Ethereum Prognose: Extrem bullischer Chart für ETH

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Patrick KraussVerified
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März 2026
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Patrick Krauss ist Krypto-Autor mit Schwerpunkt auf Marktnews und Plattform-Vergleichen. Bei Cryptonews DE schreibt er vor allem Krypto-News und Branchenmeldungen. Darüber hinaus analysiert er...

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Ethereum setzt seine zähe Seitwärtsbewegung fort. Nachdem der Kurs zuletzt erneut an der psychologisch wichtigen Marke von 2.000 US-Dollar scheiterte, notiert ETH trotz leichter Wochengewinne wieder unterhalb von 1.900 US-Dollar. Vom Rekordhoch bei rund 4.950 US-Dollar ist die zweitgrößte Kryptowährung damit mehr als 60 Prozent entfernt.

Neue Kursimpulse und relative Stärke gegenüber anderen Marktsegmenten fehlen weiterhin. Dennoch entwickelt sich das zugrunde liegende Netzwerk unabhängig vom schwachen Preis weiter. Ein Experte verweist nun auf eine fundamentale Kennzahl, die Ethereum langfristig deutlich attraktiver erscheinen lässt und womöglich eine zunehmende wirtschaftliche Nutzung der Blockchain signalisiert.

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Ethereum erreicht 70 Millionen Smart Contracts – deshalb ist die Entwicklung bullisch

Nach Daten von CryptoQuant wurden auf der Ethereum-Blockchain mittlerweile mehr als 70 Millionen unterschiedliche Smart Contracts erstellt. Die Kennzahl „Contracts Count Total“ erfasst die kumulierte Zahl einzigartiger Verträge im Netzwerk. Ein Smart Contract ist vereinfacht gesagt ein Programm, das unter einer eigenen Adresse auf Ethereum ausgeführt wird und festgelegte Abläufe automatisiert. Solche Anwendungen bilden unter anderem die technische Grundlage für dezentrale Börsen, Kreditprotokolle, Stablecoins, tokenisierte Vermögenswerte, NFTs und Blockchain-Spiele.

Besonders auffällig ist die Beschleunigung des Wachstums. Während sich die Gesamtzahl Anfang 2025 noch unterhalb von 40 Millionen bewegte, zeigt der von CryptoQuant veröffentlichte Chart anschließend einen steilen Anstieg auf mehr als 70 Millionen. Der Analyst Darkfost bezeichnet diese Entwicklung deshalb als einen der bullischsten verfügbaren Ethereum-Charts. Seine These: Anleger sollten nicht ausschließlich auf den schwachen ETH-Kurs schauen, weil die technologische Infrastruktur im Hintergrund erheblich schneller expandiert.

Grundsätzlich ist der Anstieg positiv. Jeder neue Vertrag kann für eine zusätzliche Anwendung, einen Token oder einen automatisierten Prozess stehen. Eine wachsende Zahl an Deployments deutet somit darauf hin, dass Entwickler Ethereum weiterhin intensiv als programmierbare Abwicklungsschicht nutzen. Langfristig können mehr Anwendungen zusätzliche Transaktionen, eine größere Nachfrage nach Blockspace und damit eine stärkere wirtschaftliche Bedeutung des Netzwerks erzeugen.

Dennoch ist die Kennzahl kein eindeutiger Beweis für eine entsprechend stark steigende Nachfrage nach ETH. Der Wert ist kumulativ und sinkt daher kaum. Außerdem können Entwickler identische Verträge automatisiert und in großer Zahl bereitstellen. Frühere Untersuchungen zeigten, dass ein beträchtlicher Anteil der Ethereum-Verträge aus kopiertem oder sehr ähnlichem Code besteht. Entscheidend ist daher nicht nur, wie viele Verträge existieren, sondern ob diese dauerhaft Nutzer, Kapital und Gebühren anziehen.

Trotz dieser Einschränkung sendet der beschleunigte Anstieg ein konstruktives Signal: Der Preis stagniert, während sich die programmierbare Infrastruktur weiter ausbreitet. Sollte daraus künftig eine höhere reale Nutzung entstehen, könnte die derzeitige Divergenz zwischen Netzwerkwachstum und Kursentwicklung langfristig Aufholpotenzial für ETH schaffen.

Ethereum-ETFs verlieren ihre Rolle als verlässlicher Kurstreiber

Neben der positiven Entwicklung der Ethereum-Infrastruktur zeigt sich auf der Nachfrageseite weiterhin ein deutlich schwächeres Bild. Die Kapitalflüsse der US-Spot-ETFs haben sich gegenüber der starken Marktphase im Jahr 2025 klar verändert. Damals begleiteten hohe Zuflüsse den Anstieg von Ethereum in Richtung 4.000 bis 4.800 US-Dollar. Zuletzt dominieren dagegen immer wieder Abflüsse, während ETH nur noch im Bereich zwischen etwa 1.800 und 1.900 US-Dollar notiert.

Solche ETF-Abflüsse bedeuten nicht automatisch, dass institutionelle Investoren Ethereum grundsätzlich aufgegeben haben. Dahinter können auch Gewinnmitnahmen, Portfolioanpassungen oder eine allgemeine Reduzierung des Marktrisikos stehen. Dennoch fehlt dem Markt damit ein Nachfragekanal, der während der vorherigen Rally erheblich zum positiven Momentum beigetragen hatte.

Zugleich zeigt die Entwicklung, dass selbst starke institutionelle Zuflüsse keinen dauerhaften Kursboden garantieren. Verschlechtert sich das übergeordnete Marktumfeld, können auch ETFs einen breiteren Abwärtstrend nicht vollständig auffangen. Für ein wirklich bullisches Signal würde daher ein einzelner starker Zuflusstag kaum ausreichen. Notwendig wären vielmehr mehrere Wochen mit stabilen Nettozuflüssen, begleitet von steigenden Kursen und einer verbesserten Marktstruktur.

Erst dann ließe sich argumentieren, dass institutionelle Nachfrage wieder nachhaltig zurückkehrt und Ethereum bei niedrigeren Bewertungen erneut akkumuliert wird.

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Während Ethereum schwächelt: Bitcoin Hyper zeigt relative Stärke

Während Ethereum trotz wachsender Netzwerkinfrastruktur weiterhin mit schwachen ETF-Flows und fehlendem Kursmomentum kämpft, suchen spekulative Anleger verstärkt nach jüngeren Krypto-Narrativen. Besonders Bitcoin-Layer-2-Lösungen könnten profitieren, da sie die hohe Sicherheit und Liquidität von Bitcoin mit schnelleren Transaktionen, niedrigeren Gebühren und programmierbaren Anwendungen verbinden sollen. Ein Projekt, das in diesem Bereich derzeit relative Stärke zeigt, ist Bitcoin Hyper. Selbst im schwachen Marktumfeld nähert sich der Presale nach aktuellen Angaben der Marke von 33 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig werden für gestakte HYPER-Token derzeit rund 36 Prozent APY ausgewiesen.

Das Konzept zielt darauf ab, zentrale Vorteile von Bitcoin und Solana miteinander zu kombinieren. Bitcoin soll langfristig als sichere Abwicklungsschicht dienen, während eine auf der Solana Virtual Machine basierende Layer 2 schnelle und kostengünstige Ausführungen ermöglicht. Nutzer sollen BTC über eine sogenannte Canonical Bridge auf die zweite Ebene übertragen und dort für DeFi-Anwendungen, dezentrale Börsen oder weitere Smart-Contract-Funktionen einsetzen können.

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hyper

Transaktionen sollen gebündelt, durch Zero-Knowledge-Beweise überprüft und anschließend auf Bitcoins Layer 1 verankert werden. Damit adressiert Bitcoin Hyper eine zentrale Schwäche des Bitcoin-Netzwerks: Die Blockchain gilt als besonders sicher, bietet nativ jedoch nur eingeschränkte Möglichkeiten für komplexe Anwendungen.

Das starke Presale-Ergebnis zeigt zumindest, dass Anleger dem Bitcoin-L2-Narrativ weiterhin Aufmerksamkeit schenken. Entscheidend wird allerdings sein, ob das Team die angekündigte Infrastruktur tatsächlich veröffentlicht, die Bridge sicher funktioniert und Entwickler sowie Nutzer auf das Netzwerk wechseln. Wer darauf wettet, könnte jetzt noch günstig bei HYPER einsteigen.

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