Ray Dalio warnt vor Bitcoin: Warum Gold für den Hedgefonds-Manager die einzige wahre Reserve bleibt

Bitcoin
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In einer Zeit wachsender geopolitischer Instabilität und wirtschaftlicher Umbrüche hat sich der legendäre Investor Ray Dalio erneut skeptisch gegenüber Bitcoin als sicherem Hafen geäußert. Während der Krypto-Markt mit hoher Volatilität kämpft, betonte der Gründer von Bridgewater Associates in einer aktuellen Podcast-Folge, dass es für ihn keine digitale Entsprechung zum Edelmetall gibt, und untermauerte seine Position mit der Feststellung, dass es nur ein wahres Gold gebe.

Gold als unangefochtener Anker der Zentralbanken

Dalio wies die Vorstellung zurück, dass Bitcoin die Funktion von Gold im digitalen Zeitalter übernehmen könne. Seiner Ansicht nach ist Gold kein spekulatives Edelmetall, sondern die am stärksten etablierte Form von Geld, die nach dem US-Dollar die zweitwichtigste Reservewährung der Welt darstellt. Ein entscheidender Punkt in Dalios Argumentation ist die fehlende Unterstützung durch staatliche Institutionen. Er sehe keinen Grund, warum Zentralbanken Bitcoin kaufen oder über einen langen Zeitraum halten sollten, da die Kryptowährung im Gegensatz zu Gold keine jahrhundertelange Historie als Wertspeicher in Krisenzeiten vorweisen kann. Zudem wies er auf die weiterhin bestehende Korrelation von Bitcoin zu Technologieaktien hin, was den Status als unabhängiges Krisen-Asset in Frage stelle.

Sicherheitsbedenken und die Bedrohung durch Quantencomputer

Neben der ökonomischen Einordnung äußerte der Milliardär auch technologische Bedenken hinsichtlich des Bitcoin-Netzwerks. Dalio kritisierte die mangelnde Privatsphäre der Blockchain und merkte an, dass jede Transaktion theoretisch überwacht werden könne. Ein weitaus größeres langfristiges Risiko sieht er jedoch in der Entwicklung von Quantencomputern. Diese könnten in der Zukunft die kryptografischen Grundlagen des Netzwerks gefährden und somit die Sicherheit der Bestände bedrohen. Obwohl Dalio in der Vergangenheit eine Portfolio-Allokation von bis zu 15 Prozent in Gold oder Bitcoin zur Absicherung gegen die US-Schuldenkrise empfahl, scheint sich seine Präferenz angesichts der jüngsten Marktentwicklungen deutlich zugunsten des physischen Metalls verschoben zu haben.

Ein Bruch der Weltordnung erfordert neue Strategien

Der Strategiewechsel vieler Anleger findet vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Weltordnung statt, die laut Dalio bereits zusammengebrochen ist. Da das bisherige, von den USA angeführte System an Stabilität verliere, müssten Investoren den Schutz ihres Vermögens völlig neu überdenken. Während Bitcoin seit seinem Höchststand im Oktober massiv an Wert verloren hat, konnte Gold im gleichen Zeitraum eine Rallye von über 30 Prozent verzeichnen und markierte neue Rekordstände über der Marke von 5.000 US-Dollar. Für Dalio bestätigt diese Entkopplung der beiden Anlageklassen seine These, dass Gold das überlegene Instrument ist, um Reichtum zu bewahren, wenn Währungen abwerten und Kreditsysteme unter dem Druck globaler Konflikte zusammenbrechen.

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