Bitcoin vor der Kapitulation? Analyst warnt vor Crash
Wir legen Wert auf Transparenz: Einige Links auf unserer Seite sind Affiliate-Links, über die wir Provisionen erhalten können. Das hat aber keinen Einfluss auf unsere Bewertungen - unsere Redaktion arbeitet völlig unabhängig und nach festen Qualitätskriterien. Mehr dazu: https://cryptonews.com/de/affiliate-disclaimer/

Bitcoin bewegt sich weiterhin in einer kritischen Marktphase. Nach den starken Kursverlusten der vergangenen Monate hoffen viele Anleger auf eine nachhaltige Erholung. Doch nicht alle Marktbeobachter sind überzeugt, dass der Tiefpunkt bereits erreicht wurde.
Der bekannte Krypto-Analyst DrProfit geht weiterhin davon aus, dass der Markt zunächst eine letzte Bereinigungsphase durchlaufen muss, bevor ein langfristiger Boden entsteht. Kurzfristige Kursschwankungen spielen für seine Analyse dabei kaum eine Rolle. Stattdessen konzentriert er sich auf On-Chain-Daten, historische Marktzyklen und die bevorstehenden Entscheidungen der US-Notenbank.
Kurzfristige Erholungen ändern nichts am Gesamtbild
Aus Sicht des Analysten sind Bewegungen zwischen 60.000 und 68.000 US-Dollar derzeit lediglich normale Schwankungen innerhalb eines größeren Abwärtstrends.
Während viele Trader jede Bewegung von wenigen Prozent genau verfolgen, sieht DrProfit den Fokus weiterhin auf einer deutlich größeren Struktur. Solange sich Bitcoin innerhalb dieser Spanne bewegt, ändere sich an seinem übergeordneten Szenario nichts.
Der Analyst hält deshalb unverändert an seiner Einschätzung fest, dass der Markt noch keine finale Kapitulation erlebt hat. Entsprechend bleiben auch seine langfristigen Positionierungen unverändert.
On-Chain-Daten zeigen erste Anzeichen von Kapitulation
Besonders aufmerksam verfolgt DrProfit aktuell die Entwicklung des sogenannten aSOPR-Indikators.
Die Kennzahl misst, ob Bitcoin-Anleger ihre Coins im Durchschnitt mit Gewinn oder Verlust verkaufen. Aktuell zeigt der Indikator, dass zunehmend Investoren Verluste realisieren.
Betroffen sind vor allem Anleger, die während der Hochphase des Marktes zwischen 70.000 und 100.000 US-Dollar eingestiegen sind. Viele dieser Marktteilnehmer beginnen nun erstmals damit, ihre Positionen unter dem ursprünglichen Kaufpreis zu verkaufen.
Für den Analysten ist dies ein wichtiges Signal, da solche Verlustverkäufe häufig in den späteren Phasen eines Bärenmarktes auftreten.
Der große Ausverkauf könnte noch bevorstehen
Trotz der zunehmenden Verlustrealisierungen sieht DrProfit bislang noch keinen klassischen Kapitulationspunkt.
Historisch betrachtet entstanden die Tiefpunkte früherer Bärenmärkte meist erst nach extremen Panikphasen, in denen Anleger ihre Bestände nahezu unabhängig vom Preis auf den Markt warfen.
Genau dieses Ereignis sei bislang noch nicht eingetreten. Zwar beginne der Verkaufsdruck zuzunehmen, die extremen Ausschläge vergangener Zyklus-Tiefs seien jedoch noch nicht erreicht worden.
Aus diesem Grund hält der Analyst weiterhin an seinem langfristigen Zielbereich fest.
Das „BlackRock-Boden“-Szenario bleibt bestehen
Der von ihm als „Confirmed BlackRock Bottom“ bezeichnete Bereich zwischen 40.000 und 50.000 US-Dollar bleibt weiterhin das bevorzugte Ziel für einen möglichen finalen Boden.
Die Zone orientiert sich am Preisbereich, in dem BlackRock Anfang 2024 seinen Spot-Bitcoin-ETF auf den Markt brachte.
Bereits vor fast zwei Jahren hatte DrProfit diese Region als potenziellen Zielbereich für den nächsten Bärenmarkt identifiziert. Nun sieht er die aktuelle Marktstruktur zunehmend in diese Richtung laufen.
Zeitlich erwartet er eine mögliche Bodenbildung erst im Verlauf des Herbstes 2026.
Fed-Sitzung könnte für neue Volatilität sorgen
Neben den On-Chain-Daten rückt in dieser Woche vor allem die US-Geldpolitik in den Mittelpunkt.
Mit der bevorstehenden Sitzung der US-Notenbank steht eines der wichtigsten Ereignisse des Monats auf dem Programm. Viele Marktteilnehmer hoffen auf Hinweise auf zukünftige Zinssenkungen und eine lockerere Geldpolitik.
Der Analyst zeigt sich jedoch skeptisch. Seiner Ansicht nach könnten die Erwartungen des Marktes aktuell zu optimistisch sein.
Sollte die Fed eine restriktivere Haltung einnehmen als erwartet, könnten sowohl Aktien als auch Kryptowährungen kurzfristig erneut unter Druck geraten.
Zusätzlich dürften die Veröffentlichung der US-Einzelhandelsumsätze sowie neue Arbeitsmarktdaten für erhöhte Schwankungen an den Finanzmärkten sorgen.
Lies auch: Die besten Krypto Presales 2026
Bitcoin zwischen Hoffnung und Unsicherheit
Die kommenden Wochen könnten daher entscheidend für die weitere Entwicklung des Marktes werden.
Während einige Anleger bereits auf eine Erholung setzen, sehen andere noch immer das Risiko einer letzten großen Bereinigungsphase. Die On-Chain-Daten zeigen erste Anzeichen von Kapitulation, liefern bislang jedoch noch keine eindeutige Bestätigung eines endgültigen Marktbodens.
Ob Bitcoin den Tiefpunkt bereits gesehen hat oder ob tatsächlich noch einmal deutlich tiefere Kurse folgen, dürfte maßgeblich von der Entwicklung der Makrodaten, der Geldpolitik und der Reaktion der Anleger auf die kommenden Marktbewegungen abhängen.
Liquid Chain will Blockchain-Liquidität neu definieren
Während Anleger auf die nächste große Marktbewegung warten, entwickelt Liquid Chain eine Infrastruktur, die Liquidität über verschiedene Blockchain-Netzwerke hinweg effizienter verbinden soll.
Das Projekt setzt auf eine Layer-3-Architektur, die Kapitalströme zwischen Bitcoin, Ethereum, Solana und weiteren Netzwerken bündeln soll. Ziel ist es, die Fragmentierung der Blockchain-Landschaft zu reduzieren und neue Möglichkeiten für Nutzer und Entwickler zu schaffen.
Der native $LIQUID-Token befindet sich aktuell noch im Presale. Nach Angaben des Projekts wurden bereits mehr als 800.000 US-Dollar investiert. Das mehrstufige Vorverkaufsmodell sorgt dabei für schrittweise Preissteigerungen in den einzelnen Presale-Phasen.
Mit seinem Fokus auf Interoperabilität und Liquiditätsmanagement möchte sich Liquid Chain als Infrastrukturprojekt für die nächste Generation des dezentralen Finanzmarktes positionieren. Analysten gehen davon aus, dass sich der Kurs nach dem Börsenlisting schnell vervielfachen könnte.
