Bitcoin nähert sich wieder den 100k

Das Dauerfeuer politischer Krisen scheint immer mehr an Fahrt aufzunehmen. Das gilt sinngemäß auch für den Kurs von Bitcoin, der sich wieder der $100.000 anzunähern beginnt.
Bereiten die USA einen Militärschlag vor?
Gestern kletterte BTC auf über $97.700 und erreichte damit ein neues Jahreshoch. Die Sorge vor einer Eskalation der Lage im Iran und damit am gesamten Persischen Golf wächst. Die USA könnten einen Militärschlag vorbereiten, wie verschiedene Beobachter angesichts militärischer Maßnahmen vermuten.
Das lässt derzeit den Wert von Bitcoin steigen. BTC ist derzeit so viel wert, wie seit Mitte November nicht mehr. Das ist laut Ansicht von Analysten wie Timo Emden eine Reaktion auf das angespannte globale Umfeld.
Die Absetzung von Maduro sorgte für den ersten Kursturbo
Schon die Absetzung von Venezuelas Ex-Präsident Nicolás Maduro hatte den Kurs von BTC nach oben getrieben, jetzt beobachtet man eine ähnliche Entwicklung. Edelmetalle wie Gold und Silber profitieren ebenfalls von diesen Unsicherheiten, das stützt die These.

Die Investoren suchen einen sicheren Anlagehafen und wollen daher Bitcoin kaufen, ebenso wie die Krisenwährung Gold. Doch damit Bitcoin die $100.000-Marke knacken kann, benötigt es mittelfristig mehr Rückenwind.
Die Bitcoin ETFs freuen sich über neuen Zulauf
Für diesen könnte die US-Notenbank Fed sorgen. Sollte sie eine weitere Zinssenkung in den USA signalisieren, wäre dies möglicherweise der Startschuss für eine neue Rallye. Immerhin bieten die US-Leitzinsen noch reichlich Luft für Zinssenkungen.
Der Zeitpunkt wäre für Bitcoin günstig, schließlich strömen auch die institutionellen Investoren wieder in die Bitcoin Spot ETFs. Diese verzeichneten in den vergangenen Tagen wieder massive Zuflüsse. Das beweist, dass der Optimismus mit Beginn des neuen Jahres vorerst zurückgekehrt ist.
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