Russische Behörden blockieren den Zugang zur größten Krypto-Aggregator-Plattform des Landes

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Eine führende Krypto-Plattform, BestChange, ist jetzt in Russland von Roskomnadzor blockiert. Dies ist eine Folge der neuen Vorschriften, die auf Bitcoin Mining und andere digitale Assets abzielen.
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Martin Schwarz
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Die russische Regulierungsbehörde für Kommunikation, Roskomnadzor, hat den Zugang zu BestChange, einer in Russland und Osteuropa weit verbreiteten Krypto-Plattform, gesperrt. Als einer der größten Aggregatoren für außerbörsliche (OTC) Kryptowährungstransaktionen spielt BestChange eine wichtige Rolle bei der Verbindung von Nutzern mit verschiedenen Börsen für den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen.

Roskomnadzor blockiert BestChange im Rahmen der regulatorischen Maßnahmen

Obwohl Roskomnadzor keinen Grund für die Sperrung angegeben hat, wurde die Plattform nun auf die Liste der gesperrten Websites gesetzt. Vertreter von BestChange haben bestätigt, dass ihr Rechtsteam „bereits an der Aufhebung der Sperrung [des Zugangs zu] der Website arbeitet“, obwohl keine weiteren Details bekannt gegeben wurden.

Dies ist nicht das erste Mal, dass BestChange mit einem Verbot in Russland konfrontiert ist.

Im Jahr 2017 verbot ein Gericht in St. Petersburg die Plattform mit der Begründung, dass Bitcoin ein „Geldsurrogat“ sei und dass die irreversiblen Transaktionen der Blockchain die Durchsetzung erschweren würden. Die Sperre wurde 2018 aufgehoben, aber 2019 von Roskomnadzor wieder verhängt, nur um ein paar Monate später wieder aufgehoben zu werden.

Die jüngste Maßnahme kommt fast sechs Monate nachdem Russland neue Gesetze zur Regulierung von Bitcoin und digitalen Assets eingeführt hat. Die Gesetzgebung verbietet Werbung für digitale Währungen und verbietet Dienstleistungen, die Krypto-Transfers erleichtern, einschließlich Krypto-Plattform-Aggregatoren wie BestChange.

Im Anschluss an diese Änderungen aktualisierte die größte russische Suchmaschine Yandex ihre Werberichtlinien, um Werbung für Kryptobörsen, Bitcoin Mining, Smart Contracts und Dienste zu verbieten, die Wallets auf mögliche Geldwäsche untersuchen.

Die Verschärfung der russischen Vorschriften für Kryptowährungen spiegelt ein breiteres Bestreben wider, den Raum der digitalen Assets im Land zu kontrollieren.

Die Beschränkungen begrenzen den Fluss von Transaktionen mit digitalen Währungen und verringern das Risiko von Finanzkriminalität.

Branchenexperten sind jedoch der Meinung, dass die Sperrung wichtiger Dienste wie BestChange Innovationen verhindern und das Wachstum des Marktes für digitale Assets bremsen könnte.

Auswirkungen des Verbots und Regulierungslandschaft

Trotz des russischen Verbots von Werbung und Plattformen steigt die Nachfrage nach Kryptowährungsdienstleistungen unter russischen Nutzern weiter an. Da dezentrale Finanzsysteme an Zugkraft gewinnen, werden viele Krypto-Enthusiasten wahrscheinlich alternative Wege finden, um mit digitalen Assets zu handeln und in sie zu investieren.

Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass das regulatorische Umfeld für Kryptowährungen in Russland eine Herausforderung bleiben wird.

Das Vorgehen von Roskomnadzor unterstreicht die Entschlossenheit der Regierung, strengere Krypto-Gesetze durchzusetzen, einschließlich Beschränkungen für Bitcoin-Mining und -Dienstleister.

Russische Bitcoin-Miner sehen sich nun einem erhöhten regulatorischen Druck ausgesetzt, da die Regierung eine neue Anforderung zur Registrierung ihrer Kryptowährungs-Wallet-Adressen durchsetzt. Diese Entscheidung hat unter den Minern große Besorgnis ausgelöst, da sie befürchten, dass sensible Informationen durch mögliche Datenschutzverletzungen preisgegeben werden könnten.

Dieser Schritt erfolgte, nachdem das russische Energieministerium Pläne zur Schaffung eines nationalen Registers für Mining-Rigs und andere zugehörige Hardware bekannt gegeben hatte. Das Register ist Teil der Bemühungen der russischen Regierung, den Mining-Sektor aufgrund der zunehmenden Angst vor einer Energieknappheit zu regulieren.

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