NEAR steigt 50 % in einem Monat: Erst der Anfang? 

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Patrick Krauss ist Krypto-Autor mit Schwerpunkt auf Marktnews und Plattform-Vergleichen. Bei Cryptonews DE schreibt er vor allem Krypto-News und Branchenmeldungen. Darüber hinaus analysiert er...

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NEAR Protocol zeigt heute massive relative Stärke. Während Bitcoin und viele Altcoins zuletzt eher seitwärts tendierten, explodiert der NEAR-Kurs innerhalb von 24 Stunden um rund 29 Prozent. Auf Monatssicht summiert sich das Plus inzwischen auf rund 50 Prozent.

Der Ausbruch kam für viele Marktteilnehmer offenbar überraschend: Zahlreiche Short-Positionen wurden liquidiert, wodurch zusätzlicher Kaufdruck entstand. Genau dieser Short Squeeze beschleunigte die Dynamik nochmals deutlich. Während der breite Kryptomarkt noch auf klare Impulse wartet, entwickelt sich NEAR aktuell zu einem der stärksten Narrative im gesamten Sektor.

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Warum NEAR aktuell so bullisch aussieht

Bei NEAR verdichten sich derzeit mehrere Faktoren, die das zunehmend bullische Sentiment erklären. Besonders auffällig ist zunächst die Kombination aus technischer Stärke und einem klaren Narrativ. Während viele Altcoins im Bärenmarkt weiter schwach bleiben, baut NEAR seit Wochen Momentum auf und hebt sich sichtbar vom Gesamtmarkt ab. Genau das zieht Trader, Momentum-Investoren und neue Spekulationen an.

Hinzu kommt, dass bekannte Krypto-Analysten und Influencer zuletzt deutlich optimistischer geworden sind. Der bekannte Trader Mert erklärte jüngst, dass NEAR für ihn zu den „am meisten unterschätzten Teams“ im gesamten Kryptomarkt gehört. Besonders hervorgehoben wurde dabei die technische Qualität des Entwicklerteams, die laut ihm mit Solana vergleichbar sei. Gleichzeitig verwies er darauf, dass NEAR mittlerweile deutlich fokussierter auftrete und das Projekt nun endlich die Aufmerksamkeit bekomme, die es aus seiner Sicht verdiene.

Auch Michaël van de Poppe äußerte sich zuletzt sehr bullish zu NEAR. Zwar verkaufte er rund 30 Prozent seiner Position bei 2,20 US-Dollar, allerdings ausdrücklich aus Risiko-Management-Gründen. Seine Aussage war dennoch bemerkenswert: Er erwartet langfristig weiterhin deutlich höhere Kurse. Entscheidend sei lediglich gewesen, dass die Position mittlerweile mehr als 50 Prozent seines gesamten Portfolios ausmachte. Gerade solche Aussagen zeigen, dass professionelle Investoren NEAR inzwischen nicht mehr als kleinen Außenseiter betrachten, sondern als ernstzunehmendes High-Conviction-Investment.

Ein weiterer Treiber ist das AI-Narrativ. NEAR positioniert sich zunehmend als Infrastruktur für die sogenannte Agent Economy. Das Projekt verweist immer wieder auf die Verbindung zu Illia Polosukhin, einem der Mitentwickler der Transformer-Architektur, die heute die Grundlage moderner KI-Modelle wie ChatGPT bildet. Genau diese Nähe zum KI-Sektor sorgt aktuell für enormes Interesse. Während viele Projekte lediglich „AI“ als Marketingbegriff verwenden, versucht NEAR aktiv Infrastruktur für skalierbare KI-Anwendungen und Agentensysteme aufzubauen.

Zusätzlich entsteht gerade ein klarer Stimmungsschwenk am Markt. Noch vor wenigen Monaten galt NEAR eher als vergessenes Large-Cap-Projekt. Jetzt sprechen plötzlich immer mehr Marktteilnehmer wieder über das Potenzial der Chain. Besonders die Kombination aus AI, Skalierung, Privacy und Cross-Chain-Liquidität sorgt aktuell für Fantasie. Genau solche Narrative können im Kryptomarkt oft enorme Dynamik entwickeln – vor allem dann, wenn der Kurs bereits Stärke zeigt und neue Käufer anzieht.

Bitcoin bei AI bislang außen vor – doch Bitcoin-L2 könnte das verändern

Während Projekte wie NEAR aktuell massiv vom AI-Narrativ profitieren, spielte Bitcoin in diesem Bereich bislang kaum eine Rolle. Das liegt vor allem daran, dass Bitcoin historisch primär als Wertspeicher und weniger als flexible Infrastruktur für Anwendungen positioniert wurde. Themen wie AI, DeFi oder komplexe Smart Contracts fanden daher überwiegend auf Chains wie Ethereum, Solana oder eben NEAR statt. Genau hier wollen Bitcoin-L2-Projekte nun ansetzen.

Die Grundidee hinter Bitcoin-L2 ist simpel: Bitcoin soll technisch deutlich leistungsfähiger werden, ohne die Sicherheit des Netzwerks aufzugeben. Layer-2-Lösungen versuchen deshalb, zusätzliche Skalierung, schnellere Transaktionen und neue Funktionen direkt rund um Bitcoin aufzubauen. Dadurch könnte Bitcoin langfristig nicht mehr nur digitales Gold sein, sondern auch stärker an neuen Trends wie AI, DeFi oder tokenisierten Assets partizipieren.

Besonders spannend daran: Wenn mehr Anwendungen auf Bitcoin basieren, könnte das langfristig auch die Nachfrage nach nativen Bitcoins erhöhen. Denn viele dieser Systeme benötigen BTC als Basis-Asset, Sicherheitsmechanismus oder Liquiditätsreserve. Genau deshalb sehen einige Analysten Bitcoin-L2 aktuell als potenziell großes Zukunftsthema des Marktes.

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Ein Projekt, das zuletzt besonders viel Aufmerksamkeit erhält, ist Bitcoin Hyper. Das Konzept kombiniert dabei Elemente aus dem Solana-Ökosystem mit der Sicherheit und Liquidität von Bitcoin. Ziel ist es, schnelle Anwendungen und moderne Infrastruktur direkt im Bitcoin-Umfeld zu ermöglichen. Technisch setzt das Projekt unter anderem auf eine zk-basierte Bridge zwischen Layer 1 und Layer 2 sowie auf eine leistungsfähige Architektur, die hohe Skalierung ermöglichen soll.

Auffällig ist vor allem die relative Stärke des Projekts trotz des schwierigen Marktumfelds. Während viele Altcoins zuletzt massiv unter Druck standen, entwickelte sich der Presale von Bitcoin Hyper sehr dynamisch. Bereits rund 32,5 Millionen US-Dollar wurden eingesammelt – ein bemerkenswerter Wert mitten im Bärenmarkt. Gleichzeitig lockt das Projekt mit Staking-Renditen von rund 36 Prozent APY, was zusätzlich Kapital anzieht.

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Marktübersicht

  • 7d
  • 1m
  • 1y
Market Cap
$2,243,149,796,479
-3.50%

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