle schneller zerstören könnte, als neue entstehen. Gleichzeitig stabilisierte sich Bitcoin zuletzt deutlich besser als viele wachstumsstarke Tech-Werte.
Nun äußern sich mit Anthony Pompliano und Investor Jordi Visser zwei bekannte Wall-Street-Stimmen überraschend klar: Ihrer Einschätzung nach könnte KI zahlreiche Tech- und Software-Aktien massiv bedrohen, während Bitcoin paradoxerweise sogar zu den großen Gewinnern dieses Umbruchs zählen könnte.
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KI bedroht Software-Aktien – warum Bitcoin profitieren könnte
Im Gespräch zwischen Investor Jordi Visser und Marktkommentator Anthony Pompliano wurde vor allem ein Punkt deutlich: Die KI-Revolution könnte klassische Software-Unternehmen fundamental unter Druck setzen. Laut Visser zerstört die Entwicklung hin zu einer „agentic world“ zunehmend die langfristige Werthaltigkeit vieler Softwaremodelle. KI kann Code immer günstiger und effizienter erzeugen – genau dadurch kollabieren die Margen vieler Anbieter. Visser verweist dabei auf das bekannte Bezos-Zitat: „Your margin is my opportunity.“ Genau dieses Prinzip spiele sich aktuell im Softwaresektor ab.
Besonders große börsennotierte Unternehmen seien gefährdet. Sie kämpfen laut Visser mit veralteten Strukturen, langsamen Entscheidungsprozessen und interner Reibung. Während kleine Start-ups KI schnell integrieren können, seien Konzerne durch Legacy-Systeme und komplexe Organisationsstrukturen deutlich träger. Dadurch könnten private AI-Start-ups in den kommenden Jahren wesentlich stärker profitieren als etablierte Tech-Giganten.
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Hinzu kommt ein weiteres Problem: Die Geschwindigkeit technologischer Veränderungen mache klassische Bewertungsmodelle zunehmend nutzlos. Eine heute entwickelte KI-Architektur könne bereits in wenigen Monaten überholt sein. Genau deshalb werde es laut Visser immer schwieriger, einen stabilen „Terminal Value“ für Software-Unternehmen zu berechnen. Anleger wüssten schlicht nicht mehr, welche Technologien oder Firmen in wenigen Jahren überhaupt noch relevant sind.
Parallel dazu verschiebt sich Kapital massiv in Richtung Hardware und Infrastruktur. Investoren fokussieren sich zunehmend auf Halbleiter, Serverkapazitäten, Speicherlösungen oder Energieversorgung – also auf die Engpässe der AI-Ökonomie. Software verliert dadurch an relativer Attraktivität.
Für Bitcoin sieht Visser dagegen ein völlig anderes Setup. Bitcoin hänge nicht von Unternehmensmargen oder klassischen Geschäftsmodellen ab und könne sich deshalb von Software-Aktien entkoppeln. Während Software unter einem deflationären Druck leide, profitiere Bitcoin laut den Experten sowohl von Inflation als auch von Deflation. KI und Automatisierung könnten Arbeitsmärkte destabilisieren und politischen Stimulus notwendig machen – historisch ein Umfeld, das Liquidität und damit auch Bitcoin stützt.
Zudem profitieren selbst Bitcoin-Miner indirekt vom AI-Boom. Die enorme Nachfrage nach Rechenleistung und Rechenzentren macht bestehende Infrastruktur plötzlich wertvoller. Einige Miner verkaufen oder vermieten ihre Kapazitäten inzwischen für AI-Anwendungen, wodurch zusätzlich Kapital in das Bitcoin-Ökosystem fließt.
Für Visser markiert dies einen größeren makroökonomischen Wandel: Während traditionelle Bewertungsmodelle im AI-Zeitalter zunehmend versagen, verschieben sich die „financial guardrails“ der Märkte immer stärker in Richtung Krypto.
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Bitcoin-L2 als neuer Kurstreiber? Warum gerade AI auf Bitcoin spannend wird
Doch auch direkt im Bitcoin-Ökosystem entstehen derzeit spannende Entwicklungen. Denn wenn sich die These bewahrheitet, dass KI klassische Softwaremodelle zunehmend unter Druck setzt, könnten neue Blockchain-Infrastrukturen massiv profitieren. Gerade bei Bitcoin fehlt bislang jedoch oft die technologische Flexibilität für komplexere Anwendungen.
Genau hier kommen Bitcoin-L2-Lösungen ins Spiel. Sie könnten Bitcoin deutlich mehr Nutzen verleihen und damit einen völlig neuen Nachfragezyklus auslösen. Denn sobald Bitcoin nicht mehr nur Wertspeicher, sondern auch Infrastruktur für Anwendungen wird, verändert sich die gesamte Investment-Story. Besonders spannend wirkt dabei aktuell die Kombination aus AI-Anwendungen und Bitcoin-L2-Technologie.
Ein Projekt, das hier zuletzt auffällig viel Momentum aufbauen konnte, ist Bitcoin Hyper. Das Projekt versucht, die Sicherheit und Markenstärke von Bitcoin mit der hohen Geschwindigkeit moderner Netzwerke wie Solana zu kombinieren. Im Zentrum steht eine zk-basierte Bridge zwischen Layer 1 und Layer 2, wodurch Bitcoin deutlich schneller und günstiger nutzbar werden soll. Genau das könnte entscheidend sein, wenn künftig AI-Anwendungen, automatisierte Agentensysteme oder datenintensive Anwendungen direkt auf Bitcoin-Infrastruktur laufen sollen.

Der Markt scheint diese Vision zunehmend ernst zu nehmen. Trotz schwacher Marktphase sammelte Bitcoin Hyper bereits rund 32,5 Millionen US-Dollar im Presale ein – ein Zeichen klarer relativer Stärke. Viele Anleger spekulieren darauf, dass Bitcoin langfristig mehr sein könnte als nur digitales Gold. Wenn Bitcoin-L2-Lösungen neue Bereiche wie DeFi, AI oder automatisierte Zahlungsnetzwerke erschließen, würde dies zugleich auch die Nachfrage nach nativen BTC erhöhen. Denn sämtliche Aktivitäten innerhalb des Ökosystems hängen letztlich an Bitcoin selbst.
Zusätzlich lockt Bitcoin Hyper aktuell mit Staking-Renditen von rund 36 Prozent APY. Gerade in einem Markt, in dem Investoren wieder verstärkt nach Wachstum und neuen Narrativen suchen, entsteht dadurch zunehmend Aufmerksamkeit.
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