Jetzt Bitcoin verkaufen und besser Gold kaufen? Experte mit klarer Meinung
Der Bitcoin hat zuletzt eine Erholungsbewegung gestartet, bleibt im Kurs aber ganz klar hinter Gold zurück, das sich weiterhin im Aufwärtstrend befindet. Ein Experte rät nun zum Verkauf der Kryptowährung zugunsten des Edelmetalls.
Jetzt Bitcoin verkaufen und besser Gold kaufen?
Peter Schiff ist dafür bekannt, regelmäßig negative Thesen über den Bitcoin zu verbreiten, und dies hat er auch in den vergangenen Tagen wieder auf der Social-Media-Plattform X getan. Hier schrieb er: „Bitcoin hat sich dem durch die Venezuela-Krise ausgelösten Aufschwung angeschlossen und notiert wieder über 94.500 US-Dollar. Viele Spekulanten verbreiten Unsinn und versuchen, diese Nachricht als positives Signal für Bitcoin darzustellen. Lassen Sie sich nicht blenden. Nutzen Sie den Aufschwung, um zu verkaufen und den Erlös stattdessen in echtes Gold zu investieren.”
Tatsächlich hat Bitcoin nach der Verhaftung von Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte am 3. Januar aufwerten können, ob dies allerdings im Zusammenhang mit dem Ereignis steht ist fraglich. Fakt ist: BTC erlebt seit Jahresanfang deutliche ETF-Zuflüsse von der Wall Street.
Bitcoin ist gescheitert
Erst kürzlich hatte Schiff bereits gegen Bitcoin geschossen. So schrieb er anlässlich der letzten Maßnahmen der US-Notenbank Fed: “Die Rückkehr der Fed zur quantitativen Lockerung löste einen Exodus aus dem Dollar hin zu Gold und Silber aus.” Weiter führte er aus: “Es gab keinen Exodus hin zu Bitcoin, das sogar noch stärker als der US-Dollar abgewertet wurde.”
Dementsprechend ist der Bitcoin laut Peter Schiff eindeutig „gescheitert“. Dass das Asset trotz einer steigenden Liquidität nicht nach oben schießt, ist für den Ökonomen ein klares Signal, dass es fundamentale Probleme bei der Kryptowährung gibt.
Peter Schiff wird also nicht müde, den Bitcoin negativ darzustellen. Fakt ist allerdings: Anleger, die über längere Zeiträume auf den Ökonomen gehört haben, haben enorme Renditen bei Kryptowährungen verpasst.