Strategy kauft Bitcoin für 2 Milliarden Dollar – sechstgrößter Wochenkauf der Unternehmensgeschichte
Michael Saylor legt nach: Strategy hat binnen einer Woche fast 25.000 Bitcoin erworben und hält nun mehr als vier Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots. Gleichzeitig sorgt eine neue Ankündigung für Diskussionen.
Strategy hat zwischen dem 11. und 17. Mai insgesamt 24.869 BTC für rund 2,01 Milliarden US-Dollar erworben – zu einem Durchschnittspreis von 80.985 US-Dollar pro Coin. Es handelt sich damit um den sechstgrößten wöchentlichen Bitcoin-Kauf in der Unternehmensgeschichte. Der Gesamtbestand klettert damit auf 843.738 BTC mit kumulierten Anschaffungskosten von 63,9 Milliarden US-Dollar und einem durchschnittlichen Einstandspreis von 75.700 US-Dollar je Bitcoin. Beim aktuellen Marktpreis beläuft sich der Gesamtwert auf rund 65,3 Milliarden US-Dollar. Bemerkenswert: Strategy hält damit mittlerweile mehr als vier Prozent der auf 21 Millionen Einheiten begrenzten maximalen Bitcoin-Umlaufmenge.
Auf dem Weg zum Nakamoto – Ziel rückt näher
Das selbst gesteckte Ziel von einem Nakamoto – also einer Million Bitcoin – rückt mit diesem Kauf Schritt für Schritt näher. Strategy hat sich in wenigen Jahren vom Software-Unternehmen zur weltweit größten börsennotierten Bitcoin-Treasury entwickelt und gilt in der Branche als Blaupause für institutionelles Bitcoin-Engagement. Jeder neue Wochenkauf unterstreicht die Konsequenz, mit der Saylor seine Strategie verfolgt – unabhängig von kurzfristigen Kursschwankungen.
Kurswechsel beim Verkaufsverbot sorgt für Diskussionen
Zeitgleich mit dem Rekordkauf sorgt eine andere Aussage Saylors für Gesprächsstoff. Im Earnings Call zum ersten Quartal 2026 stellte er erstmals Bitcoin-Verkäufe in Aussicht – zur Sicherung von Dividendenzahlungen an Aktionäre, sofern dies langfristig Vorteile bringe. Jahrelang hatte Saylor jeden Verkauf kategorisch ausgeschlossen und Bitcoin als unveräußerbares Kernasset seiner Strategie bezeichnet. Der jetzt kommunizierte Kurswechsel wird mit finanzieller Flexibilität begründet – er markiert dennoch eine bemerkenswerte Abkehr von einem Grundsatz, der für viele Anleger wesentlicher Teil der Strategy-Investitionsthese war.
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