Ein $282 Millionen BTC-Raub treibt Monero zum Allzeithoch und zurück

Monero hat ein turbulentes Jahr hinter sich. Nach dem „Start“ bei einem Kurs von $194 explodierte der Privacy Coin auf bis zu $417, nur um wenige Wochen später wieder auf $234 abzustürzen.
Seither ging es mit Monero immer weiter bergauf, bis der Coin am 14. Januar mit einem Kurs von $789,12 sein neues Allzeithoch erreichte. Doch dieses war nicht etwa auf neue Kooperationen oder einen verstärkten Zulauf zurückzuführen, sondern auf einen Bitcoin Raub.
Zugang erschlichen
Dieser wurde erst am 16. Januar öffentlich bekannt und umfasste eine Summe von $282 Millionen. Ein Investor war zuvor auf einen Social-Engineering-Betrug mit einer Hardware-Wallet hereingefallen und verlor so Bitcoin und Litecoin im Wert von $282 Millionen an den Betrüger.

Der Angreifer gab sich als Mitarbeiter des Wallet-Anbieters Trezor aus und überredete den Investor, ihm die Wiederherstellungsphrase zu überlassen. Damit erlangte der Angreifer vollen Zugriff auf alle Coins der Web3 Wallet und saugte diese ab.
Monero als Geldwäscheinstrument genutzt
Anschließend begann der Betrüger damit, seine Beute zu waschen, und nutzte dazu Monero. Der Privacy Coin ist schließlich dafür bekannt, die Privatsphäre seiner Nutzer zu schützen. So ließ sich die Spur des Betrugs verwischen.

Der Kauf zahlreicher Coins von Monero trieb den Preis des Privacy Coins auf ein neues Allzeithoch in Höhe von $796,93. Doch dabei sollte es nicht bleiben. Nach Bekanntwerden der Geldwäsche sank der Kurs von Monero wieder deutlich ab.
Mittlerweile ist der Kurs von Monero wieder bei $496 angelangt und liegt damit deutlich unter dem Allzeithoch von vor 7 Tagen. Hinzu kommt auch noch die geopolitisch unsichere Lage, die derzeit nahezu alle Token unter Druck setzt.
