Grayscale empfiehlt: Saylor sollte jetzt Bitcoin verkaufen
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Zuletzt ist STRC massiv unter Druck geraten. Der von Strategy ausgegebene Preferred Stock, der eigentlich nahe am 100-Dollar-Niveau handeln sollte, hat sich deutlich von diesem Referenzwert gelöst und zeitweise erheblich darunter notiert.
Damit rückt nicht nur STRC selbst in den Fokus, sondern auch Michael Saylor und das gesamte Finanzierungsmodell von Strategy. Denn der Markt fragt sich zunehmend, ob die komplexe Kapitalstruktur mit Preferred Shares, Dividendenverpflichtungen und Bitcoin-Beständen in einem schwachen Marktumfeld noch Vertrauen schafft. Gerade weil Strategy massiv auf Bitcoin setzt, wird jeder Stress bei STRC sofort als Signal für mögliche Risiken im gesamten Modell interpretiert.
Die zentrale Frage lautet nun: Reicht eine höhere Dividende, oder braucht es einen radikaleren Schritt?
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Grayscale-Experte: Strategy sollte Bitcoin verkaufen, um Vertrauen zurückzugewinnen
Der Grayscale Research Head Zach Pandl sieht die Lage bei Strategy offenbar nüchtern. Nach seiner Einschätzung wäre eine bloße Erhöhung der STRC-Dividende um 50 Basispunkte zwar das wahrscheinlichere Szenario, aber nicht unbedingt die Lösung des Problems. Eine solche Maßnahme würde Strategy über die kommenden zwei Jahre rund 100 Millionen US-Dollar an zusätzlichen Dividendenverpflichtungen kosten. Genau das könnte aus Sicht des Marktes sogar kritisch wirken: Das Unternehmen würde mehr Cash versprechen, ohne das eigentliche Vertrauensproblem zu lösen.
Pandl unterscheidet deshalb zwischen dem, was er erwartet, und dem, was er sich erhofft. Erwartet wird eine kleinere Anpassung bei STRC, also eine höhere Ausschüttung, um den Kurs wieder näher an das 100-Dollar-Niveau zu bringen. Erhofft wird dagegen ein deutlich größerer Schritt: Strategy könnte mehr als 3 Milliarden US-Dollar in Bitcoin verkaufen, um nahezu alle Cash-Verpflichtungen der kommenden zwei Jahre abzudecken. Ausgenommen wäre dabei nur ein Teil der Wandelanleihen.
Der Gedanke dahinter ist logisch. Solange Anleger befürchten, dass Strategy künftig unter Druck geraten könnte, Dividenden, Zinsen oder andere Verpflichtungen aus laufender Liquidität bedienen zu müssen, bleibt Unsicherheit im Markt. Würde das Unternehmen jedoch durch einen gezielten BTC-Verkauf einen großen Teil dieser Verpflichtungen im Voraus absichern, könnte das wie ein Befreiungsschlag wirken. Es würde zeigen: Strategy ist nicht gezwungen, in einer Stressphase chaotisch Bitcoin zu verkaufen, sondern schafft proaktiv Planbarkeit.
Für Saylor wäre ein solcher Schritt allerdings heikel. Er steht wie kaum ein anderer für die kompromisslose Bitcoin-Strategie. Ein Verkauf von BTC könnte kurzfristig als Schwäche interpretiert werden. Langfristig könnte er aber genau das Gegenteil bewirken: weniger Bilanzangst, mehr Vertrauen in STRC und eine stabilere Wahrnehmung der gesamten Strategy-Struktur.
Neue Kurstreiber müssen her: Warum Bitcoin Hyper jetzt auffällt
Genau hier liegt das Problem für Bitcoin: Strategy und Michael Saylor waren lange ein psychologischer Kurstreiber. Jeder BTC-Kauf galt als bullisches Signal, jede Kapitalmaßnahme als Beweis für institutionelle Nachfrage. Doch zuletzt hat sich dieses Narrativ gedreht. Wenn STRC unter Druck steht, die Kapitalstruktur komplexer wird und sogar BTC-Verkäufe diskutiert werden, wirkt Strategy nicht mehr wie ein Rückenwind, sondern eher wie eine zusätzliche Belastung für den Markt. Bitcoin braucht deshalb neue Impulse – nicht nur weitere Käufer, sondern Projekte, die echten Nutzen rund um BTC schaffen.
Spannend wird in diesem Umfeld Bitcoin Hyper. Das Projekt positioniert sich als Bitcoin-Layer-2 und will zwei Welten verbinden: die Sicherheit und Markenstärke von Bitcoin mit der Geschwindigkeit und Programmierbarkeit, die man eher von Solana kennt. Dafür setzt Bitcoin Hyper auf eine Architektur rund um eine Bitcoin-Bridge, bei der BTC auf der Layer 1 gesichert und auf der Layer 2 nutzbar gemacht werden sollen. Mithilfe von Zero-Knowledge-Technologie soll dieser Prozess effizienter und sicherer abgebildet werden, während die SVM-ähnliche Ausführung schnelle Transaktionen, DeFi-Anwendungen und dApps ermöglichen soll.
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Auffällig ist vor allem die relative Stärke im Presale. Während der Gesamtmarkt schwach bleibt und viele Altcoins kaum Momentum zeigen, hat Bitcoin Hyper laut aktuellen Presale-Daten bereits rund 33 Millionen US-Dollar eingesammelt. Dazu kommt ein Staking-Angebot von etwa 36 Prozent APY, was zusätzliche Nachfrage erzeugen kann, solange Anleger bereit sind, Presale-Risiken einzugehen.
Damit trifft Bitcoin Hyper einen Nerv: Der Markt sucht nach einem neuen Bitcoin-Narrativ. Nicht nur „Bitcoin als digitales Gold“, sondern Bitcoin als produktive Infrastruktur. Genau deshalb könnte ein Layer-2-Projekt, das Solana-Performance mit Bitcoin-Liquidität verbinden will, im aktuellen Umfeld besonders spannend sein.
