Marktausblick 2026: Peter Brandt und Polymarket-Trader dämpfen Hoffnungen auf neue Rekorde
Die Erwartungen an eine schnelle Rückkehr von Bitcoin zu seinem Allzeithoch von 126.100 US-Dollar aus dem Oktober 2025 haben am 31. März 2026 einen herben Dämpfer erhalten. Der erfahrene Trader Peter Brandt prognostiziert in einer aktuellen Analyse, dass ein neues Rekordhoch im Jahr 2026 unwahrscheinlich ist. Stattdessen rechnet er erst im zweiten Quartal 2027 mit einem neuen Zyklushoch. Auch die Teilnehmer auf der Prognoseplattform Polymarket teilen diesen Pessimismus: Die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin im Jahr 2026 die Marke von 120.000 US-Dollar zurückerobert, wird dort aktuell nur noch mit mageren 15 Prozent beziffert.
Der Vier-Jahres-Zyklus und die “Self-Fulfilling Prophecy”
Analysten diskutieren derzeit intensiv, ob der klassische Vier-Jahres-Zyklus von Bitcoin noch Bestand hat. Während einige Experten argumentieren, dass die gestiegene institutionelle Nachfrage durch ETFs das alte Muster durchbrochen hat, sieht Anthony Scaramucci von SkyBridge Capital den Markt fest im bärischen Teil des Zyklus verankert. Er weist darauf hin, dass der Glaube der “OG-Wale” an diesen Rhythmus eine selbsterfüllende Prophezeiung schafft, die den Verkaufsdruck in schwachen Jahren erhöht. Auch Analyst Willy Woo unterstützt diese These und stellt fest, dass Bitcoin aus Liquiditätssicht erst etwa ein Drittel des aktuellen Bärenmarktes hinter sich gelassen hat.
Stimmung auf dem Tiefpunkt: “Extreme Angst” im Markt
Die aktuelle Marktstimmung wird durch den Crypto Fear & Greed Index verdeutlicht, der seit dem 20. März im Bereich “Extremer Angst” verharrt und am Montag einen dramatischen Wert von nur 8 Punkten erreichte.
Dieser Stimmungsumschwung wird durch mehrere Faktoren getrieben:
- ETF-Abflüsse: Nach einer vierwöchigen Serie von Zuflüssen verzeichneten US-Spot-ETFs zuletzt Nettoabflüsse von über 296 Millionen US-Dollar.
- Geopolitik: Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten belasten die Risikobereitschaft der Anleger massiv.
- Kursentwicklung: Bitcoin notiert derzeit bei etwa 66.300 US-Dollar, was einem Rückgang von rund 47 Prozent gegenüber dem Allzeithoch entspricht.
Prognose: Suche nach dem Boden
Peter Brandt warnt davor, dass das bisherige Jahrestief von 60.000 US-Dollar (erreicht am 6. Februar) möglicherweise noch nicht das Ende der Korrektur markiert. Er hält einen erneuten Test dieses Niveaus oder sogar einen Fall auf leicht niedrigere Kurse im September oder Oktober 2026 für möglich. Erst nach diesem finalen “Bear Cycle Low” erwartet er den Beginn eines neuen Bullenmarktes. Dennoch bleibt seine langfristige These für Bitcoin als Wertspeicher (“Store of Wealth”) unverändert positiv, während er sich gegenüber fast allen anderen Kryptowährungen neutral bis bärisch positioniert.
Einzig Tom Lee von Fundstrat hält an seinem optimistischen Szenario fest und erwartet trotz des aktuellen “schmerzhaften Rückgangs” noch in diesem Jahr ein neues Allzeithoch – eine Meinung, mit der er im aktuellen Marktumfeld jedoch zunehmend isoliert dasteht.
Übrigens: Diese Kryptowährungen bieten jetzt noch günstige Einstiegschancen
- Ripple XRP stürzt ab: Marktkapitalisierung fällt unter 75 Mrd. $
- Polymarket bestätigt Nein zu Strategy-Bitcoin-Verkauf: Die ganze Wahrheit
- Bitcoin-Prognose: ChatGPT sieht BTC bei 140.000 USD
- Drei Krypto-Experten nennen wahren Grund für Mega-Crash
- Bitcoin zwischen 20.000 und 2 Millionen Dollar – zwei Experten, zwei extreme Prognosen
- Ripple XRP stürzt ab: Marktkapitalisierung fällt unter 75 Mrd. $
- Polymarket bestätigt Nein zu Strategy-Bitcoin-Verkauf: Die ganze Wahrheit
- Bitcoin-Prognose: ChatGPT sieht BTC bei 140.000 USD
- Drei Krypto-Experten nennen wahren Grund für Mega-Crash
- Bitcoin zwischen 20.000 und 2 Millionen Dollar – zwei Experten, zwei extreme Prognosen
