Nicht HYPE, ZEC oder NEAR: Arthur Hayes geht bei diesem Altcoin all-in
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Arthur Hayes gehört zu den bekanntesten Investoren im Kryptomarkt. Der Mitgründer von BitMEX gilt als Makro-Stratege mit oft konträren Positionen und bewegt regelmäßig große Summen zwischen verschiedenen Narrativen. Während der aktuelle Bärenmarkt viele Altcoins massiv unter Druck setzt, hat Hayes nun überraschend mehrere seiner prominenten Positionen verkauft.
Zunächst trennte er sich von Hyperliquid (HYPE) und Near Protocol (NEAR), wenig später folgte sogar der komplette Ausstieg bei Zcash (ZEC). Gleichzeitig macht Hayes keinen Hehl daraus, wo er aktuell die größte Chance sieht: Worldcoin (WLD). Seine jüngsten Aussagen auf X sorgen deshalb für intensive Diskussionen im Kryptosektor.
Warum Arthur Hayes HYPE und NEAR verkauft hat
Bereits am 4. Juni erklärte Hayes auf X, dass er seine gesamten Positionen in HYPE und NEAR verkauft habe. Als Hauptgrund nannte er eine deutlich vorsichtigere Einschätzung für die kommenden Monate. Seiner Ansicht nach könnten steigende Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen im Nahen Osten die Inflation erneut anheizen. Gleichzeitig erwartet er mehrere große KI-Börsengänge bis Anfang des dritten Quartals, die Liquidität aus anderen Risikoanlagen absaugen könnten.
Darüber hinaus glaubt Hayes, dass sich die politische Stimmung in den USA gegenüber dem KI-Sektor verschlechtern könnte. Er spekuliert darauf, dass Donald Trump vor den Midterm-Wahlen eine kritischere Haltung gegenüber großen KI-Unternehmen einnehmen könnte. In Kombination mit bereits stark gestiegenen Kursen erwartet Hayes deshalb, dass viele Risikoanlagen zwischen jetzt und September ihre Hochpunkte markieren könnten.
Sein Verkauf von HYPE und NEAR bedeutet dabei nicht zwangsläufig einen langfristigen Bear Case für die Projekte. Vielmehr beschreibt Hayes den Schritt als Gewinnmitnahme nach einer starken Performance. Er möchte nach eigener Aussage Risiken reduzieren und seine Positionierung für die kommenden Monate neu ausrichten.
Warum Hayes heute seine komplette Zcash-Position verkauft hat
Noch überraschender war der vollständige Ausstieg bei Zcash. Auslöser war die jüngste Unsicherheit rund um den sogenannten Orchard Pool. Hayes erklärte, dass ihn die Diskussion um einen möglichen Exploit dazu gebracht habe, seine Investmentthese neu zu bewerten.
Zwar betonte er ausdrücklich, dass er eine tatsächliche unlimitierte Erstellung neuer ZEC-Token für äußerst unwahrscheinlich halte. Gleichzeitig könne jedoch kryptografisch nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden, dass ein solches Szenario theoretisch möglich sei. Genau diese Unsicherheit sei für ihn problematisch.
Hayes argumentiert, dass Privacy-Coins wie Zcash auf maximalem Vertrauen basieren müssen. Wer Datenschutz gegenüber Regierungen, KI-Systemen und Big-Tech-Unternehmen als Kernargument anführt, dürfe keine Zweifel an der Integrität des Systems zulassen. Der starke Kursrückgang habe ihn deshalb dazu veranlasst, die gesamte Position zu schließen. Gleichzeitig schloss er einen späteren Wiedereinstieg ausdrücklich nicht aus.
Warum Arthur Hayes jetzt auf Worldcoin setzt
Trotz seiner Verkäufe bleibt Hayes nicht an der Seitenlinie. Stattdessen hält er weiterhin an seiner Position in Worldcoin fest. In seinem jüngsten Beitrag schrieb er, dass er und sein Team WLD weiterhin besitzen und darauf hoffen, dass Elon Musk die Adoption des Projekts langfristig vorantreibt.
Hinter dieser These steckt vor allem das KI-Narrativ. Worldcoin verfolgt das Ziel, digitale Identitäten für Menschen bereitzustellen und damit zwischen echten Personen und KI-Systemen zu unterscheiden. Hayes sieht genau darin einen potenziell riesigen Zukunftsmarkt. Je stärker künstliche Intelligenz den Alltag prägt, desto wichtiger könnte der Nachweis werden, dass hinter einem Account tatsächlich ein Mensch steht.
Zusätzlich spekuliert Hayes darauf, dass Elon Musk und die zunehmende Debatte rund um KI, digitale Identität und Authentifizierung dem Thema langfristig zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen könnten. Für ihn scheint Worldcoin aktuell die attraktivste Wette auf den KI-Sektor innerhalb des Kryptomarktes zu sein. Während er bei HYPE, NEAR und ZEC Risiken sieht, betrachtet er WLD derzeit als den Altcoin mit dem stärksten asymmetrischen Chance-Risiko-Verhältnis.
Bitcoin Hyper als neuer Kurstreiber für Bitcoin?
Die Diskussion rund um Arthur Hayes zeigt vor allem eines: Selbst erfahrene Investoren suchen aktuell nach neuen Narrativen und Wachstumstreibern. Denn in einem Bärenmarkt reicht Liquidität allein oft nicht aus, um nachhaltige Kursanstiege auszulösen. Für Bitcoin könnte genau hier die nächste Entwicklungsstufe entstehen. Immer mehr Marktbeobachter richten ihren Blick auf Bitcoin-Layer-2-Lösungen, die zusätzliche Anwendungsfälle ermöglichen und damit langfristig auch die Nachfrage nach nativen BTC erhöhen könnten.
Ein Projekt, das in diesem Bereich derzeit besonders viel Aufmerksamkeit erhält, ist Bitcoin Hyper. Das Netzwerk verfolgt das Ziel, die Sicherheit von Bitcoin mit der Geschwindigkeit und Skalierbarkeit moderner Smart-Contract-Blockchains zu verbinden. Während Bitcoin als wertvollstes digitales Asset gilt, fehlen dem Netzwerk bislang viele Funktionen, die Anleger von Solana oder Ethereum gewohnt sind. Genau diese Lücke möchte Bitcoin Hyper schließen.
Im Mittelpunkt steht eine Layer-2-Infrastruktur mit einer zk-Proof-Bridge zwischen Bitcoin Layer 1 und Layer 2. Dadurch sollen BTC effizient transferiert und gleichzeitig Smart Contracts, DeFi-Anwendungen sowie deutlich schnellere Transaktionen ermöglicht werden. Technologisch orientiert sich Bitcoin Hyper dabei an modernen Skalierungsansätzen und kombiniert Eigenschaften des Solana Virtual Machine (SVM)-Ökosystems mit der Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks.
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Besonders bemerkenswert ist die Nachfrage im laufenden Presale. Obwohl sich der Kryptomarkt aktuell in einer schwierigen Phase befindet und viele Altcoins deutlich unter Druck stehen, konnte Bitcoin Hyper bereits rund 33 Millionen US-Dollar an Kapital einsammeln. Diese relative Stärke hebt das Projekt derzeit von vielen Wettbewerbern ab.
Zusätzlich lockt das Netzwerk frühe Investoren mit einem Staking-Modell, das aktuell Renditen von rund 36 Prozent APY ermöglicht. Damit adressiert Bitcoin Hyper sowohl Anleger, die auf langfristige Adoption setzen, als auch Investoren, die während der frühen Wachstumsphase zusätzliche Erträge erzielen möchten.
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