Bitcoin: Die Chance des Lebens?
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Bitcoin steht nach dem jüngsten Kursrückgang erneut im Fokus der Anleger. Während die Stimmung am Markt von Unsicherheit geprägt ist und viele Investoren weitere Verluste befürchten, kommt der Analyst Adam Livingston zu einem deutlich optimistischeren Schluss. Seiner Einschätzung nach befindet sich die Kryptowährung inzwischen auf Bewertungsniveaus, die zuletzt während des Höhepunkts des FTX-Zusammenbruchs Ende 2022 erreicht wurden.
Besonders bemerkenswert sei dabei nicht nur die Entwicklung des Bitcoin-Kurses selbst, sondern auch die historische Schwäche gegenüber Gold. Laut Livingston könnte Bitcoin aktuell so günstig bewertet sein wie nur selten zuvor in seiner Geschichte.
Power-Law-Modell sieht Bitcoin nahe am FTX-Tief
Die Einschätzung basiert auf dem sogenannten Bitcoin Power Law, einem langfristigen Bewertungsmodell, das die Entwicklung von Bitcoin anhand eines mathematischen Wachstumstrends analysiert.
Nach Berechnungen des Analysten notiert Bitcoin bei einem Kurs von rund 60.000 US-Dollar derzeit etwa 54 Prozent unter seinem langfristigen Trendkanal. Die daraus resultierende statistische Abweichung entspricht einem Z-Score von -1,13.
Zum Vergleich: Während des FTX-Crashs im November 2022 erreichte Bitcoin eine Abweichung von 56,6 Prozent unter dem Trend. Der damalige Z-Score lag bei -1,21 und markierte den Tiefpunkt des letzten Bärenmarktes.
Aus Sicht des Modells bewegt sich Bitcoin damit heute in einem Bewertungsbereich, der statistisch nur geringfügig über dem Niveau der damaligen Kapitulationsphase liegt.
Gegenüber Gold so günstig wie selten zuvor
Noch extremer erscheint die Situation laut Livingston beim Vergleich mit Gold.
Während Bitcoin in den vergangenen Monaten deutlich an Wert verloren hat, konnte Gold seine Rallye fortsetzen und notiert weiterhin in der Nähe seiner Rekordstände. Dadurch hat sich das Verhältnis zwischen beiden Anlageklassen erheblich verschoben.
Der Analyst argumentiert, dass Bitcoin heute im Vergleich zu Gold sogar günstiger bewertet sei als während des Bärenmarktes 2022 und 2023. Um auf eine ähnliche relative Bewertung wie damals zu kommen, müsste der Bitcoin-Kurs seiner Einschätzung nach bereits bei rund 130.000 US-Dollar liegen.
Diese Entwicklung verdeutlicht, wie stark sich die Performance der beiden Anlageklassen zuletzt auseinanderentwickelt hat.
Extreme Angst dominiert den Markt
Trotz der negativen Kursentwicklung sieht Livingston die aktuelle Situation vor allem als Ausdruck extremer Marktangst. In sozialen Netzwerken und unter Analysten werden mittlerweile wieder Kursziele von 35.000 US-Dollar oder darunter diskutiert.
Nach Ansicht des Analysten würde ein derartiger Einbruch jedoch ein deutlich schwerwiegenderes wirtschaftliches Szenario voraussetzen als jenes, das aktuell vom Markt eingepreist wird.
Historisch betrachtet entstanden die attraktivsten Einstiegsgelegenheiten häufig in Phasen, in denen Bewertungsmodelle eine starke Unterbewertung signalisierten und gleichzeitig die Stimmung unter Anlegern besonders pessimistisch war. Ob sich dieses Muster erneut wiederholt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Entscheidend dürfte sein, ob Bitcoin einen nachhaltigen Boden ausbilden kann oder ob die Korrektur zunächst weiter anhält.
Liquid Chain: Infrastruktur für die nächste Blockchain-Generation
Während sich die Aufmerksamkeit vieler Anleger auf kurzfristige Kursbewegungen richtet, arbeitet Liquid Chain an einer Blockchain-Infrastruktur für langfristige Skalierbarkeit und reale Anwendungsfälle. Das Projekt kombiniert moderne Technologie mit hoher Transaktionsgeschwindigkeit und einem Fokus auf Benutzerfreundlichkeit.
Mit seinem Ansatz möchte Liquid Chain die Brücke zwischen traditionellen Finanzmärkten und der dezentralen Welt schlagen und damit die Grundlage für die nächste Welle der Blockchain-Adoption schaffen. Möglich werden soll dies durch eine Layer-3-Lösung, auf der die Liquidität von Bitcoin, Ethereum und Solana gebündelt wird.

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