Krypto Experte: Der 4-Jahres-Zyklus ist tot, es geht los!

Der bekannte Marktanalyst Doctor Profit sorgt erneut für Diskussionen in der Kryptoszene. Nachdem er über Monate hinweg auf fallende Kurse gesetzt hatte, baut er nun schrittweise neue Positionen in Bitcoin und Ethereum auf. Besonders eine These sorgt für Aufmerksamkeit: Seiner Ansicht nach wird der klassische Vierjahreszyklus diesmal nicht wie erwartet verlaufen. Statt eines Tiefpunkts im September oder Oktober rechnet er damit, dass der Markt den Großteil der Anleger überraschen wird.
Der Vierjahreszyklus könnte dieses Mal scheitern
Nach Einschätzung des Analysten erwarten inzwischen nahezu alle Marktteilnehmer denselben Ablauf. Viele Investoren würden ihre Käufe bewusst auf September oder Oktober verschieben, weil sie dort – wie in früheren Zyklen – den Tiefpunkt des Marktes erwarten.
Genau diese Einigkeit macht ihn jedoch skeptisch. Seiner Ansicht nach funktionieren Marktzyklen häufig so lange, bis sich die Mehrheit darauf verlässt. Während am Bitcoin-Hoch kaum jemand den Vierjahreszyklus ernst genommen habe, würden nun plötzlich fast alle dieselbe Strategie verfolgen.
Deshalb hält Doctor Profit es für gut möglich, dass Bitcoin seinen Boden früher bildet und die zahlreichen Kauforders unterhalb von 50.000 US-Dollar nie erreicht werden.
Warum der Bereich um 54.000 US-Dollar entscheidend sein könnte
Statt auf einen drastischen Kurseinbruch zu warten, verweist der Analyst auf die hohe Liquidität im Bereich um 54.000 US-Dollar. Selbst wenn Bitcoin diese Zone noch anlaufen sollte, entspräche dies vom aktuellen Niveau lediglich einem Rückgang von rund 15 Prozent.
Aus seiner Sicht sei dieses Risiko langfristig attraktiv, weshalb er bereits jetzt mit dem Positionsaufbau beginnt. Dabei setzt er ausdrücklich nicht auf einen einmaligen Großeinstieg, sondern auf eine gestaffelte Kaufstrategie.
Solange sich Bitcoin zwischen 54.000 und 64.000 US-Dollar bewegt, investiert er täglich fünf Prozent seines vorgesehenen Kapitals. Steigt der Kurs über diese Zone hinaus, werden keine weiteren Käufe mehr durchgeführt.
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Tokenisierung könnte den Markt grundlegend verändern
Neben charttechnischen Faktoren verweist Doctor Profit vor allem auf die fundamentalen Veränderungen im Finanzsystem. Große Institutionen wie BlackRock sowie weitere Akteure arbeiten derzeit an der Einführung tokenisierter Wertpapiere über die Infrastruktur der DTCC.
Bereits im Oktober könnten erste größere Anwendungen starten, wodurch Aktien künftig rund um die Uhr handelbar wären. Gleichzeitig könnte bereits im August mit dem CLARITY Act ein regulatorischer Rahmen für Kryptowährungen in den USA geschaffen werden.
Nach Ansicht des Analysten würden beide Entwicklungen zusammen das Vertrauen institutioneller Investoren erheblich stärken. Selbst wenn nicht sofort Milliarden direkt in Kryptowährungen fließen sollten, würde sich das gesamte Narrativ rund um Blockchain und digitale Vermögenswerte deutlich verbessern.
Bitcoin bleibt Schwerpunkt, Ethereum wird ebenfalls aufgebaut
Für seine Strategie nutzt Doctor Profit zwei getrennte Kapitaltöpfe. Die Gewinne aus seinen zuvor geschlossenen Bitcoin- und Altcoin-Shorts hat er bereits vollständig in Bitcoin investiert.
Ein zweites, bislang ungenutztes Kapitalpolster investiert er nun schrittweise innerhalb seiner definierten Kaufzone zwischen 54.000 und 64.000 US-Dollar. Ziel ist es, über mehrere Wochen einen attraktiven Durchschnittspreis zu erzielen.
Zusätzlich verfolgt er eine feste Gewichtung zwischen Bitcoin und Ethereum. Für jeweils vier Dollar, die in Bitcoin investiert werden, fließt ein weiterer Dollar in Ethereum. Langfristig sieht er beide Kryptowährungen als Profiteure einer möglichen institutionellen Adaption und der fortschreitenden Tokenisierung traditioneller Finanzmärkte.
Ob seine Einschätzung aufgeht, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Klar ist jedoch, dass Doctor Profit inzwischen davon ausgeht, dass sich dieser Marktzyklus deutlich von früheren Bitcoin-Zyklen unterscheiden könnte.
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