Spannende News von Aave, Pendle, Polymarket, Jito und Bitcoin Hyper
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Der DeFi-Markt zeigt nach dem kräftigen Rebound erneut deutliche Schwankungen. Bitcoin fiel nach einem zwischenzeitlichen Monatshoch von rund 65.500 US-Dollar wieder in den Bereich von 64.000 US-Dollar zurück. Auch Ethereum gab einen Teil der jüngsten Gewinne ab und rutschte erneut unter die Marke von 1.900 US-Dollar.
Auf Wochensicht bleibt ETH jedoch rund acht Prozent im Plus und entwickelt sich damit stärker als Bitcoin. Diese relative Stärke ist zugleich in Teilen des Altcoin-Segments erkennbar. Abseits der kurzfristigen Kursbewegungen sorgen mehrere Protokolle für neue fundamentale Meldungen. Im Mittelpunkt stehen Aave, Pendle, Polymarket und das Solana-Projekt Jito mit neuen Produkten und regulatorischen Schritten.
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Aave V4 startet auf Avalanche mit neuem Förderprogramm
Aave V4 ist seit dem 15. Juli auf Avalanche verfügbar. Damit wurde die neue Protokollversion erstmals auf einer Blockchain außerhalb von Ethereum bereitgestellt. Die Architektur besteht zunächst aus einem zentralen Liquidity Hub und drei spezialisierten Spokes. Diese decken einen allgemeinen Markt, einen Markt für miteinander korrelierte AVAX-Assets sowie einen Forex-Bereich für Stablecoins ab. Unterstützt werden unter anderem AVAX, sAVAX, BTC.b, WETH.e, USDC, USDT und EURC.
Das Hub-and-Spoke-Modell bündelt die bereitgestellte Liquidität, während einzelne Kreditmärkte weiterhin mit voneinander getrennten Risikoparametern betrieben werden können. Dadurch lassen sich unterschiedliche Anwendungsbereiche innerhalb derselben Infrastruktur abbilden.
Die Avalanche Foundation hat für den Ausbau des neuen Marktes bis zu 15 Millionen US-Dollar an leistungsabhängigen Anreizen zugesagt. Die Ausschüttungen sollen an messbare Kennzahlen wie hinterlegte Liquidität, Kreditvolumen und generierte Protokolleinnahmen gekoppelt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt ist außerdem ein eigener Hub für tokenisierte Real-World Assets vorgesehen.
Pendle automatisiert komplexe PT-Looping-Strategien
Pendle Finance hat eine neue Auto-Looping-Funktion für Principal Tokens, kurz PTs, angekündigt. Principal Tokens repräsentieren bei Pendle den Kapitalanteil eines verzinslichen Vermögenswertes und können bis zu einem festgelegten Fälligkeitsdatum eine definierte Rendite abbilden. Beim sogenannten PT Looping werden diese Token als Sicherheit hinterlegt. Anschließend wird gegen die Sicherheit Kapital geliehen, in weitere PTs getauscht und erneut hinterlegt.
Bislang mussten Nutzer diesen Prozess über mehrere Transaktionen und teilweise unterschiedliche Kreditprotokolle wie Aave oder Morpho manuell durchführen. Die neue Funktion soll das Hinterlegen, Leihen, Tauschen und erneute Bereitstellen innerhalb der Pendle-App automatisieren. Nutzer können dabei die gewünschte Hebelwirkung und das jeweilige Exposure selbst einstellen.
Nach Angaben von Pendle befindet sich das Produkt aktuell noch in einer Pre-Beta-Phase. Eine Beta-Version soll in Kürze folgen. Für die Automatisierungsfunktion sollen neben den regulären Protokoll- und Netzwerkkosten keine zusätzlichen Gebühren anfallen. Ein integriertes Dashboard soll außerdem die Verwaltung und Auflösung bestehender Positionen ermöglichen.
Polymarket beantragt US-Lizenz für Margin-Handel
Polymarket arbeitet an einer Erweiterung seines regulierten Geschäfts in den Vereinigten Staaten. Über die verbundene Gesellschaft Coming Home GBA LLC reichte das Unternehmen am 3. Juli einen Antrag auf Registrierung als Futures Commission Merchant bei der US-Terminmarktaufsicht CFTC ein. Eine solche Lizenz würde es Polymarket ermöglichen, Kundengelder und Sicherheiten im Zusammenhang mit regulierten Derivategeschäften zu verwalten.
Parallel dazu beantragte die Plattform eine Anpassung ihrer Regeln, um Positionen anzubieten, die nicht vollständig durch hinterlegte Sicherheiten gedeckt werden müssen. Nutzer könnten dadurch Event-Kontrakte mit weniger Kapital eröffnen, als für den vollständigen Nominalwert einer Position erforderlich wäre. Dies entspricht funktional einem Margin-Modell.
Polymarket betreibt bereits eine regulierte US-Plattform, nachdem das Unternehmen zuvor den lizenzierten Börsen- und Clearinganbieter QCEX übernommen hatte. Die internationale, kryptobasierte Plattform bleibt organisatorisch vom US-Angebot getrennt. Der neue Antrag muss zunächst von der CFTC geprüft werden. Eine Genehmigung oder ein konkreter Einführungstermin für den Margin-Handel liegt bislang nicht vor.
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Jito startet JTX für Kryptowährungen und tokenisierte Aktien
Das Solana-Infrastrukturprojekt Jito hat am 14. Juli die Handelsplattform JTX gestartet. Der Zugang wurde zunächst für die ersten 1.000 Nutzer der Warteliste freigeschaltet, die anhand ihrer Empfehlungen ausgewählt wurden. Eine schrittweise Ausweitung auf weitere Teilnehmer ist vorgesehen.
JTX ist als Self-Custody-Plattform aufgebaut. Nutzer behalten somit während des Handels die Kontrolle über ihre Vermögenswerte und müssen diese nicht dauerhaft bei einem zentralisierten Anbieter hinterlegen. Zum Start unterstützt die Anwendung Spotmärkte auf Solana. Handelbar sind größere Kryptowährungen, Meme-Coins und tokenisierte Aktien beziehungsweise weitere tokenisierte Real-World Assets.
Die Plattform bündelt Handelsausführung, Kurscharts und Portfolioverwaltung in einer einheitlichen Benutzeroberfläche. Zusätzlich sind Ordertypen und Funktionen vorgesehen, die bislang vor allem von zentralisierten Handelsplattformen bekannt sind.
Für spätere Entwicklungsphasen plant Jito zudem die Integration von Perpetual Futures und Prognosemärkten. JTX ergänzt damit Jitos bisherige Solana-Infrastruktur rund um Liquid Staking, JitoSOL und die Transaktionsverarbeitung um eine direkt an Endnutzer gerichtete Handelsanwendung.
Bitcoin Hyper sammelt im Presale rund 33 Millionen US-Dollar
Bitcoin Hyper zeigt innerhalb des aktuellen Marktumfelds eine vergleichsweise hohe Presale-Nachfrage. Nach Angaben des Projekts wurden inzwischen knapp 33 Millionen US-Dollar eingesammelt. Damit setzt sich der Vorverkauf trotz der jüngsten Schwäche am breiten Kryptomarkt fort. Der aktuelle Staking-Ertrag wird mit rund 36 Prozent APY angegeben, wobei sich diese variable Rendite mit wachsender Zahl hinterlegter Token verändern kann.
Jetzt am Bitcoin Hyper Presale teilnehmen

Technisch plant Bitcoin Hyper eine Layer-2-Infrastruktur für Bitcoin. Die Solana Virtual Machine soll dabei eine schnelle Ausführung von Smart Contracts und dezentralen Anwendungen ermöglichen. Transaktionen werden auf der zweiten Ebene gebündelt, während Zero-Knowledge-Proofs zur Überprüfung der Gültigkeit eingesetzt werden sollen. Eine Canonical Bridge soll außerdem den Transfer von Bitcoin zwischen Layer 1 und Layer 2 ermöglichen.
Bitcoin Hyper kombiniert damit nach eigener Darstellung die Sicherheit und Liquidität von Bitcoin mit der Ausführungsgeschwindigkeit und Programmierbarkeit der Solana-Infrastruktur. Das Netzwerk befindet sich allerdings weiterhin in der Entwicklungs- und Presale-Phase.