Dauerfehde: Peter Schiff verspottet Michael Saylors jüngsten Bitcoin-Kauf
Der Graben zwischen Gold-Anhängern und Bitcoin-Maximalisten wird tiefer: Edelmetall-Fan Peter Schiff hat den jüngsten Kauf von MicroStrategy zum Anlass genommen, um erneut massiv gegen Michael Saylor und dessen Krypto-Strategie zu ätzen.
Die nackten Zahlen der Akquisition
Trotz eines volatilen Marktumfelds hat MicroStrategy (oft als “Strategy” bezeichnet) seine Bestände erneut aufgestockt:
- Kaufmenge: 3.015 BTC
- Investitionssumme: 204,1 Millionen US-Dollar
- Kaufpreis: Durchschnittlich 67.700 US-Dollar pro Coin.
- Gesamtdurchschnitt: Der Mischpreis aller von MicroStrategy gehaltenen Bitcoin sank damit leicht auf 75.985 US-Dollar.
“Herzlichen Glückwunsch zum Verlust”
Peter Schiff nutzte die Plattform X (ehemals Twitter), um hämisch zu gratulieren. Er wies darauf hin, dass Saylors “nicht realisierter Verlust” trotz des sinkenden Durchschnittspreises weiter wachse. Schiff bezeichnete die gesamte Bitcoin-Wette als einen “verlierenden Trade” und verwies stolz auf die Performance seines bevorzugten Assets.
Gold als Profiteur der Krise: Während Bitcoin kämpft, glänzt das gelbe Edelmetall. Gold notiert aktuell bei über 5.400 US-Dollar und profitiert massiv von der anhaltenden geopolitischen Unsicherheit, die Anleger in krisensichere Häfen treibt.
Gegenwind für den Gold-Bug
Die Krypto-Community reagierte prompt auf Schiffs Spitzen. Kritiker wie der X-Nutzer Fred Krueger warfen Schiff vor, seit Jahrzehnten mit seinen Prognosen danebenzuliegen. Sie erinnerten daran, dass Schiff bereits 2013 bei einem Kurs von nur 355 US-Dollar vor dem Platzen der “Bitcoin-Blase” gewarnt hatte – eine Einschätzung, die rückblickend massiv Rendite kostete.
MSTR-Aktie unbeeindruckt
Interessanterweise scheint der Aktienmarkt Saylors Kurs zu stützen. Die Aktie von MicroStrategy (MSTR) reagierte positiv auf die Nachricht der neuen Akquisition:
- Aktueller Kurs: 137 US-Dollar.
- Wochenplus: Ein Zuwachs von rund 13 Prozent.
Dies deutet darauf hin, dass institutionelle Anleger die kontinuierliche Akkumulation – auch im “Krypto-Winter” – weiterhin als strategischen Vorteil für das Unternehmen werten, ungeachtet der Kritik von Gold-Befürwortern.
