Michael Saylor deutet größere Bitcoin-Käufe an, nachdem er halbmonatliche Dividenden ins Gespräch gebracht hat

Michael Saylor signalisierte in den sozialen Medien, dass Strategy kurz vor der Bekanntgabe eines weiteren Bitcoin-Kaufs steht. Er postete einen Chart der vollständigen BTC-Kaufhistorie des Unternehmens, wobei auffallend größere Kreise die jüngsten Akquisitionen markieren.
Der Zeitpunkt ist entscheidend: Strategy hat erst kurz vor diesem Teaser einen Rekordkauf von über 1 Milliarde USD in BTC an einem einzigen Tag getätigt. Da noch 2,25 Milliarden USD an Barmitteln reserviert sind, bleibt das Ausmaß des nächsten Schritts die einzige offene Frage.
Gleichzeitig brachte das Unternehmen, ehemals MicroStrategy und heute der weltweit größte börsennotierte Bitcoin-Halter, einen Vorschlag ein, seine STRC-Vorzugsaktien von monatlichen auf halbmonatliche Dividendenzahlungen umzustellen. Analysten zufolge könnte diese strukturelle Verfeinerung am Kapitalmarkt die institutionelle Nachfrage nach diesem Instrument erheblich ausweiten.
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- Kauf steht bevor: Saylor teilte einen Chart der BTC-Kaufhistorie von Strategy mit größeren Kreisen für die jüngste Zeit, was auf eine Beschleunigung hindeutet – eine weitere Kaufankündigung steht unmittelbar bevor.
- Dividendenvorschlag: Strategy plant halbmonatliche Zahlungen für seine STRC-Vorzugsaktien. Die Abstimmung der Aktionäre endet am 8. Juni 2026; erster Stichtag ist der 30. Juni, die erste Auszahlung erfolgt am 15. Juli.
- STRC-Mechanik: Die annualisierte Rendite bleibt fix bei 11,5 %; die Umstellung auf zwei Zahlungen pro Monat zielt darauf ab, die Ex-Dividende-Abschläge zu halbieren, die Liquiditätsmuster zu straffen und den Nutzen als Sicherheit zu verbessern.
- Marktsignal: Da BTC über 76.000 USD notiert und 2,25 Milliarden USD an Cash reserviert sind, ist der Doppelschritt von Strategy – mehr BTC plus verfeinerte Aktionärsrenditen – ein verstärkendes Nachfragesignal für den Spotmarkt.
Was das Doppelsignal von Saylor tatsächlich für den Bitcoin-Kapitalstock von Strategy bedeutet
Die STRC-Vorzugsserie – Markenname „Stretch“ – wurde Mitte 2024 mit einer annualisierten Rendite von 11,5 % eingeführt und zahlte zunächst monatliche Dividenden, die teilweise durch Bitcoin-Treasury-Renditen finanziert wurden.

Die Volatilität des Instruments ist von 13 % in den ersten acht Monaten auf 2,1 % in den letzten zwei Monaten eingebrochen – eine Kompression, die durch die sprunghaft angestiegene institutionelle Nachfrage getrieben wurde, welche den ausstehenden Nominalwert auf 6,4 Milliarden USD ansteigen ließ.
Der halbmonatliche Vorschlag ändert nichts an der Rendite – die 11,5 % p.a. bleiben festgeschrieben –, splittet aber den Zahlungsrhythmus auf Stichtage am 15. und am letzten Tag eines jeden Monats auf, vorbehaltlich der Nasdaq-Konformitätsprüfung sowie der doppelten Zustimmung sowohl der STRC-Inhaber als auch der MSTR-Stammaktionäre.
Saylors Begründung: „Die vorgeschlagenen Änderungen sollen den Preis stabilisieren, die Zyklizität dämpfen, die Liquidität fördern und die Nachfrage steigern.“ Er fügte hinzu, dass das Team die halbmonatliche Auszahlung als „doppelt so gut“ wie die monatliche für das Instrument ansieht.
Sollte der Vorschlag angenommen werden, wäre STRC das einzige Vorzugspapier oder Eigenkapitalinstrument weltweit, das Dividenden zweimal im Monat ausschüttet – ein strukturelles Alleinstellungsmerkmal, das den Nutzen als Sicherheit für Kreditaufnahmen verbessert und die Risikoabschläge (Haircuts) für institutionelle Inhaber verringert, die es als Hebel-Sicherheit verwenden.
Das ist keine unbedeutende Randnotiz. Bessere Konditionen für Sicherheiten bedeuten, dass mehr institutionelles Kapital in STRC umgeschichtet werden kann, ohne die Bilanz zu stark zu belasten. Dies erweitert den Käuferkreis genau in dem Moment, in dem Saylor einen weiteren großen BTC-Kauf ankündigt. Die Rückkopplungsschleife ist gewollt: Mehr Nachfrage nach STRC finanziert weitere Kapitalerhöhungen, die wiederum mehr BTC-Akkumulation finanzieren, welche das Renditeinstrument absichert.