Bitcoin vor weiterem Ausverkauf? Analyst warnt vor letzter Kapitulationsphase

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Patrick KraussVerified
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Patrick Krauss ist Krypto-Autor mit Schwerpunkt auf Marktnews und Plattform-Vergleichen. Bei Cryptonews DE schreibt er vor allem Krypto-News und Branchenmeldungen. Darüber hinaus analysiert er...

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Zuletzt aktualisiert am: 

Nach dem Absturz von Bitcoin auf die Region um 60.000 US-Dollar fragen sich viele Anleger, ob das Schlimmste bereits überstanden ist. Während zahlreiche Analysten inzwischen von einer attraktiven Kaufgelegenheit sprechen, vertritt der bekannte Marktbeobachter DrProfit eine deutlich pessimistischere Ansicht.

Seiner Einschätzung nach befindet sich Bitcoin noch nicht am Ende des Bärenmarktes. Vielmehr stehe die emotional schwierigste Phase erst bevor – eine Phase, die historisch häufig von Panikverkäufen, Liquidationen und extremen Kursschwankungen geprägt war.

Das finale Tief liegt laut Analyst deutlich tiefer

Im Zentrum seiner Analyse steht das sogenannte „Confirmed BlackRock Bottom“, kurz CBB. Dabei handelt es sich um die Preisregion zwischen 40.000 und 48.000 US-Dollar, in der BlackRock Anfang 2024 seinen Spot-Bitcoin-ETF auf den Markt brachte.

Genau diese Zone betrachtet DrProfit weiterhin als wahrscheinlichsten Bereich für das finale Tief des aktuellen Marktzyklus.

Der Rückgang auf 60.000 US-Dollar sei aus seiner Sicht kein abgeschlossener Bodenbildungsprozess gewesen. Stattdessen markiere diese Region lediglich den Übergang in die nächste und oft schmerzhafteste Phase eines Bärenmarktes.

Historisch hätten Anleger häufig genau an solchen Punkten geglaubt, das Tief bereits gesehen zu haben – nur um anschließend deutlich tiefere Kurse erleben zu müssen.

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Unterstützung bei 60.000 Dollar hält noch

Kurzfristig sieht der Analyst dennoch Potenzial für eine Erholung.

Der Bereich um 60.000 US-Dollar fungiert derzeit als wichtige technische Unterstützung, die bislang verteidigt werden konnte. Solange dieses Niveau hält, sei eine Gegenbewegung in Richtung 65.000 bis 66.000 US-Dollar durchaus möglich.

Dabei handelt es sich laut DrProfit jedoch nicht um eine Trendwende, sondern eher um eine typische Bewegung innerhalb eines größeren Abwärtstrends.

Märkte bewegen sich selten geradlinig. Selbst in starken Bärenmärkten treten regelmäßig kräftige Erholungen auf, bevor die übergeordnete Richtung fortgesetzt wird. Aus diesem Grund schließt der Analyst kurzfristige Kursanstiege nicht aus, hält aber weiterhin an seiner langfristigen bärischen Einschätzung fest.

Die eigentliche Kapitulation steht laut Modell noch bevor

Besonders wichtig ist für DrProfit die fünfte Phase seines sechsstufigen Marktmodells.

Nach seiner Einschätzung hat genau diese Phase nun begonnen. In früheren Zyklen war dies oftmals der Zeitraum, in dem die größte Verzweiflung unter Anlegern entstand.

Viele Investoren würden zunächst jeden Kursrückgang als Kaufchance betrachten. Je länger ein Abwärtstrend jedoch andauere, desto größer werde der emotionale Druck. Schließlich kapitulieren häufig genau jene Marktteilnehmer, die zuvor jede Korrektur ausgesessen haben.

Der Analyst erwartet deshalb eine Phase mit starken Ausschlägen in beide Richtungen. Kurze Rallyes könnten von abrupten Einbrüchen abgelöst werden, während sowohl Long- als auch Short-Trader regelmäßig auf dem falschen Fuß erwischt werden könnten.

Kommt ein neues FTX-Ereignis?

Ein weiterer Bestandteil seiner Theorie ist das Auftreten eines größeren Schockereignisses.

DrProfit verweist darauf, dass nahezu jeder größere Bärenmarkt durch einen finalen Auslöser beschleunigt wurde. Im letzten Zyklus war dies der Zusammenbruch der Kryptobörse FTX, der letztlich zur Kapitulation vieler Marktteilnehmer führte.

Für den aktuellen Marktzyklus rechnet er ebenfalls mit einem Ereignis, das große Teile des Marktes überraschen könnte. Denkbar seien Probleme bei stark gehebelten Unternehmen, Liquidationen großer Positionen oder andere unerwartete Verwerfungen im Finanzsystem.

Solche Ereignisse würden oft aus dem Nichts auftauchen und könnten die letzte Verkaufswelle auslösen, bevor ein langfristiger Boden entsteht.

September und Oktober könnten entscheidend werden

Interessanterweise erwartet der Analyst keinen unmittelbaren Crash in den kommenden Tagen oder Wochen.

Sein Zeithorizont für die Ausbildung eines endgültigen Tiefs reicht bis in den Herbst 2026. Erst zwischen September und Oktober könnte seiner Ansicht nach die finale Bodenbildung abgeschlossen werden.

Bis dahin rechnet er mit einem nervenaufreibenden Marktumfeld, das sowohl Optimisten als auch Pessimisten wiederholt auf die Probe stellen dürfte.

Ob dieses Szenario tatsächlich eintritt, bleibt offen. Klar ist jedoch, dass die Meinungen am Markt aktuell kaum weiter auseinanderliegen könnten. Während viele On-Chain-Analysten bereits von historisch attraktiven Bewertungsniveaus sprechen, sehen andere den Kryptomarkt erst am Beginn seiner letzten Bereinigungsphase.

Liquid Chain: Infrastruktur für die nächste Blockchain-Generation

Während sich die Aufmerksamkeit vieler Anleger auf die kurzfristigen Kursschwankungen von Bitcoin richtet, entwickelt Liquid Chain eine Infrastruktur für die nächste Generation dezentraler Anwendungen. Das Projekt setzt auf eine moderne Layer-3-Architektur, die Liquidität aus mehreren führenden Netzwerken wie Bitcoin, Ethereum und Solana bündeln soll.

Dadurch möchte Liquid Chain die Skalierbarkeit verbessern und gleichzeitig die Nutzung verschiedener Blockchains vereinfachen. Das langfristige Ziel besteht darin, die Verbindung zwischen traditionellen Finanzmärkten und der Blockchain-Welt weiter auszubauen.

Der $LIQUID-Token befindet sich aktuell noch im Vorverkauf. Da die Presale-Phasen stufenweise aufgebaut sind, steigt der Preis des Tokens regelmäßig an. Frühe Investoren profitieren dadurch bereits vor dem offiziellen Börsenstart von potenziellen Buchgewinnen.

Mit seinem Fokus auf Cross-Chain-Liquidität und Infrastruktur gehört Liquid Chain zu den Projekten, die von Analysten im Bereich der Blockchain-Infrastruktur besonders aufmerksam beobachtet werden.

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Marktübersicht

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