USA gründen Bitcoin-Reserve: Treibstoff für 1,5 Mio. $ Prognose?

Die US-amerikanische **Strategische Bitcoin-Reserve** sorgte am 6. März 2025 für Schlagzeilen. Ein neues Dekret legt fest, wie staatliche Bitcoin-Bestände verwaltet werden sollen, und erlaubt die Entwicklung budgetneutraler Strategien zum Erwerb weiterer Bitcoins. Die Verordnung sieht jedoch kein offenes Kaufprogramm am Markt vor und nennt keine konkreten Mengen für zusätzliche Käufe.
Dieser Rahmen rückt die Rolle der staatlichen Nachfrage neben dem Interesse von Institutionen und Unternehmen an **Bitcoin** in den Mittelpunkt. Zudem liefert er den politischen Kontext für das bullische Szenario von **Cathie Wood**, die laut Berichten von TheStreet einen Kurs von **1,5 Millionen Dollar** für möglich hält.
Das Dekret vom 6. März etabliert offiziell eine Strategische Bitcoin-Reserve sowie ein separates „United States Digital Asset Stockpile“ für andere staatliche digitale Vermögenswerte.
Dem Erlass zufolge wird die Reserve mit Bitcoins kapitalisiert, die das Finanzministerium durch straf- oder zivilrechtliche Einziehungen oder im Zuge bestimmter Bußgeldzahlungen erhalten hat. Die Behörden wurden angewiesen, ihre Befugnisse zur Übertragung von Staats-Bitcoin an die Reserve zu prüfen und dem Finanzminister Bericht zu erstatten.
Bitcoins in der Strategischen Bitcoin-Reserve dürfen nicht verkauft werden und sollen als Reservevermögen der Vereinigten Staaten erhalten bleiben, sofern die Gesetze nichts anderes vorsehen. Das Dekret beschreibt **Bitcoin** als ein Gut mit einem dauerhaft begrenzten Angebot von **21 Millionen Coins** und stellt fest, dass die Regierung erhebliche Mengen an BTC hält, ohne jedoch eine genaue Gesamtsumme zu nennen.
Befugnis zur Prüfung weiterer Bitcoin-Käufe
Das Dekret weist die Minister für Finanzen und Handel an, Strategien für den Erwerb zusätzlicher staatlicher Bitcoins zu entwickeln. Diese Strategien müssen budgetneutral sein und dürfen keine zusätzlichen Kosten für die US-Steuerzahler verursachen.
Das begleitende Fact Sheet des Weißen Hauses bestätigt, dass das Finanz- und Handelsministerium autorisiert sind, budgetneutrale Akquisitionsstrategien zu entwerfen. Die Richtlinie konzentriert sich auf die Strategieentwicklung; sie legt weder Kaufbeträge noch Zeitpläne oder Methoden fest.
Der Vorrat an anderen digitalen Assets wird im Dekret anders behandelt. Es heißt, dass die Regierung keine weiteren Bestände über die durch Einziehungen oder Bußgelder hinausgehenden Werte erwerben wird, es sei denn, es folgen weitere exekutive oder legislative Maßnahmen. Der Finanzminister kann jedoch Verwaltungsstrategien für diesen Vorrat festlegen, was auch potenzielle Verkäufe einschließt.
ARKs Bitcoin-Modell: Was die Nachrichten sagen

TheStreet berichtete, dass das Multi-Szenario-Modell von **ARK Invest** den Basiskurs für Bitcoin im Jahr 2030 zwischen **730.000 $ und 750.000 $** ansetzt, während das Bull-Case-Szenario bei **1,5 Millionen $** liegt. Dieser optimistische Ausblick stützt sich auf die institutionelle Adoption, das begrenzte Angebot von Bitcoin und seine Etablierung als legitimer digitaler Wertspeicher.
Die Obergrenze von 21 Millionen Coins wird explizit im Dekret erwähnt. Darin heißt es auch, dass ein festes Angebot einen strategischen Vorteil für jene Nationen schafft, die zu den Ersten gehören, die eine strategische Bitcoin-Reserve aufbauen. Diese Aussagen verdeutlichen, warum die Erwerbsbefugnis der Reserve für die Debatte um die Bitcoin-Nachfrage relevant ist, auch wenn das Dekret noch kein aktives Kaufprogramm startet.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert Bitcoin über **75.000 $**, nachdem er vier Tage zuvor noch unter 65.000 $ gehandelt wurde. Marktberichte bestätigten zudem, dass Bitcoin vor vier Jahren bei etwa 35.000 $ lag, bevor er im Oktober 2025 die Marke von **126.000 $** erreichte. Diese Zahlen verdeutlichen die Dimensionen einer langfristigen 1,5-Millionen-Dollar-Prognose, stellen jedoch keine Garantie für die zukünftige Entwicklung dar.