Nach Bitcoin-Exit: Jetzt setzt Jack Mallers voll auf Strike

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März 2026
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Patrick Krauss ist Krypto-Autor mit Schwerpunkt auf Marktnews und Plattform-Vergleichen. Bei Cryptonews DE schreibt er vor allem Krypto-News und Branchenmeldungen. Darüber hinaus analysiert er...

Zuletzt aktualisiert am: 

Der Bitcoin-Bärenmarkt bleibt weiterhin prägend. Obwohl sich der Kurs zuletzt stabilisieren konnte, notiert Bitcoin noch immer rund 50 Prozent unter seinem Allzeithoch. Von einer nachhaltigen Trendwende kann daher bislang keine Rede sein. Vielmehr dominierten in den vergangenen Monaten Schwäche, sinkende Risikobereitschaft und wachsender Druck auf viele Geschäftsmodelle im Krypto-Sektor.

Solche Marktphasen führen regelmäßig zu strategischen Veränderungen, neuen Prioritäten und personellen Konsequenzen. Nun sorgt eine prominente Entscheidung für Aufmerksamkeit: Der bekannte Bitcoiner und Strike-Gründer Jack Mallers hat seinen Rückzug als CEO von Twenty One Capital bekanntgegeben. Künftig will er seine volle Energie wieder auf Strike konzentrieren und dort den nächsten Wachstumsschritt vorantreiben.

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Bitcoin-Schock: Jack Mallers verlässt Twenty One Capital

Twenty One Capital ist ein börsennotiertes Bitcoin-Unternehmen, das 2025 gemeinsam von Tether, SoftBank und Jack Mallers aufgebaut wurde. Das Unternehmen ging über einen Zusammenschluss mit Cantor Equity Partners an die New York Stock Exchange und verfolgt das Ziel, den Bitcoin-Bestand je Aktie langfristig zu erhöhen. Mit mehr als 43.500 Bitcoin zählt Twenty One zu den größten börsennotierten Bitcoin-Haltern weltweit. Zugleich sollte das Geschäftsmodell über eine reine Treasury-Strategie hinausgehen und operative Bitcoin-Produkte sowie neue Einnahmequellen entwickeln.

Nun kam es jedoch zum Führungswechsel. Mallers legte sein Amt als CEO und Direktor mit Wirkung zum 20. Juli 2026 nieder. Als Nachfolger wurde Raphael Zagury berufen. Hintergrund waren laut Mallers unterschiedliche Vorstellungen über den künftigen Weg des Unternehmens. Parallel wurde auch der geplante Zusammenschluss von Twenty One Capital, Strike und Elektron Energy nicht weiterverfolgt. Mallers bleibt Strike-CEO und zieht sich vollständig auf sein ursprüngliches Unternehmen zurück. Damit endet seine Doppelrolle an der Konzernspitze.

Jack Mallers setzt künftig vollständig auf Strike

In einem ausführlichen Brief an die Strike-Investoren macht Jack Mallers deutlich, dass sein Rückzug von Twenty One Capital keine Abkehr von Bitcoin bedeutet. Vielmehr habe die Erfahrung seine Überzeugung gestärkt, dass Strike der Ort sei, an den er gehöre. Bei Twenty One habe er ursprünglich eine Kombination aus Bitcoin in der Bilanz und realen, Cashflow-generierenden Geschäftsmodellen aufbauen wollen. Mit der Zeit seien jedoch unterschiedliche Vorstellungen über die strategische Ausrichtung entstanden.

Mallers übernimmt dabei ausdrücklich Verantwortung für eigene Fehlentscheidungen und vermeidet öffentliche Schuldzuweisungen. Gleichzeitig betont er, dass sich Strike trotz des schwierigen Bitcoin-Bärenmarkts so stark wie nie zuvor entwickelt habe. Das Unternehmen sei weiter gewachsen, profitabel geblieben, habe neue Produkte eingeführt und seine internationale Präsenz ausgebaut. Im vergangenen Jahr erhielt Strike unter anderem eine BitLicense, expandierte unter dem europäischen MiCA-Rahmen und startete mehrere Bitcoin-besicherte Kreditprodukte.

Besonders wichtig ist Mallers die finanzielle Eigenständigkeit. Strike finanziere sein Wachstum über den freien Cashflow und nicht durch die Ausgabe neuer Unternehmensanteile. Zudem sei die eigene Bitcoin-Reserve inzwischen auf mehr als 100 Millionen US-Dollar angewachsen, obwohl Bitcoin rund 50 Prozent unter seinem Allzeithoch notiere.

Die künftige Mission formuliert Mallers klar: Strike soll zu einer globalen Bitcoin-Finanzinstitution werden und Produkte entwickeln, die Bitcoin für Nutzer weltweit praktisch einsetzbar machen. Spekulationen über einen möglichen Verkauf oder eine Eingliederung in Twenty One weist er entschieden zurück. Strike stehe nicht zum Verkauf und werde eigenständig bleiben. Für Anleger bedeutet der Wechsel daher vor allem eines: Mallers widmet Strike künftig wieder seine vollständige Aufmerksamkeit.

Fünf Jahre nach der Gründung sieht Mallers mehr Momentum und strategische Klarheit als jemals zuvor. Im Mittelpunkt stehen nicht kurzfristige Spekulationen, sondern belastbare Finanzdienstleistungen rund um Bitcoin. Jede wesentliche Entscheidung solle sich an einer Leitfrage orientieren: Dient sie Bitcoin und seinen Nutzern? Damit verbindet er persönliche Überzeugung mit einer klaren Unternehmensstrategie.

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