Zcash könnte 10 % von Bitcoins Bewertung erreichen
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Zcash ist eine 2016 gestartete Kryptowährung, die sich technisch stark an Bitcoin orientiert. Beide Netzwerke besitzen eine maximale Angebotsgrenze von 21 Millionen Coins und verwenden einen Proof-of-Work-Konsens. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch beim Datenschutz: Auf der transparenten Bitcoin-Blockchain können Transaktionen, Beträge und Adressen öffentlich nachvollzogen werden.
Zcash ermöglicht dagegen neben transparenten auch abgeschirmte Transaktionen. Mithilfe sogenannter Zero-Knowledge-Proofs lässt sich mathematisch bestätigen, dass eine Transaktion gültig ist, ohne Absender, Empfänger oder Betrag offenzulegen. Nutzer können somit selbst entscheiden, ob ihre Zahlungen öffentlich oder privat erfolgen.
Befürworter betrachten Zcash deshalb als eine Art Bitcoin mit zusätzlicher Privatsphäre. Allerdings bringt diese Ausrichtung regulatorische Risiken mit sich, da Privacy-Coins von Behörden und Handelsplattformen besonders kritisch beobachtet werden. Technologisch bietet Zcash dennoch eine Funktion, die Bitcoin auf seiner Basisschicht bislang nicht besitzt.
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Spektakuläre Zcash-Prognose: Sind mehrere Tausend Dollar möglich?
Rund um Zcash kursieren derzeit ausgesprochen bullische Kursziele. Mert Mumtaz, Mitgründer des Solana-Infrastrukturunternehmens Helius, hält eine Bewertung in Höhe von zehn Prozent der Bitcoin-Marktkapitalisierung sogar für ein konservatives Szenario. Seine Argumentation: Zcash löse mit mathematisch abgesicherter Privatsphäre ein relevantes Problem, sei aber weiterhin deutlich kleiner als Projekte wie Dogecoin oder Tron. Sollte der Markt Datenschutz künftig ähnlich hoch bewerten wie Knappheit und Dezentralisierung, könnte sich diese Bewertungslücke teilweise schließen.
Auch der bekannte Krypto-Investor Barry Silbert vertritt seit Längerem die These, dass Zcash zunächst mindestens ein Prozent und langfristig möglicherweise zehn Prozent der Bitcoin-Bewertung erreichen könnte. Das wachsende Interesse an privaten Zahlungen, die begrenzte Menge von maximal 21 Millionen ZEC und die technologische Nähe zu Bitcoin bilden dabei die bullische Grundlage.
So viel Potenzial hätte Zcash bei zehn Prozent von Bitcoin
Die CoinMarketCap-Daten aus dem Anhang verdeutlichen, wie außergewöhnlich das genannte Kursziel wäre. Bitcoin besitzt dort bei einem Kurs von rund 64.278 US-Dollar eine Marktkapitalisierung von etwa 1,28 Billionen US-Dollar. Zehn Prozent davon entsprechen ungefähr 128 Milliarden US-Dollar. Zcash wird gleichzeitig bei einem Kurs von 482,34 US-Dollar lediglich mit rund 8,09 Milliarden US-Dollar bewertet.

Um die Marke von 128 Milliarden US-Dollar zu erreichen, müsste die Zcash-Marktkapitalisierung somit um den Faktor 15,8 steigen. Unter der vereinfachenden Annahme einer gleichbleibenden Umlaufmenge ergäbe sich daraus ein theoretischer ZEC-Kurs von rund 7.630 US-Dollar. Das entspräche gegenüber dem Kurs aus dem Anhang einem Potenzial von ungefähr 1.480 Prozent.
Bereits das vorsichtigere Ein-Prozent-Szenario wäre bemerkenswert. Ein Prozent der Bitcoin-Marktkapitalisierung wären rund 12,8 Milliarden US-Dollar. Damit könnte ZEC rechnerisch auf etwa 763 US-Dollar steigen – ein Plus von ungefähr 58 Prozent.
Die häufig genannte Prognose von rund 4.000 US-Dollar basiert dagegen auf einer angenommenen Zielbewertung von etwa 70 Milliarden US-Dollar. Mit den aktuelleren CoinMarketCap-Zahlen würde eine tatsächliche Zehn-Prozent-Bewertung deutlich höher ausfallen. Allerdings würde eine steigende Umlaufmenge den errechneten Preis etwas reduzieren. Zudem setzt das Szenario voraus, dass die Bitcoin-Bewertung unverändert bleibt und Zcash massiv Marktanteile gewinnt.
Bitcoin entwickelt sich weiter: Layer-2-Lösungen schaffen neue Chancen
Doch nicht nur Privacy-Coins wie Zcash entwickeln innovative Ansätze. Auch rund um Bitcoin entsteht zunehmend technologische Dynamik. Besonders spannend sind sogenannte Bitcoin-Layer-2-Lösungen, die das vergleichsweise sichere und dezentrale Fundament der größten Kryptowährung um schnellere Transaktionen, niedrigere Gebühren und zusätzliche Anwendungen erweitern sollen. Während Bitcoin auf der Basisschicht vor allem als digitales Wertaufbewahrungsmittel etabliert ist, könnten solche Netzwerke künftig auch Bereiche wie dezentrale Finanzanwendungen, Staking oder tokenisierte Vermögenswerte erschließen.
Ein Projekt, das in diesem Zusammenhang derzeit relative Stärke zeigt, ist Bitcoin Hyper. Das Konzept möchte die Vorteile von Bitcoin mit der hohen Geschwindigkeit und Skalierbarkeit der Solana-Technologie verbinden. Dafür soll eine Layer-2-Architektur entstehen, auf der Transaktionen deutlich schneller und kostengünstiger verarbeitet werden können als direkt auf der Bitcoin-Blockchain. Eine Zero-Knowledge-Proof-basierte Bridge soll zugleich die Verbindung zwischen der Bitcoin-Layer-1 und dem neuen Layer-2-Netzwerk ermöglichen. Nutzer könnten dadurch Bitcoin in das Ökosystem übertragen und dort für verschiedene Anwendungen verwenden, ohne vollständig auf die Sicherheit der ursprünglichen Blockchain verzichten zu müssen.
Jetzt am Bitcoin Hyper Presale teilnehmen

Auffällig ist insbesondere die Entwicklung des laufenden Presales. Trotz des schwachen Gesamtmarktes und des anhaltenden Bärenmarktes wurden nach Angaben des Projekts bereits rund 33 Millionen US-Dollar eingesammelt. Diese Nachfrage deutet zumindest darauf hin, dass Investoren weiterhin gezielt nach neuen Infrastrukturprojekten mit Wachstumspotenzial suchen. Zusätzlich bietet Bitcoin Hyper derzeit Staking-Renditen von rund 36 Prozent APY, wobei solche hohen Werte regelmäßig mit erheblichen Risiken verbunden sind und im weiteren Verlauf sinken können.
Das bullische Momentum im Presale macht Bitcoin Hyper damit zu einem der auffälligeren Bitcoin-Layer-2-Projekte. Sollte das Team die angekündigte Technologie erfolgreich umsetzen und tatsächlich eine nutzbare Brücke zwischen Bitcoin und einer Solana-basierten Ausführungsumgebung schaffen, könnte daraus ein interessantes Ökosystem entstehen.