Krypto-ICOs crashen auf 5-Jahres-Tief: Jetzt investieren? 

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Patrick KraussVerified
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Patrick Krauss ist Krypto-Autor mit Schwerpunkt auf Marktnews und Plattform-Vergleichen. Bei Cryptonews DE schreibt er vor allem Krypto-News und Branchenmeldungen. Darüber hinaus analysiert er...

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ICOs und IDOs galten lange Zeit als eines der spannendsten Segmente des Kryptomarktes. Für Privatanleger eröffneten sie die Möglichkeit, bereits vor dem öffentlichen Börsenhandel in neue Projekte zu investieren – eine Chance, die es in dieser Form am klassischen Aktienmarkt kaum gibt.

Besonders während starker Bullenmärkte konnten frühe Investoren teils enorme Renditen erzielen. Viele Marktteilnehmer erinnern sich noch an die ICO-Euphorie der Jahre 2017 und 2021, als nahezu täglich neue Projekte Kapital einsammelten und innerhalb kurzer Zeit hohe Bewertungen erreichten.

Damals galt die Teilnahme an Token-Verkäufen als einer der wichtigsten Wege, um von neuen Trends frühzeitig zu profitieren. Doch die Stimmung hat sich inzwischen deutlich verändert. Aktuelle Daten zeigen nun, dass der Markt für öffentliche Token-Finanzierungen auf ein Niveau zurückgefallen ist, das zuletzt vor vielen Jahren beobachtet wurde.

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ICOs und IDOs fallen auf ein Fünfjahrestief zurück

Die neuesten Daten von CryptoRank zeichnen ein ernüchterndes Bild für den Markt der öffentlichen Token-Verkäufe. Demnach könnte das zweite Quartal 2026 das schwächste Quartal für ICOs, IDOs und IEOs der vergangenen fünf Jahre werden. Insgesamt wurden bislang lediglich rund 58 Millionen US-Dollar über öffentliche Fundraising-Runden eingesammelt. Gegenüber dem Vorquartal entspricht dies einem Einbruch von rund 85 Prozent.

Noch deutlicher zeigt sich die Schwäche bei der Anzahl der durchgeführten Verkäufe. Während im ersten Quartal 2026 noch 105 öffentliche Token-Sales stattfanden, sind es im laufenden zweiten Quartal lediglich 37. Das entspricht einem Rückgang von rund 65 Prozent innerhalb weniger Monate. Besonders bemerkenswert ist dabei die Entwicklung im Mai: Lediglich 13 Token-Verkäufe wurden registriert – der niedrigste Monatswert seit Dezember 2020.

Der Kontrast zum Höhepunkt des vergangenen Zyklus könnte kaum größer sein. Im ersten Quartal 2025 sammelten Projekte noch fast 849 Millionen US-Dollar über 429 öffentliche Verkäufe ein. Seit diesem Rekordquartal hat die Dynamik jedoch kontinuierlich nachgelassen. Viele Investoren bevorzugen inzwischen etablierte Kryptowährungen, Stablecoin-Strategien oder institutionelle Produkte, während das Interesse an risikoreichen Frühphasen-Investments deutlich zurückgeht.

Zudem hat sich der Markt strukturell verändert. Venture-Capital-Finanzierungen, private Runden und direkte Token-Listings gewinnen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig sorgt das schwache Marktumfeld dafür, dass neue Projekte ihre Fundraising-Pläne verschieben oder deutlich kleinere Runden durchführen. Die aktuellen Zahlen zeigen damit nicht nur eine kurzfristige Schwächephase, sondern möglicherweise auch einen tiefgreifenden Wandel im Kryptofundraising-Markt.

Trotz schwachem ICO-Markt: Selektivität wichtig, HYPER pumpt

Die aktuellen Daten zum ICO- und IDO-Markt wirken auf den ersten Blick ernüchternd. Doch ein Rückgang der Finanzierungsaktivität bedeutet nicht automatisch, dass es keine Chancen mehr gibt. Vielmehr verändert sich das Umfeld für Anleger. Während in den Boomphasen nahezu jedes neue Projekt Kapital einsammeln konnte, fließt das verfügbare Geld heute deutlich gezielter in wenige Vorhaben mit überzeugendem Nutzen, starker Community und klarem Narrativ.

Genau deshalb achten Investoren zunehmend auf relative Stärke. Projekte, die selbst in einem schwierigen Marktumfeld Kapital anziehen, können wichtige Hinweise darauf liefern, wo sich das Interesse des Marktes aktuell konzentriert. Während viele Token-Verkäufe scheitern oder deutlich weniger Nachfrage verzeichnen als noch vor einem Jahr, gibt es einzelne Ausnahmen, die weiterhin starke Zuflüsse generieren.

Zu diesen Projekten zählt aktuell Bitcoin Hyper. Das Konzept verfolgt das Ziel, die Sicherheit und Bekanntheit von Bitcoin mit der Geschwindigkeit und Skalierbarkeit moderner Smart-Contract-Netzwerke zu verbinden. Dabei setzt das Projekt auf eine Layer-2-Infrastruktur, die über eine Zero-Knowledge-Bridge mit dem Bitcoin-Netzwerk verbunden wird. Nutzer sollen dadurch Bitcoin transferieren und gleichzeitig von schnellen sowie kostengünstigen Transaktionen profitieren können.

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hyper

Besonders interessant ist dabei die technische Ausrichtung. Bitcoin Hyper kombiniert Elemente der Solana Virtual Machine mit einer Bitcoin-basierten Layer-2-Architektur. Damit sollen Entwickler Anwendungen aufbauen können, die bislang auf dem Bitcoin-Netzwerk nur eingeschränkt möglich waren. Das adressiert einen der größten Kritikpunkte an Bitcoin: die vergleichsweise geringe Funktionalität im Vergleich zu modernen Smart-Contract-Plattformen.

Auch die bisherigen Presale-Zahlen zeigen eine bemerkenswerte Entwicklung. Trotz des schwachen Marktumfelds und des massiven Rückgangs bei ICOs und IDOs wurden bereits rund 33 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das hebt Bitcoin Hyper deutlich vom aktuellen Branchentrend ab. Zusätzlich lockt das Projekt mit einem Staking-Modell, das derzeit Renditen von bis zu 36 Prozent APY bietet.

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Marktübersicht

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