Krypto-Branche wird auch ohne CLARITY Act „bestens zurechtkommen“ – doch das Gesetz hätte einen entscheidenden Vorteil
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Selbst wenn der heiß erwartete CLARITY Act scheitern sollte, sieht die Krypto-Industrie keinen Grund zur Panik. SEC und CFTC schaffen bereits die regulatorische Grundlage – doch ein Gesetz würde alles auf eine völlig neue Stufe heben.
Chris Perkins, CEO von 250 Digital Asset Management, sorgte im Cointelegraph-Podcast Chain Reaction für eine überraschend entspannte Einschätzung zur US-Regulierungslage. Selbst wenn der CLARITY Act nicht durch den Kongress komme, werde die Krypto-Branche bestens zurechtkommen, so Perkins. Als Begründung verwies er auf die aktiven Bemühungen von SEC-Chef Paul Atkins und CFTC-Vorsitzendem Michael Selig, die seit ihrer gemeinsamen Interpretation im März kontinuierlich praxistaugliche Rahmenbedingungen für die Branche schaffen. Täglich würden Präzedenzfälle und Richtlinien gesetzt, die der Industrie das lieferten, was sie seit Jahren dringend benötige: Klarheit, Stabilität und eine nachvollziehbare Klassifizierung digitaler Vermögenswerte.
Vom Todesurteil zur Chance – die neue Realität für Krypto-Securities
Besonders bemerkenswert ist Perkins‘ Einschätzung zum Wandel des regulatorischen Klimas. Unter der Biden-Administration und dem damaligen SEC-Chef Gary Gensler galt die Einstufung eines Krypto-Tokens als Wertpapier de facto als Todesurteil – verbunden mit Durchsetzungsmaßnahmen, Delistings von großen Plattformen und keinerlei Compliance-Pfad im US-Markt. Heute, unter der neuen Führung, habe sich dieses Bild grundlegend gewandelt. Eine Security-Einstufung sei heute keine Bedrohung mehr, sondern biete Projekten erstmals einen klaren regulatorischen Rahmen und damit echte Planungssicherheit.
CLARITY Act: Kein Muss, aber ein Schutzschild für die Zukunft
Trotz seiner Gelassenheit gegenüber einem möglichen Scheitern des CLARITY Acts betont Perkins dessen strategische Bedeutung für den Fall, dass er doch verabschiedet wird. Ein Gesetz sei weit schwerer rückgängig zu machen als behördliche Richtlinien – und würde die erkämpfte regulatorische Klarheit damit dauerhaft vor politischen Richtungswechseln künftiger Administrationen schützen. In der Branche wächst derweil der Optimismus: Senator Bernie Moreno rechnet mit einer Verabschiedung bis Ende Mai, Coinbase-Politikchef Faryar Shirzad forderte nach der Einigung über die Stablecoin-Yield-Frage unmissverständlich: Es ist Zeit, den CLARITY Act abzuschließen.
Bitcoin Hyper ($HYPER) – Regulatorische Klarheit trifft auf die nächste Bitcoin-Revolution
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