News zum CLARITY Act: Trump-Administration konfrontiert Banken wegen Krypto-Banking-Zugang

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Martin Schwarz hat einen MSc. in Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt auf asymetrische Kryptographie und M2M-Kommunikation. Er ist seit 2015 im Bereich Bitcoin und Kryptowährungen unterwegs und seit...

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Präsident Donald Trump hat eine direkte Warnung an die Bankenbranche ausgesprochen: Hören Sie auf, Krypto zu blockieren, oder tragen Sie die Konsequenzen. Dies geschah, während der CLARITY Act derzeit stagniert, wobei der Präsident nun den Banken die Schuld gibt.

In einer Erklärung vom späten Dienstag (3. März) beschuldigte Trump große Finanzinstitute, die Digital-Asset-Agenda seiner Regierung zu untergraben.

Diese Nachricht wurde bekannt, als der Kryptomarkt über Nacht zulegte, um 2,6 % stieg und die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptosektors über 2,4 Billionen USD trieb.

Bitcoin USD ist in der europäischen Morgenhandelssitzung sprunghaft angestiegen und mit einer Bewegung von +6 % wieder über 71.000 USD geklettert – einer seiner besten Tage der letzten Wochen.

The CLARITY Act is back in the news again after Trump went on the offensive with US banks for blocking further progress
(QUELLE: TradingView)

Der Kampf um den Clarity Act: Trump gegen die Banken

Der unmittelbare Auslöser für diese Konfrontation ist der ins Stocken geratene CLARITY Act. Dieses Gesetz zur Marktstruktur, das die Regulierung digitaler Vermögenswerte in den USA neu gestalten soll, passierte letztes Jahr das Repräsentantenhaus, ist aber im Senat auf eine Mauer gestoßen.

Trump nutzte am späten Dienstag seine Plattform Truth Social, um die Verzögerung als Versagen der nationalen Sicherheit darzustellen:

„Die Banken erzielen Rekordgewinne, und wir werden nicht zulassen, dass sie unsere schlagkräftige Krypto-Agenda untergraben“, schrieb Trump. Er argumentierte, dass Untätigkeit Boden an China abtreten würde, und stellte die Krypto-Politik von Trump als lebenswichtig für die Aufrechterhaltung der finanziellen Dominanz der USA dar.

Banken lehnen insbesondere Bestimmungen ab, die es Krypto-Börsen ermöglichen würden, Renditen an Nutzer auszuzahlen, die Stablecoins halten. Traditionelle Finanzinstitute argumentieren, dies könnte eine Einlagenflucht auslösen und Kapital von Krypto-Konten bei Privatkundenbanken hin zu höher verzinsten Plattformen für digitale Vermögenswerte abziehen.

Dies folgt auf den früheren gesetzgeberischen Erfolg der Administration, den Genius Act, der im Juli unterzeichnet wurde. Dieses Gesetz schuf einen Rahmen für Emittenten, ließ jedoch offen, ob Intermediäre Renditen anbieten dürfen. Der CLARITY Act zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, und die Banken haben Angst.

Umkehrung von Operation Choke Point

Die Administration verlässt sich nicht allein auf die Gesetzgebung. Das Weiße Haus arbeitet aktiv daran, das Erbe der Operation Choke Point 2.0 zu demontieren.Diese informelle Regulierungsstrategie, die unter der vorangegangenen Regierung von Joe Biden angewandt wurde, setzte Banken unter Druck, Verbindungen zu Krypto-Kunden unter dem Deckmantel des Risikomanagements zu kappen.

Am 1. März hob das OCC den Interpretive Letter #1179 auf. Damit entfiel die Anforderung für Banken, eine Vorabgenehmigung einzuholen, bevor sie sich an Krypto-Aktivitäten beteiligen. Dennoch deuten Branchenberichte darauf hin, dass Banken trotz des regulatorischen grünen Lichts weiterhin zögern.

Trumps jüngste Kommentare signalisieren, dass er bereit sein könnte, in die Offensive zu gehen, um den CLARITY Act ein für alle Mal durchzusetzen. Und inzwischen wissen wir alle: Was Donald will, das bekommt er scheinbar auch.

Für die Branche steht die Existenz auf dem Spiel. Ohne zuverlässige Bankverbindungen drohen Krypto-Firmen höhere Betriebskosten und Abwicklungsrisiken. Während die USA mit grundlegenden Zugangsfragen kämpfen, integrieren andere Nationen Blockchain auf Zentralbankebene.

Ein ähnlicher Kontrast ist weltweit offensichtlich, da die Bank of Japan die Blockchain-basierte Reserveabwicklung untersucht, was verdeutlicht, dass sich traditionelle Institutionen anderswo anpassen, anstatt zu blockieren.

Während der CLARITY Act näher rückt, steigt der Bitcoin-Preis über 70.000 USD: Wie geht es weiter mit BTC USD?

Bitcoin hat seine Rallye wieder aufgenommen, ist über Nacht um mehr als 6 % gestiegen und notiert nun bei 71.200 USD, obwohl die Stimmung an den globalen Aktienmärkten weiterhin risikoscheu ist, wie sinkende Edelmetallpreise belegen.

Es besteht die Möglichkeit, dass Kapital, das den schwächelnden Silbermarkt verlässt, teilweise in den überraschend widerstandsfähigen BTC rotiert. Seit dem US-Angriff auf den Iran ist der Bitcoin-Preis um etwa 10 % gestiegen, nachdem er unmittelbar danach zunächst auf rund 63.000 USD gefallen war.

Gleichzeitig hat die Stärke des USD keine Rückgänge am Kryptomarkt ausgelöst, wie es oft der Fall ist, was ein Signal für den erneuten Glauben an Krypto als Wertaufbewahrungsmittel inmitten wachsender globaler Spannungen sein könnte.

BTC/USD muss nun über 70.000 USD bleiben, um weiteres Aufwärtspotenzial zu signalisieren. Ein Verlust dieses Niveaus würde Schwäche bedeuten, und ein Rückfall in Richtung der Unterstützung bei 66.000 USD wird wahrscheinlich.

Sollten jedoch die 70.000 USD halten und frisches Handelsvolumen hinzukommen, könnte Bitcoin sein Februar-Hoch von 78.600 USD erneut antesten. Makroökonomische Nachrichten und das Volumen sind die beiden wichtigsten Indikatoren, auf die man beim Planen des nächsten Schritts von BTC achten sollte.

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