Ethereum Prognose: Kommt jetzt das Mega-Upgrade?
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Ethereum notiert aktuell bei rund 2.300 US-Dollar und bleibt damit die zweitwertvollste Kryptowährung der Welt. Dennoch liegt der Kurs weiterhin etwa 50 Prozent unter dem Allzeithoch – ein Zeichen dafür, dass trotz fundamentaler Stärke noch Aufholpotenzial besteht.
Besonders auffällig ist das extrem aktive Entwickler-Ökosystem: Kaum ein anderes Netzwerk entwickelt sich so dynamisch weiter. Regelmäßige Upgrades treiben Innovation, Skalierung und Effizienz kontinuierlich voran. Technologisch gehört Ethereum in vielen Bereichen weiterhin zur Spitze.
Mit dem nächsten großen Upgrade steht nun ein weiterer Meilenstein bevor, der das Fundament des Netzwerks erneut deutlich verändern und langfristig stärken könnte.
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Ethereum-Upgrades im Überblick – und warum „Glamsterdam“ alles verändern könnte
Ethereum hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Transformation durchlaufen. Der wohl wichtigste Schritt war „The Merge“ im September 2022. Mit diesem Upgrade wechselte das Netzwerk von Proof of Work zu Proof of Stake und reduzierte den Energieverbrauch um rund 99,95 Prozent. Gleichzeitig wurde die Beacon Chain vollständig integriert – die Grundlage für das heutige Konsenssystem.
Im April 2023 folgte „Shapella“, das erstmals Staking-Auszahlungen ermöglichte. Validatoren konnten ihre gestakten ETH sowie Rewards flexibel abheben. Technische Verbesserungen wie effizientere Gas-Nutzung machten das Netzwerk zusätzlich performanter.
Ein Jahr später setzte „Dencun“ neue Maßstäbe für Skalierung. Mit Proto-Danksharding (EIP-4844) wurden sogenannte Blob-Transaktionen eingeführt, die die Kosten für Layer-2-Lösungen massiv reduzierten. Das war ein entscheidender Schritt für günstigere Transaktionen im gesamten Ethereum-Ökosystem.

2025 brachte „Pectra“ weitere Fortschritte: Wallets wurden deutlich flexibler, Staking effizienter und die Datenkapazität für Rollups erhöht. Kurz darauf legte „Fusaka“ den Fokus auf Datenverfügbarkeit und erhöhte das Gaslimit – wichtige Grundlagen für mehr Durchsatz.
Glamsterdam: Der nächste große Sprung
Nun rückt „Glamsterdam“ in den Fokus – ein Upgrade, das weit über inkrementelle Verbesserungen hinausgeht. Ziel ist es, Ethereum Layer 1 selbst deutlich skalierbarer zu machen. Dabei stehen drei zentrale Themen im Mittelpunkt: höhere Geschwindigkeit, mehr Kapazität und langfristige Nachhaltigkeit.
Ein Kernelement ist die sogenannte Proposer-Builder-Separation (ePBS). Diese trennt die Rollen beim Erstellen von Blöcken klar voneinander und integriert diesen Prozess direkt ins Protokoll. Dadurch entfällt die Abhängigkeit von externen Relays, während gleichzeitig größere Datenmengen verarbeitet werden können. Die verfügbare Zeit zur Verbreitung von Blöcken steigt deutlich – ein entscheidender Hebel für mehr Skalierung.
Zusätzlich sorgen „Block-Level Access Lists“ dafür, dass Transaktionen künftig parallel statt sequenziell verarbeitet werden können. Das Netzwerk weiß im Voraus, welche Daten benötigt werden, und kann Prozesse gleichzeitig ausführen. Das erhöht nicht nur die Geschwindigkeit, sondern vereinfacht auch die Synchronisierung neuer Nodes erheblich.
Ein weiterer Fokus liegt auf Nachhaltigkeit: Neue Mechanismen passen die Gebühren für Datenspeicherung realistischer an und verhindern, dass die Blockchain unkontrolliert wächst. Gleichzeitig wird das Netzwerk widerstandsfähiger gegenüber Angriffen und effizienter im Betrieb.
Unterm Strich zeigt sich: Glamsterdam ist kein gewöhnliches Upgrade. Es ist ein struktureller Eingriff in die Architektur von Ethereum, der die Grundlage für massive Skalierung auf Layer 1 schaffen könnte – und damit das bisherige Narrativ, dass Skalierung primär über Layer 2 erfolgt, grundlegend erweitert.
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Nach Ethereum: Kommt der nächste Skalierungsboom zu Bitcoin?
Layer-2-Lösungen sind aus dem Ethereum-Ökosystem längst nicht mehr wegzudenken. Sie haben entscheidend dazu beigetragen, Transaktionskosten zu senken und die Skalierbarkeit massiv zu verbessern – ohne die Sicherheit des Layer 1 zu gefährden. Rollups, Sidechains und modulare Ansätze haben Ethereum in eine neue Entwicklungsphase geführt. Genau dieses Erfolgsmodell könnte nun auch auf Bitcoin übertragen werden.
Die Idee dahinter: Wenn Bitcoin durch Layer-2-Technologien funktionaler wird und erstmals echte DeFi-, Smart-Contract- oder Zahlungsanwendungen in größerem Stil ermöglicht, könnte sich ein völlig neuer Nachfrageimpuls ergeben. Bislang gilt Bitcoin primär als Wertspeicher – doch mit mehr Utility könnte sich das Narrativ erweitern. Ein solcher Wandel hätte das Potenzial, als neuer Kurstreiber zu wirken, da steigender Nutzen direkt mit wachsender Nachfrage nach dem nativen Asset einhergehen würde.
Damit entsteht zugleich eine neue Wettbewerbssituation. Sollte Bitcoin im Bereich DeFi oder Skalierung aufholen, könnte es perspektivisch stärker in Konkurrenz zu Ethereum und Solana treten – insbesondere, wenn bestehende Vorteile wie Sicherheit und Markenstärke mit neuer Funktionalität kombiniert werden.
Ein Projekt, das diese Entwicklung exemplarisch aufgreift, ist der Coin Launch von Bitcoin Hyper. Bereits im Presale zeigt sich eine auffällige relative Stärke, obwohl sich der Gesamtmarkt weiterhin in einer eher verhaltenen Phase befindet. Das Konzept zielt darauf ab, die Stärken von Bitcoin und Solana zu vereinen: Sicherheit und Dezentralität auf der einen Seite, hohe Geschwindigkeit und Skalierbarkeit auf der anderen.

Technologisch setzt Bitcoin Hyper auf eine zk-basierte Bridge zwischen Layer 1 und Layer 2, um schnelle und sichere Transaktionen zu ermöglichen. Gleichzeitig bietet das Projekt attraktive Staking-Renditen von rund 36 Prozent APY, was zusätzlich Kapital anzieht. Trotz des schwierigen Marktumfelds konnten bereits rund 32,5 Millionen US-Dollar eingesammelt werden.
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