Bitcoin Prognose: Analyst erwartet Crash auf 40.000 Dollar

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Mar 2026
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Patrick Krauss ist Krypto-Autor mit Schwerpunkt auf Marktnews und Plattform-Vergleichen. Bei Cryptonews DE schreibt er vor allem Krypto-News und Branchenmeldungen. Darüber hinaus analysiert er...

Zuletzt aktualisiert am: 

Während viele Anleger auf eine Stabilisierung bei Bitcoin hoffen, bleibt ein bekannter Marktanalyst kompromisslos bearish. In einem aktuellen Marktupdate bekräftigt er seine seit Monaten laufende Strategie – und sieht weiterhin deutlich tiefere Kurse als wahrscheinlichstes Szenario.

Die Kernbotschaft: Die Bärenmarkt-Struktur sei noch nicht abgeschlossen. Vielmehr befinde sich Bitcoin kurz vor der aus seiner Sicht entscheidenden Kapitulationsphase.

Analyst hält weiter an Shorts fest

Laut dem veröffentlichten Update bleibt die Trading-Strategie unverändert. Bereits frühere Short-Positionen im Bereich zwischen 115.000 und 125.000 Dollar sollen weiterhin vollständig offen sein. Zusätzlich wurden laut dem Analysten bereits Positionen aus der Zone 79.000 bis 82.000 Dollar aktiviert – mit einem durchschnittlichen Einstiegspreis von rund 80.500 Dollar.

Weitere Orders zwischen 83.000 und 85.000 Dollar bleiben demnach ebenfalls platziert und warten auf eine mögliche Erholung des Marktes.

Die Strategie dahinter ist klar: Solange Bitcoin unterhalb von 80.000 Dollar notiert, sieht der Analyst keinen Grund, seine Positionierung zu verändern oder plötzlich bullish zu werden.

Gleichzeitig warnt er davor, aktuellen Kursbewegungen hinterherzulaufen. Gerade unterhalb von 80.000 Dollar sei das Umfeld seiner Einschätzung nach besonders volatil und ungeeignet für späte Short-Einstiege. Stattdessen setzt er weiterhin auf Geduld und disziplinierte Positionsführung.

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Sechs-Stufen-Modell: Der Markt steht laut Analyse vor der Kapitulation

Besonders interessant ist die Einordnung in ein eigenes 6-Phasen-Bärenmarktmodell.

Demnach befinde sich Bitcoin aktuell am Ende von Phase 4 – einer Marktphase, die vor allem durch Seitwärtsbewegungen, Ermüdung und Frustration geprägt sei.

Viele Anleger würden diese Phase laut dem Analysten unterschätzen. Große Crashs verlaufen selten geradlinig. Stattdessen seien langwierige Konsolidierungen, Unsicherheit und psychologische Erschöpfung typische Vorboten stärkerer Marktbewegungen.

Der Übergang in Phase 5 soll nach dieser Theorie erst beginnen, wenn Bitcoin die Marke von 60.000 Dollar nachhaltig unterschreitet.

Ab diesem Punkt erwartet der Analyst eine deutlich aggressivere Verkaufswelle.

Als mögliche Auslöser nennt er klassische Kapitulationsereignisse: erzwungene Verkäufe langfristiger Anleger, Probleme größerer Marktteilnehmer, Börsenkollaps-Szenarien oder andere sogenannte Black-Swan-Events.

Die finale Zielzone seiner Analyse bleibt unverändert: 40.000 bis 50.000 Dollar.

Zeitlich hält er einen Boden zwischen September und Oktober 2026 für das wahrscheinlichste Szenario.

Makrodaten könnten zur Belastungsprobe für Bitcoin werden

Neben der Chartstruktur richtet sich der Blick auch auf die anstehenden US-Wirtschaftsdaten.

In den kommenden Tagen stehen mehrere wichtige Veröffentlichungen an, darunter der ISM Manufacturing PMI, die ADP-Arbeitsmarktdaten sowie die viel beachteten US-Arbeitsmarktdaten (Nonfarm Payrolls).

Der Analyst sieht dabei ein mögliches Problem für die US-Notenbank: Schwächere Beschäftigungsdaten bei gleichzeitig hartnäckiger Inflation könnten die Federal Reserve in eine schwierige Lage bringen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt zudem der kommenden Sitzung unter der Führung des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh. Während Teile des Marktes auf einen eher lockeren Tonfall setzen, zeigt sich der Analyst skeptisch, ob diese Erwartungen tatsächlich erfüllt werden.

Trotz seiner bearishen Bitcoin-Prognose räumt das Update allerdings ein, dass nicht jede Position aktuell im Gewinn liegt. Die parallel gehaltenen S&P-500-Shorts liegen demnach momentan noch im Minus – dennoch bleibt die Überzeugung bestehen, dass eine größere Marktbereinigung bevorstehen könnte.

Ob sich das pessimistische Szenario tatsächlich erfüllt, dürfte sich in den kommenden Monaten zeigen. Klar ist jedoch: Die Diskussion um den nächsten großen Bitcoin-Zyklus bleibt auch 2026 so polarisiert wie selten zuvor.

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