Solana Kursanalyse: Viel zu günstig?
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Solana gehört 2026 zu den großen Verlierern am Kryptomarkt. Aktuell notiert SOL nur noch bei rund 70 US-Dollar und damit etwa 75 Prozent unter seinem bisherigen Allzeithoch. Der Kurs wirkt angeschlagen, das Momentum bleibt schwach und auch die Stimmung unter Anlegern ist deutlich vorsichtiger geworden.
Doch während der Marktpreis massiv eingebrochen ist, entwickelt sich das Netzwerk fundamental teilweise in die entgegengesetzte Richtung. Genau diese Divergenz könnte Solana derzeit besonders interessant machen. Denn gemessen an der tatsächlichen Nutzung erscheint die Blockchain inzwischen so günstig bewertet wie lange nicht mehr.
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Solana 53 Prozent günstiger – doch das Volumen bleibt nahezu identisch
Besonders eindrucksvoll zeigt sich diese Diskrepanz beim Onchain-Handelsvolumen. Im Juli 2024 wurde SOL noch bei rund 155 US-Dollar gehandelt. Gleichzeitig lag das monatliche Spot-Volumen auf Solana laut den dargestellten Blockworks-Daten bei ungefähr 49,8 Milliarden US-Dollar. Zwei Jahre später kostet SOL nur noch rund 73 US-Dollar – also etwa 53 Prozent weniger. Das Handelsvolumen liegt mit rund 49,7 Milliarden US-Dollar jedoch praktisch auf dem gleichen Niveau.
Damit ist die Bewertung des Tokens erheblich gefallen, während die wirtschaftliche Aktivität im Ökosystem vergleichsweise stabil geblieben ist. Für Anleger kann genau diese Entwicklung interessant sein. Denn normalerweise geht ein massiver Kursrückgang während eines Bärenmarktes häufig auch mit deutlich weniger Nutzung, Liquidität und Interesse einher. Bei Solana lässt sich diese Schwäche zumindest anhand dieses Indikators nicht im gleichen Umfang erkennen.
Zudem hat sich die Zusammensetzung des Volumens verändert. Während 2024 Memecoins einen großen Anteil der Aktivität ausmachten, spielen mittlerweile Stablecoin-Handel, Stablecoin-Swaps, ausländische Token, tokenisierte Vermögenswerte und weitere Anwendungen eine größere Rolle. Das Solana-Ökosystem scheint sich damit breiter aufzustellen.
Natürlich garantiert ein stabiles Onchain-Volumen keine steigenden SOL-Kurse. Dennoch entsteht eine bemerkenswerte Divergenz: Der Token ist heute wesentlich günstiger, obwohl das Netzwerk weiterhin ähnlich intensiv genutzt wird. Sollte sich das Marktumfeld wieder verbessern, könnte gerade diese Bewertungsdiskrepanz für zusätzliches Aufholpotenzial sorgen.
Vier weitere Charts zeigen fundamentale Stärke bei Solana
Auch vier weitere Netzwerkkennzahlen zeichnen ein überraschend robustes Bild. Besonders auffällig sind zunächst die Einnahmen der Solana-Anwendungen. Diese erreichten im Juli rund 82,9 Millionen US-Dollar und damit den höchsten Wert seit Februar. Trotz des schwachen SOL-Kurses verdienen Anwendungen innerhalb des Ökosystems also weiterhin erhebliche Summen.
Gleichzeitig soll Solanas Anteil an den gesamten Netzwerkumsätzen verschiedener Blockchains im Juli auf rund 16,5 Prozent gestiegen sein. Damit lag Solana laut der dargestellten Auswertung auf dem dritten Platz und sogar vor Ethereum. Gerade vor dem Hintergrund der deutlich niedrigeren Bewertung von SOL spricht dies für eine weiterhin starke wirtschaftliche Aktivität.
Bullisch wirkt außerdem die Entwicklung bei Stablecoins. Deren umlaufendes Angebot auf Solana stieg auf rund 15,7 Milliarden US-Dollar und erreichte damit ein neues Allzeithoch. Eine hohe Stablecoin-Liquidität ist für DeFi, Trading und Zahlungsanwendungen besonders wichtig und schafft zugleich die Grundlage für zukünftiges Wachstum.
Schließlich kehren auch Memecoins zurück. Ihr Anteil am Solana-DEX-Volumen soll zuletzt wieder auf ungefähr 25 Prozent gestiegen sein. Damit wächst ausgerechnet jener Bereich erneut, der in früheren Marktphasen bereits enorme Aktivität auf Solana gebracht hatte. Zusammengenommen zeigen die Daten deshalb ein ungewöhnliches Bild: Der Preis von SOL befindet sich tief im Bärenmarkt – wesentliche Netzwerkkennzahlen dagegen keineswegs.
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Bitcoin-L2 als nächster Hype? Bitcoin Hyper zeigt relative Stärke
Die starken Fundamentaldaten von Solana zeigen zugleich, warum dessen technologische Architektur für andere Bereiche des Kryptomarkts interessant bleibt. Besonders spannend ist dabei die Frage, ob sich die Geschwindigkeit und Effizienz moderner Blockchains mit der Sicherheit und Liquidität von Bitcoin verbinden lassen. Genau hier setzen neue Bitcoin-Layer-2-Projekte an. Während SOL selbst im Bärenmarkt unter erheblichem Verkaufsdruck steht, könnte diese technologische Kombination einen völlig neuen Wachstumsmarkt erschließen.
Ein Projekt, das diesen Ansatz verfolgt, ist Bitcoin Hyper (HYPER). Die geplante Layer-2-Lösung möchte die Vorteile von Bitcoin mit einer leistungsfähigen, an Solana orientierten Ausführungsumgebung kombinieren. Bitcoin stellt dabei gewissermaßen die Basis dar, während die zusätzliche Infrastruktur schnellere und günstigere Transaktionen sowie komplexere Anwendungen ermöglichen soll. Damit könnten perspektivisch auch Bereiche wie DeFi, Tokenisierung und weitere Web3-Anwendungen stärker in das Bitcoin-Ökosystem integriert werden.
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Eine zentrale Rolle soll dabei eine Zero-Knowledge-Proof-Bridge zwischen Bitcoin-Layer-1 und der neuen Layer-2 spielen. Nutzer sollen BTC zwischen beiden Ebenen bewegen und anschließend innerhalb der skalierbaren Umgebung einsetzen können. Der Ansatz adressiert damit eines der größten strukturellen Probleme von Bitcoin: Die Blockchain gilt zwar als besonders sicher und dezentral, ist für schnelle und komplexe Anwendungen jedoch nur begrenzt ausgelegt.
Auch am Markt zeigt Bitcoin Hyper derzeit relative Stärke. Trotz des schwachen Krypto-Umfelds wurden im Presale nach Angaben des Projekts bereits rund 33 Millionen US-Dollar eingesammelt. Hinzu kommt das Staking-Angebot, das aktuell mit ungefähr 36 Prozent APY beworben wird, wobei sich diese Rendite mit steigender Beteiligung verändern kann.