Ethereum Prognose: Arthur Hayes kauft aggressiv ETH
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Ethereum gerät erneut unter Druck. In den vergangenen 24 Stunden verlor die zweitgrößte Kryptowährung mehr als 5 Prozent und fiel wieder unter die Marke von 1.900 US-Dollar. Damit ist der jüngste Angriff auf die psychologisch wichtige Schwelle von 2.000 US-Dollar vorerst gescheitert. Kurzfristig könnten weitere Gewinnmitnahmen folgen, zumal sich der gesamte Kryptomarkt weiterhin in einer anfälligen Phase befindet. Eine ausgedehnte Konsolidierung oder ein erneuter Test tieferer Unterstützungen bleibt daher möglich.
Langfristig orientierte Investoren sehen solche Rücksetzer jedoch häufig als Chance. Auch BitMEX-Mitgründer Arthur Hayes bleibt augenscheinlich bullisch und nutzt die aktuelle Kursschwäche für weitere Ethereum-Käufe.
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Arthur Hayes kauft Ethereum für weitere 6,32 Millionen US-Dollar
Arthur Hayes hat seine Ethereum-Position offenbar erneut deutlich ausgebaut. Nach Angaben des Blockchain-Analyseanbieters EmberCN kaufte der BitMEX-Mitgründer zuletzt weitere 3.298 ETH. Zum Zeitpunkt der Transaktion entsprach dies einem Gegenwert von rund 6,32 Millionen US-Dollar. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Kaufpreis von ungefähr 1.916 US-Dollar je Ether. Hayes nutzte damit ausgerechnet die jüngste Schwächephase, um sein Engagement weiter zu erhöhen.
Der Kauf ist dabei kein isoliertes Ereignis. Bereits seit dem 15. Juli soll Hayes schrittweise größere Ethereum-Positionen aufgebaut haben. Insgesamt investierte er demnach rund 13,82 Millionen US-Dollar in etwa 7.212,6 ETH. Die jüngste Transaktion macht somit fast die Hälfte seines gesamten Kapitaleinsatzes innerhalb dieser Kaufserie aus. Nach Angaben des Berichts wurden die benötigten Mittel zuvor von den institutionellen Handelsplattformen FalconX und Galaxy Digital abgezogen.
Das Vorgehen deutet darauf hin, dass Hayes die aktuelle Korrektur nicht als strukturelle Schwäche von Ethereum interpretiert. Vielmehr scheint er Kurse im Bereich um 1.900 US-Dollar als attraktives Einstiegsniveau zu betrachten. Zwar garantiert auch ein großer Kauf eines bekannten Marktteilnehmers keine kurzfristige Bodenbildung. Dennoch besitzt die Transaktion Signalwirkung: Hayes setzt einen Millionenbetrag ein, während andere Investoren Gewinne realisieren und der Markt erneut Risiko abbaut. Damit verfolgt er eine klassische antizyklische Strategie. Sollte Ethereum die Konsolidierung erfolgreich abschließen und später wieder über 2.000 US-Dollar steigen, könnte sich der Rücksetzer tatsächlich als günstige Akkumulationsphase erweisen.
Relative Stärke im Bärenmarkt: Bitcoin Hyper rückt in den Fokus
Während Arthur Hayes die aktuelle Schwäche bei Ethereum zum Ausbau seiner Position nutzt, suchen Anleger zugleich nach Projekten, die selbst im schwierigen Marktumfeld eine auffällige relative Stärke zeigen. Besonders spannend erscheint dabei das Segment der Bitcoin-Layer-2-Lösungen. Diese sollen das grundsätzlich sichere und etablierte Bitcoin-Netzwerk um schnellere Transaktionen, niedrigere Gebühren und zusätzliche Anwendungsmöglichkeiten erweitern. Ein Projekt, das in diesem Zusammenhang verstärkt Aufmerksamkeit erhält, ist Bitcoin Hyper.
Das Konzept verfolgt das Ziel, die zentralen Vorteile von Bitcoin mit der hohen Geschwindigkeit und Effizienz moderner Blockchain-Infrastrukturen zu verbinden. Dafür setzt Bitcoin Hyper nach Angaben des Projekts auf Technologien aus dem Solana-Ökosystem. Während Bitcoin auf der Layer 1 weiterhin als sichere Abwicklungs- und Wertschicht dienen soll, übernimmt die Layer-2-Infrastruktur die schnellere Ausführung von Transaktionen und Anwendungen. Dadurch könnten perspektivisch auch DeFi-Protokolle, Zahlungen oder andere dezentrale Anwendungen auf Basis von Bitcoin umgesetzt werden.
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Eine wichtige Rolle spielt dabei die geplante Zero-Knowledge-Proof-Bridge. Sie soll Vermögenswerte zwischen der Bitcoin-Layer-1 und der neuen Layer-2-Umgebung übertragen, ohne die Sicherheit der Basisschicht vollständig aufzugeben. Damit adressiert Bitcoin Hyper eines der zentralen Probleme des Bitcoin-Netzwerks: die begrenzte Skalierbarkeit bei gleichzeitig hoher Nachfrage.
Auch der Presale zeigt bislang eine bemerkenswerte Dynamik. Trotz des weiterhin schwachen Kryptomarkts wurden nach Projektangaben bereits rund 33 Millionen US-Dollar eingesammelt. Dies deutet auf ein vergleichsweise hohes Interesse der Anleger hin und unterstreicht die relative Stärke des Projekts. Zusätzliche Nachfrage könnte durch das Staking-Modell entstehen, das derzeit eine variable Rendite von rund 36 Prozent APY ausweist.